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Beim Besuch von Màxima und Willem-Alexander läuft nicht alles rund

t-online.de hinter den Kulissen  

Beim Besuch von Màxima und Willem-Alexander läuft nicht alles rund

Von Elke Habekost

11.10.2018, 16:38 Uhr
Besuch in Trier und Rheinland-Pfalz von Königspaar Maxima und Willem Alexander
Königspaar Maxima und Willem Alexander in Trier

Einige Anhänger der Niederlande kleideten sich in den Oranje-Farben.

Trier: Das niederländische Königspaar Maxima und Willem Alexander legt einen umjubelten Auftritt hin. (Quelle: dpa)


Eine strahlende Màxima, ein gut gelaunter Willem-Alexander und ein Deutschland-Besuch, der Hoffnung auf mehr macht. Warum es trotzdem Komplikationen gab? t-online.de war vor Ort.

Jede Minute ist durch getaktet, jeder Moment akribisch geplant – wenn das niederländische Königspaar nach Deutschland kommt, wird nichts dem Zufall überlassen. Damit alles glatt geht, stehen Dutzende von Polizeibeamten parat. Sie sperren ab, sichern und geleiten Königin Màxima und König Willem-Alexander mit Polizeischutz durch die Straßen. Warum beim Besuch des Königspaares in Rheinland-Pfalz dennoch nicht alles perfekt gelaufen ist? Ein Blick hinter die Kulissen deckt auf.  

Deutsche Pünktlichkeit wird überbewertet

Für Königin Màxima und König Willem-Alexander beginnt der Besuch in Mainz. Dort werden die beiden von hunderten Menschen empfangen, die es kaum erwarten können, einen Blick auf die Royals zu erhaschen. Es heißt Händeschütteln, lächeln, Fotos machen – und das ist erst der Anfang. Als t-online.de die beiden Niederländer am Nachmittag auf einem Weinberg in Bernkastel-Kues trifft, haben sie bereits ein beachtliches Programm absolviert. Kurz vor dem Termin vergnügten sich die gebürtige Argentinierin und der Holländer bei einer Bootstour nach Boppard – und hatten dabei so viel Freude, dass sich der nachfolgende Termin nicht nur um über eine halbe Stunde verzögerte, sondern auch entfallen musste.  Und das alles nur deshalb, weil sich König Willem-Alexander bei der Schifffahrt verquatscht hatte.

König und Königin auf einem Weinberg in Bernkastel-Kues. (Quelle: imago)König und Königin auf einem Weinberg in Bernkastel-Kues. (Quelle: imago)

Stolperfalle für Königin Màxima

Aber zurück zum Weinberg und einer Hürde, die es für Königin Màxima zu meistern gilt. In Pumps über Kieselsteine und unebene Flächen zu gehen, ist nämlich nicht ganz einfach. Aber die 47-Jährige lässt sich nicht beirren, stöckelt tapfer hinter ihrem Mann her. Der scheint von seiner Frau ganz hingerissen zu sein – und das nach immerhin bereits 16 Ehejahren. Beim Fototermin drückt er sie fest an sich, streicht ihr über den Rücken. Für zärtliche Momente ist eben immer Zeit.

Erwartungen werden enttäuscht, Träume zerplatzen

Doch allzu lange ausharren ist nicht möglich. Nach dem Fototermin wird weiter gehetzt, schließlich warten vor dem Steillagezentrum des DLR (Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum) bereits die nächsten Fans, die sehnlichst auf ein Foto oder einen kurzen Wortwechsel mit Königin Màxima und König Willem-Alexander hoffen. Doch genau das gibt es diesmal nicht. Kurz winken, kurz über goldige Kinder mit Krönchen staunen, kurz lächeln – und zurück in den Wagen. Schließlich ist in wenigen Stunden bereits das Dinner, für das sich vor allem die niederländische Königin noch einmal umziehen wird.

Und so gibt es bei den wartenden Fans enttäuschte Gesichter und trotzige Kommentare. "Das war alles", mault Hannelore Müller verbittert. Viele andere ärgern sich, dass sie für einen so kurzen Auftritt bereits über eine Stunde gewartet haben.

König Willem-Alexander bringt alle zum Lachen

Die niederländischen Royals bekommen davon nichts mit. Sie sitzen bereits im Auto nach Trier. Dort findet am Donnerstagabend ein Abendessen mit den Handelsmissionen und weiteren geladenen Gästen statt. Wieder heißt es Hände schütteln, lächeln, fürs Foto posieren. Als Willem-Alexander an der Reichsabteil St. Maximin in Trier ankommt, grüßt er höflich – und zwar auf Deutsch: "Guten Abend." Seine Ehefrau dagegen wünscht auf Spanisch "Buenas Noches".

Für das Paar geht es zum Dinner nach Trier. (Quelle: imago)Für das Paar geht es zum Dinner nach Trier. (Quelle: imago)

Beim anschließenden Fototermin zeigt sich der König erneut von seiner besten Seite. Als die Royals dazu aufgefordert werden, in die Kamera zu blicken, ruft der 51-Jährige fröhlich: "Käääääse!" – und alle lachen laut. Um 22.15 Uhr verlässt das niederländische Königspaar das Dinner, bei dem unter anderem gebratene Perlhuhnbrüstchen mit glacierter Möhre an Annakartoffeln mit eigener Jus serviert werden. Jetzt geht es für Königin Màxima und König Willem-Alexander ins Luxushotel Plaza. Doch die Nacht ist kurz.

Ein königlicher Abschied vor jubelnder Menschenmenge

Bereits am frühen Donnerstagmorgen steht der nächste Termin an. An der Porta Nigra in Trier warten rund 1.000 Menschen auf das Königspaar. "Màxima ist so eine Stilikone, ich bin gespannt, was sie heute tragen wird", erklärt Yvonne Braschke gegenüber t-online.de. Gemeinsam mit ihrer Freundin Bernadette Wacht freut sie sich auf das Eintreffen der dreifachen Mutter.

Als Màxima und Willem-Alexander endlich da sind, jubeln die Fans. Sie klatschen, schreien und freuen sich, das niederländische Königspaar so nah zu Gesicht zu bekommen. Und auch modisch erfüllt die Stilikone alle Erwartungen. In einem Kleid mit roten Tupfen und zarter Tattoospitze strahlt die Königin für die Kameras. Ihre Haare trägt sie in einem Side Swept, also zur Seite gebunden.

Maxima in einem Kleid mit roten Tupfen. (Quelle: imago)Maxima in einem Kleid mit roten Tupfen. (Quelle: imago)

Doch nicht nur optisch ist sie ein Hingucker, vor allem ihr Bad in der Menschenmenge beeindruckt. Sie schüttelt Hände, nimmt strahlend Blumen entgegen und auch ihr Ehemann Willem-Alexander steht seiner Frau in nichts nach. Er schafft es sogar, dass die Menschen lachen und sich gut gelaunt mit dem niederländischen Monarchen unterhalten.


Und so hoffen alle, dass die Royals bald wieder nach Deutschland kommen. Auch wenn der Besuch offiziell noch gar nicht beendet ist. Denn für Màxima und Willem-Alexander geht es jetzt erstmal noch weiter ins Saarland, ehe es zurück in die niederländische Heimat geht.

Verwendete Quellen:
  • eigene Recherche

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