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"Wer wird Millionär?": Günther Jauch verzweifelt an wortkarger "Katzenmutti"

"Heute sind nur Durchgeknallte da"  

Günther Jauch verzweifelt an wortkarger "Katzenmutti"

28.05.2019, 07:07 Uhr | vmd , t-online.de

"Wer wird Millionär?": Günther Jauch verzweifelt an wortkarger "Katzenmutti". Ellen Marquardt: die Kandidatin, an die Jauch sich "noch lange erinnern wird". (Quelle: TVNOW / Stefan Gregorowius)

Ellen Marquardt: die Kandidatin, an die Jauch sich "noch lange erinnern wird". (Quelle: TVNOW / Stefan Gregorowius)

Er fragte, er lächelte, er versuchte alles: vergebens. Bei dieser Kandidatin biss selbst ein gutgelaunter Jauch auf Granit. Alles über eine sehr sonderbare WWM-Sendung.

Ich will nicht wissen, wie viele Männer jetzt sagen: "So eene hab ick och zu Hause", frotzelte Günther Jauch über die Kandidatin Ellen Marquardt, die ihm seinen Job an diesem Abend nicht sehr angenehm machte. Nicht genug, dass der Moderator ihr wirklich so gut wie jedes einzelne Wort aus der Nase ziehen musste, waren die Antworten der "Katzenmutti", so sie denn überhaupt welche gab und nicht griesgrämig das Gesicht verzog, alles andere als freundlich. "Heute sind nur Durchgeknallte da", sollte es dem Quizmaster wenig später noch über die Lippen kommen.

Die sozialen Medien überschlugen sich mit Kommentaren über das sonderbare Verhalten der Kandidatin, so manche waren, wie immer, deutlich unter der Gürtellinie. Und obwohl nicht nur Jauch alsbald merkte, dass es nicht einfach werden würde, kann man ihm nicht nachsagen, selbst bei den schwierigsten Kandidaten nicht alles zu versuchen, um die Situation aufzulockern.

"Ein Hauch von Katzenmusik"

Marquardt, die sich einen "hochgebauten Backofen wünscht" und nicht wusste, dass Harry Potter im Haus seines Onkels zeitweise unter der Treppe lebte, wollte Jauch partout nicht verraten, wie ihr Kater heißt, als dieser versuchte, irgendein Thema zu finden, bei dem der Blumenzüchterin überhaupt ein paar Informationen zu entlocken waren: "Wie heißt Ihr Kater denn? Was kann er denn? Wo wohnen Sie? Haben Sie Nachbarn? Was machen Sie gern?" Nix, die Antworten kamen nur sehr zaghaft und auch sehr störrisch: "Sie langweilen mich", sagte Jauch und wunderte sich, als die Kandidatin ihm schließlich tatsächlich ein Liedchen sang. "Ein Hauch von Katzenmusik", kommentierte der Moderator die seltsam anmutende Gesangseinlage.

Ellen Marquardt, wir werden uns noch lange an sie erinnern, nahm 32.000 Euro mit nach Hause. Dabei war die 64.000-Euro-Frage, zumindest für Cineasten, gar nicht mal so schwierig. Sie lautete: Welcher ursprünglich fast 40 Jahre in der Zukunft angesiedelte Film wird im November sozusagen vom Kalender eingeholt? "Men in Black", "Terminator", "Armageddon" oder "Blade Runner". Richtig gewesen wäre "Blade Runner".

"So getan, als wenn ich's nicht wüsste"

Stimmung in die Bude brachte der freie MDR-Redakteur Lars Bente, ein frischgebackener Familienvater, der, so Jauch "für Geld alles zu machen scheint". So ließ er sich als Radiomoderator für eine Wette in künstliche Wehen versetzen und stolzierte im Hochsommer 15 Kilometer auf Langlaufskiern durch die Botanik.

Lars Bente: Dieser Kandidat plauderte mit Jauch herrlich offen über Babygruppen. (Quelle: TVNOW / Stefan Gregorowius)Lars Bente: Dieser Kandidat plauderte mit Jauch herrlich offen über Babygruppen. (Quelle: TVNOW / Stefan Gregorowius)

Der witzige Typ aus Hamburg, der sich mit Jauch herrliche Anekdoten über Babygruppen austauschte, kam zwar schon sehr früh kurz ins Stocken, raffte sich aber sofort wieder auf: "Haha, ich hab so getan, als wenn ich's nicht wüsste." Ratzfatz war der Mann vom Hörfunk bei der 32.000 Euro-Frage angelangt. Dafür wollte ein an diesem Abend extrem gut gelaunter Moderator wissen, woraus das beliebte Street Food Poutine größtenteils besteht. Der Publikumsjoker half zur richtigen Antwort: Pommes frites.

Für 64.000 Euro wusste Bente, dass der am 15. Oktober 1905 geborene Deutsche Gustav Gerneth möglicherweise der älteste lebende Mann ist. Jetzt war auch die Zeit gekommen, ruhig mal nach den Wünschen zu fragen. Eine Festanstellung wäre schön, vielleicht ein Häuschen im Grünen mit Garten für den Nachwuchs. "Täte es zur Not auch eine Wohnung mit Gartenanbindung", hakte Jauch nach. Nein, eher nicht, versicherte Bente, er sei nicht so der Parterre-Typ, da könne er schlecht schlafen.
 

 
Bei der 125.000-Euro-Frage war sogar noch der Telefonjoker übrig. Dieser, obwohl von den Grünen, konnte bei einer Natur-Frage leider nicht helfen, die da lautete: Über welchen Fluss verläuft keine einzige Brücke? A) Nil, B) Amazonas, C) Mekong oder D) Mississippi? Richtig wäre Antwort B, der Amazonas gewesen. Bente freute sich dennoch, die 64.000 Euro wird der frischgebackene Vater "auf jeden Fall los."

Verwendete Quellen:
  • "Wer wird Millionär?" vom 27. Mai 2019

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