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"Hart aber fair": Sophia Thomalla flirtet mit Wolfgang Kubicki


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Kubicki ist genau der Typ Mann, auf den ich stehe"

t-online, sgü

Aktualisiert am 03.03.2015Lesedauer: 2 Min.
Sophia Thomalla und FDP-Vize Wolfgang Kubicki plänkelten bei "hart aber fair" über die Chancengleichheit der Geschlechter.
Sophia Thomalla und FDP-Vize Wolfgang Kubicki plänkelten bei "hart aber fair" über die Chancengleichheit der Geschlechter. (Quelle: WDR/Oliver Ziebe)
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Da hatten sich zwei gesucht und gefunden: Am Montagabend hatte Frank Plasberg in seiner Talkrunde "hart aber fair" dazu aufgerufen, über das Thema Geschlechterrollen und Gender-Studies zu diskutieren - mit einem haarsträubenden Ergebnis. Die modelnde Schauspielerin Sophia Thomalla gab nur Plattitüden von sich und flirtete mit FDP-Vize Wolfgang Kubicki. Die Autorin Birgit Kelle ("GenderGaga") verlor sich in Ausführungen über "das weibliche Naturell". Eigentlich versuchten nur der Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter und die Bloggerin Anne Wizorek, sich ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Die Fragestellung der Sendung lautete "Nieder mit den Ampelmännchen – Deutschland im Gleichheitswahn?". Und dazu nahmen die Gäste sehr kontroverse Positionen ein. Die modelnde Schauspielerin Sophia Thomalla nutzte die Gunst der Stunde, um zu erklären, dass sie sich als Frau noch nie benachteiligt gefühlt habe.

"Wer als Frau wettert, hat noch nie ein Kompliment bekommen"

Auch durch Sprache sei sie noch nie diskriminiert worden: "Das ist doch totaler Schwachsinn. Wer als Frau immer wettert, hat noch nie ein Kompliment bekommen," ist ihre Überzeugung. Außerdem sei sie noch nie von einem Mann auf ihr Aussehen reduziert worden. Ihre "Playboy"-Fotos verteidigte sie mit den Worten: "Ich habe zwei Brüste und zeige sie ab und zu auch mal gerne."

Keine Gehaltsunterschiede

Geradezu hin und weg war sie von Wolfgang Kubicki: "Er ist genau der Typ Mann, auf den ich stehe. Er ist selbstbewusst, sagt, was er denkt und macht Frauen gern ein Kompliment - und ich bin eine Frau, die ein Kompliment gerne annimmt." Auch meinungstechnisch waren die beiden voll auf einer Linie: Es sei nicht nötig, dass der Staat eine Gleichstellung erzwingen wolle. Über die Gender- und Sprach-Debatte konnte Kubicki nur den Kopf schütteln. Selbst die Gehaltsunterschiede zwischen Mann und Frau gebe es eigentlich gar nicht mehr.

Dass Thomalla den TV-Talk mit Kubicki genossen hat, machte sie auch nach der Sendung mit diesem Facebook-Post deutlich:

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Wenig Konkretes

Auch die Publizistin Birgit Kelle sieht keinen Bedarf für Gender-Studies, wie in der Talkshow deutlich wurde - und sie ist der Meinung, Frauen hätten längst alle Chancen der Welt: Schließlich habe es Angela Merkel ja auch zur Kanzlerin geschafft. Kein Wunder also, dass angesichts dieser Ausführungen die Feministin Anne Wizorek die berechtigte Frage an Frank Plasberg richtete, warum denn kein Gender-Forscher eingeladen worden sei, der Fundiertes hätte beitragen können. Eine befriedigende Antwort erhielt sie vom Moderator nicht.

Am konkretesten in der Debatte wurde der Grünen-Politiker Anton Hofreiter. Er versuchte anhand eines Beispiels aus der Medizin zu veranschaulichen, dass es tatsächlich in vielen Bereichen eine Norm-Orientierung am Mann gibt. So sei bei der Entwicklung künstlicher Kniegelenke lediglich die Anatomie des Mannes berücksichtigt worden. Ein Fehler, der Jahrhunderte überdauerte. Hofreiters Argument wurde von seinen Kontrahenten jedoch einfach weggelächelt.

"Über 100 Jahre Frauenbewegung und dann kommt Frau Thomalla"

Auch in den sozialen Netzwerken wurde über die Sinnhaftigkeit der Sendung diskutiert - und das Fehlen von Argumenten bemängelt. "Einfach ein gesellschaftlich relevantes Thema auf #Ampelmännchen herunterbrechen und alles weglachen", schimpfte @zoom02313. "Interessante Thematik, furchtbare Gäste. Genderforschung ohne Genderforscher? Ohne Soziobiologen?", merkte @theonetrueHippo auf Twitter an. Thomas Dolby wiederum bemerkte: "Über 100 Jahre Frauenbewegung und dann kommt Frau Thomalla."

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Von Benedikt Amara
DeutschlandFDPFrank PlasbergSophia ThomallaWolfgang Kubicki
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