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Shootingstar Ruby O. Fee: "Das O bleibt mein Geheimnis"

t-online, Lars Schmidt

Aktualisiert am 21.03.2016Lesedauer: 3 Min.
Ruby O. Fee als Marthe in "Das Geheimnis der Hebamme".
Ruby O. Fee als Marthe in "Das Geheimnis der Hebamme". (Quelle: ARD Degeto/Bavaria/Roland Suso Richter)
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Sie ist der Shooting-Star der deutschen Filmszene: Ruby O. Fee. Als Jugendliche spielte sie in Filmen wie "Bibi & Tina", "Löwenzahn" oder der Kika-Serie "Allein gegen die Zeit". Zuletzt begeisterte die 20-JÀhrige als Gangsterbraut im Kölner "Tatort: Kartenhaus". Am Karfreitag (20.15 Uhr, ARD) wird sie in einer völlig anderen Rolle zu sehen sein.

In einem grauen Kittel, das Gesicht mit Dreck verschmiert, so erscheint Ruby O. Fee in "Das Geheimnis der Hebamme" auf der BildflÀche. Und spricht von einer tollen Erfahrung: "Ich habe mich riesig gefreut, mal in einer ganz anderen Zeit und eine ganz andere Rolle zu spielen", sagt sie im Interview mit t-online.de.


Das Geheimnis der Hebamme

Ruby O. Fee spielt die Hauptrolle der Heilerin Marthe in "Das Geheimnis der Hebamme". Der Film entfĂŒhrt den Zuschauer in die Gebiete des heutigen Sachsens im 12. Jahrhundert, zur Zeit Kaiser Barbarossas. Die ARD zeigt die Verfilmung des Bestsellers von Sabine Ebert am Karfreitag um 20.15 Uhr.
Marthe hat viele Geheimnisse. Eines davon ist, dass sie auf der Flucht vor einem Burggrafen ist, dessen Frau und Kind bei der Geburt starben. Die Hebamme und Heilerin Marthe konnte ihnen nicht helfen. Zur Strafe will der Burggraf sie töten.
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Zwei WĂ€rmflaschen fĂŒr Ruby

DafĂŒr nahm sie KĂ€lte, Schnee und Matsch bei den Dreharbeiten gerne in Kauf und erzĂ€hlt: "Wir haben oft gefroren. Aber in den Drehpausen gab es WĂ€rmflaschen. Ich hatte immer gleich zwei."

Der dreistĂŒndige Film entfĂŒhrt den Zuschauer ins 12. Jahrhundert in die Mark Meißen - damals der östlichste Zipfel des Römisch-Deutschen Reiches unter Kaiser Barbarossa. Es geht um einen Treck frĂ€nkischer Siedler, die von Markgraf Otto angeworben wurden, um das Land im heutigen Sachsen urbar zu machen. Doch dann finden die Siedler unter ihrem neuen Dorf Silbererz.

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Ruby O. Fee ist kein Mittelalter-Fan

Das Wort Hebamme im Titel ist dabei etwas irrefĂŒhrend. Ruby O. Fee spielt im "Geheimnis der Hebamme" die Heilerin und KrĂ€uterkundige Marthe, die sich auch auf die Geburtskunde versteht. Auf ihre Rolle bereitete sich der Jungstar akribisch vor: "Ich habe mich ĂŒber die verschiedenen KrĂ€uter schlau gemacht und selber Tinkturen und Salben hergestellt", berichtet sie.

Ein Mittelalter-Fan sei sie aber nicht. Einmal erst war sie auf einem Mittelaltermarkt. DafĂŒr hat sie in ihrem Leben schon umso mehr von dieser Welt gesehen. In Costa Rica geboren, reiste und lebte ihre Mutter mit ihr unter anderem in Indien, Thailand und Mexiko. Als Ruby in die Schule kam, wurde die Familie in Brasilien sesshaft. Im Alter von zwölf Jahren zog sie nach Berlin.

Die Neue in der Klasse

"Ich bin dadurch vielleicht kommunikativer als andere", sagt sie, auf dieses Leben angesprochen. Ruby O. Fee spricht neben Deutsch fließend Englisch und Portugiesisch. Trotzdem sei es fĂŒr sie immer gewöhnungsbedĂŒrftig gewesen, als Neue in eine Schulklasse zu kommen. Vielleicht lag das ja auch an ihrem ungewöhnlichen Namen. Was bedeutet denn eigentlich das "O"? "Das bleibt mein Geheimnis", sagt sie und lacht.

Der Rummel um ihre Person macht sie trotz aller Erfolge und guter Kritiken immer noch etwas verlegen. Um den Sprung vom Kinder- und Jugend-Star ins Erwachsenenfach zu schaffen, mĂŒsse sie hart kĂ€mpfen, verrĂ€t sie. Sich auf den Lorbeeren des Erfolges auszuruhen, kann sich auch Ruby O. Fee nicht leisten.

"Liebesbriefe? Eher SchwÀrmereien"

Ihre Fans aber halten der 20-JĂ€hrigen die Treue. Bergeweise trudelt die Fanpost bei ihr ein - ganz klassisch per Brief. Beantwortet wird natĂŒrlich alles persönlich. Auch wenn das manchmal lĂ€nger dauert. Und es sind lĂ€ngst nicht mehr allein die MĂ€dchen, die Ruby O. Fee aus den "Bibi & Tina"-Filmen kennen. Immer mehr mĂ€nnliche Verehrer schreiben ihr. Auf die Frage, ob auch Liebesbriefe darunter sind, antwortet sie diplomatisch: "Ich weiß nicht, ob das Liebesbriefe sind. Es sind Fanbriefe. SchwĂ€rmereien vielleicht."

Damit die mĂ€nnlichen Zuschauer auch am Karfreitag einschalten und sich nicht vom Titel "Das Geheimnis der Hebamme" abschrecken lassen, weil sie denken, es gehe darin um Frauenprobleme, hat die Schauspielerin eine klare Botschaft. "Es geht nicht nur um Hebammen. Es gibt Ritter, Schwerter, KĂ€mpfe, Pferde. Es ist ein spannender und actionreicher historischer Film. Auch fĂŒr MĂ€nner sehenswert."

Starbesetzte Romanverfilmung

"Das Geheimnis der Hebamme" ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Sabine Ebert. Neben Ruby O. Fee als Marthe spielen Steve Windolf (Ritter Christian), Franz Xaver Kroetz (Markgraf Otto), Sabin Tambrea (Ritter Randolf) und Susanne Wuest (MarkgrĂ€fin Hedwig). Regie fĂŒhrte Roland Suso Richter ("Die Spiegel-AffĂ€re", "Grzimek")

Das Buch hat vier Fortsetzungen, die den Bogen von der Besiedlung der Mark Meißen durch frĂ€nkische Siedler im Jahr 1168, ĂŒber die GrĂŒndung der Stadt Freiberg und den Dritten Kreuzzug bis zum Kampf der Wettiner gegen die Habsburger zu Beginn des 14. Jahrhunderts schlagen. Vor dem Hintergrund wahrer historischer Ereignisse erzĂ€hlen die BĂŒcher die Geschichte der Heilerin Marthe und ihrer Nachfahren. Dabei geht es um die klassischen Stoffe wie Liebe, Intrige, Treue und Verrat.

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