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"Polizeiruf 110": NDR und MDR drehen zusammen Krimi-Doppelfolge

NDR und MDR drehen Krimi-Doppelfolge  

"Polizeiruf"-Teams aus Rostock und Magdeburg ermitteln erstmals gemeinsam

27.01.2015, 13:31 Uhr | jho, dpa

"Polizeiruf 110": NDR und MDR drehen zusammen Krimi-Doppelfolge. Anneke Kim Sarnau und Charly Hübner sowie Sylvester Groth und Claudia Michelsen: Die "Polizeiruf"-Teams aus Magdeburg und Rostock ermitteln erstmals gemeinsam. (Quelle: dpa/Jens Kalaene und Bernd Wüstneck)

Anneke Kim Sarnau und Charly Hübner sowie Sylvester Groth und Claudia Michelsen: Die "Polizeiruf"-Teams aus Magdeburg und Rostock ermitteln erstmals gemeinsam. (Quelle: Jens Kalaene und Bernd Wüstneck/dpa)

Bei so viel geballter Kommissar-Kompetenz haben die Kriminellen garantiert keine Chance: Die "Polizeiruf 110"-Kommissare aus Rostock und Magdeburg werden im Herbst erstmals gemeinsam ermitteln. Geplant ist ein Zweiteiler zu einem großen Fall, der am 27. September und 4. Oktober in der ARD ausgestrahlt werden soll, sagte MDR-Fernsehspielchefin Jana Brandt in Leipzig. Es ist das erste Mal, dass "Polizeiruf"-Ermittler gemeinsam auf Verbrecherjagd gehen.

Im NDR-"Polizeiruf" aus Rostock ermitteln Charly Hübner und Anneke Kim Sarnau als Kommissar Alexander Buckow und Profilerin Katrin König, in Magdeburg sind Claudia Michelsen (Doreen Brasch) und Sylvester Groth (Jochen Drexler) für den MDR im Einsatz.

Komplexer Fall mit skrupellosen Tätern

Die Doppelfolge, die noch bis zum 31. März in Rostock, Magdeburg und Hamburg gedreht wird, trägt den Arbeitstitel "Ländersache", das Buch stammt von Eoin Moore und Anika Wangard nach einer Vorlage von Thomas Kirchner.

Laut Pressemitteilung des NDR geht es darum, dass bei einem Brandanschlag auf ein Unternehmen in Magdeburg die Frau des Juniorchefs ums Leben kommt. Kurz darauf wird zudem in einem Hotel in Rostock die Leiche eines Wirtschaftsprüfers entdeckt. Zwischen beiden Taten besteht ein Zusammenhang - was die beiden Ermittler-Duos zunächst nicht ahnen. Sie müssen einen komplexen Fall aufklären, dessen Anfänge bis in die Zeit der politischen und wirtschaftlichen Umbrüche Anfang der 90er-Jahre im Osten zurückreichen. Dabei bekommen es die Kommissare mit skrupellosen Tätern zu tun, die auch vor weiteren Morden nicht zurückschrecken.

Länderübergreifende Ermittlungen haben Tradition

Erfahrungen mit einer Krimi-Kooperation über Ländergrenzen hinweg hat der MDR bereits mit dem WDR gesammelt. Schon dreimal lösten Leipziger "Tatort"-Ermittler zusammen mit dem Kölner Team Kriminalfälle. Doch nicht nur das: "Länderübergreifende Ermittlungen haben bei den ARD-Krimis eine lange Tradition", sagt Frank Beckmann, NDR Programmdirektor Fernsehen. "Schließlich führte schon die Spurensuche beim allerersten Tatort nach Leipzig. Das 25-jährige Jubiläum der Deutschen Einheit nehmen wir zum Anlass, diesen Faden wieder aufzunehmen. Besonders freut mich, dass MDR und NDR sich hier auf beispielhafte Weise zusammengefunden haben und ihre beiden 'Polizeiruf'-Teams gemeinsam auf Verbrecherjagd schicken."

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