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"How I Met Your Mother" in der Kritik - Rassismusvorwurf

Asiaten verunglimpft?  

"How I Met Your Mother" in der Rassismus-Kritik

17.01.2014, 14:22 Uhr | kbe, t-online.de

"How I Met Your Mother" in der Kritik - Rassismusvorwurf. Die neuste Episode von "How I Met Your Mother" hat in den USA für Empörung gesorgt. (Quelle: Sonja Flemming/CBS /Landov )

Die neuste Episode von "How I Met Your Mother" hat in den USA für Empörung gesorgt. (Quelle: Sonja Flemming/CBS /Landov )

"How I Met Your Mother" gilt derzeit als eine der erfolgreichsten und beliebtesten amerikanischen TV-Serien. Jetzt ist den Macher allerdings ein schlimmer Ausrutscher unterlaufen: In der 14. Episode der neunten Staffel, die am Montag in den USA gezeigt wurde, seien Asiaten verunglimpft worden. Seit der Ausstrahlung tobt ein Shitstorm auf den sozialen Netzwerken, vor allem auf Twitter geht es heiß her.

Was war passiert? In der Episode "Slapsgiving 3: Slappointment in Slapmarra" nahm Marshall Eriksen Kung-Fu-Unterricht, um Barney Stinson eine perfekte Ohrfeige verpassen zu können. Doch statt asiatischer Schauspieler, die Marshall Kung-Fu beibringen sollten, wurden einfach die Schauspieler Josh Radnor (Ted), Alyson Hannigan (Lily) und Cobie Smulders (Robin) in Samtkleider gesteckt und ihre Gesichter wurden gelb geschminkt. Dann aßen die "Asiaten" ungeschickt mit Stäbchen und brachten Marshall den "Schlag der eine Million explodierenden Sonnen" bei.

"Offenbar ist es in Ordnung, Witze über Asiaten zu machen"

Viele asiatisch stämmige Amerikaner sahen darin böse Witze auf ihre Kosten. Auf Twitter ließen die Zuschauer ihrer Frustration freien Lauf, fast minütlich liefen Tweets mit dem Hashtag "How I Met Your Racism" (deutsch: Wie ich deinen Rassismus traf) ein. "Verstörende Erkenntnis, dass es offenbar in Ordnung ist, rassistische Witze über Asiaten zu machen", schrieb ein Nutzer. "Ich würde den Machern am liebsten eine scheuern", ließ ein andere verlauten. Andere riefen sogar zum Boykott der Sendung auf.

Bei den Fans waren die Witze nach Aussage der Macher falsch angekommen. Man habe keinerlei rassistische Gedanken im Sinn gehabt. "Die Episode am Montag sollte eine verrückte und freche Hommage an die Kung-Fu-Filme sein, ein Genre das wir immer geliebt haben", erklärte Autor Craig Thomas. "Dabei haben wir Leute beleidigt. Es tut uns leid. Wir fühlen uns schrecklich", entschuldigte er sich weiter.

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