Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Royals >

Harry und Meghan: So reagiert die britische Presse auf das Interview

"Schändlicher Verrat"  

So reagiert die britische Presse auf das Interview von Harry und Meghan

08.03.2021, 14:35 Uhr | rix, t-online

Aufsehen um Video-Interview: Die schwersten Vorwürfe von Meghan und Harry

Das Interview von Meghan Markle und Prinz Harry schlägt hohe Wellen. Rassismusvorwürfe und Selbstmordgedanken geben die beiden im Gespräch mit Talkmasterin Oprah Winfrey preis. (Quelle: t-online)

Meghan und Harry: Im Interview mit Oprah Winfrey gab das Ehepaar tiefe Einblicke in seine Gefühlswelt. (Quelle: t-online)


Das Interview von Harry und Meghan mit Oprah Winfrey hat weltweit Wellen geschlagen. Auch in Großbritannien ist der TV-Auftritt Gesprächsthema Nummer eins. Im Heimatland des Prinzen sagt man, die Enthüllungen seien "schlimmer, als der Palast befürchtet hatte".

Ein Jahr nach dem Rückzug aus der Royal Family haben Meghan und Harry ausgepackt – zur besten Sendezeit in ihrer neuen Wahlheimat Amerika. Bereits im Vorfeld war bekannt geworden, dass in dem Gespräch mit Oprah Winfrey kein Thema tabu sei. Und so sprachen Harry und Meghan ganz offen im Interview über ihren Ausstieg aus der britischen Königsfamilie.
 

  
Prinz Harry erzählte zum Beispiel von seinem zerrütteten Verhältnis zu seinem Bruder und seinem Vater. Vor allem von Prinz Charles fühle er sich "im Stich gelassen", so der 36-Jährige. Sehr viel tragischer sind jedoch die Aussagen von Meghan. So offenbarte die ehemalige Schauspielerin, dass sie während der Schwangerschaft mit Sohn Archie Suizidgedanken gehabt habe. "Ich wollte nicht mehr leben", so Meghan.

Harry und Meghan im Gespräch mit Oprah Winfrey. (Quelle: dpa/Joe Pugliese/Harpo Productions)Harry und Meghan im Gespräch mit Oprah Winfrey. (Quelle: Joe Pugliese/Harpo Productions/dpa)

Die 39-Jährige habe Hilfe bei der Royal Family gesucht, doch die habe ihr der Buckingham-Palast verwehrt, da "dies nicht gut für die Institution wäre". Viel mehr Gedanken machte sich der Palast laut Meghan um die Hautfarbe ihres ungeborenen Sohnes. Zudem bezeichnete sich die Frau von Prinz Harry als Opfer eines "Rufmordes" und erhob Rassismusvorwürfe gegen das Königshaus.

"Schändlicher Verrat an der Königin"

Vorwürfe, die die britische Presse scheinbar nicht hören möchte. CNN-Moderator Piers Morgan bezeichnete das Interview als einen "schändlichen Verrat an der Königin und der königlichen Familie". "Von Meghan Markle habe ich all diesen abscheulichen und zerstörerischen Unsinn erwartet, aber es ist beschämend, wie Harry seine Familie und die Monarchie fallen lässt." Der Prinz wolle, "dass Amerika und der Rest der Welt seine Familie hasst".

"Prinz Harry und seine Frau haben gerade zwei Stunden damit verbracht, alles zu zerstören, wofür die Königin steht", so der Moderator weiter. "Und das haben sie getan, während ihr 99-jähriger Ehemann Philip im Krankenhaus schwer krank ist. Es ist verachtend." Auch andere britische Journalisten äußerten sich zu dem Interview. Der Adelsexperte Chris Ship zum Beispiel schrieb auf Twitter: "Harry und Meghan haben ein Flugzeug aufgeladen und in dem Interview mit Oprah eine Bombe nach der anderen fallen lassen."

"Schlimmer, als der Palast befürchtet hatte"

Robert Johnson kommentierte den Auftritt für die "Daily Mail" so: "Meghan Markle, deren schauspielerische Fähigkeiten übertrieben waren, gibt eine gekünstelte und inszenierte Performance ab. Die dramatischen Pausen sind so offensichtlich." Er habe manchmal gar nicht richtig hingucken können.

Die Adelsexpertin Angela Levin ist sich sicher, dass Harry das Interview in ein paar Jahren sehr bereuen wird. "Sie haben keine emotionale Intelligenz." In der britischen Tageszeitung ist zu lesen: "Die Enthüllung im Interview von Harry und Meghan sind schlimmer, als der Palast befürchtet hatte."

Was die Queen und die anderen Mitglieder der britischen Königsfamilie über die Aussagen den Paares denken, ist nicht bekannt. Bis jetzt hat sich noch keiner zu den Vorwürfen geäußert. In der Regel hüllt sich Königin Elizabeth II. gerne in Schweigen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal