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"Bauer sucht Frau International": So liebeshungrig sind die Bauern

"Bauer sucht Frau International"  

"Der Mensch, der darf nur eine lieben"

Von Verena Maria Dittrich

25.06.2019, 07:53 Uhr
"Bauer sucht Frau International": Freddy aus Kanada hat (v.l.) Jennika, Christin und Francis zu sich eingeladen. (Quelle: MG RTL)
"Bauer sucht Frau": Freddy überzeugt Francis mit einer Torte

"Bauer sucht Frau International": Bei Geburtstagskuchen und Sekt lernen sich der Kanadier Freddy und Kandidaten Jennika, Christin und Francis kennen. (Quelle: RTL)

"Bauer sucht Frau International": Bei Geburtstagskuchen und Sekt lernen sich der Kanadier Freddy und Kandidaten Jennika, Christin und Francis kennen. (Quelle: RTL)


Einsame Farmer-Herzen suchen wieder die große Liebe. Der angereiste Damenbesuch sorgt bei so manch schüchternem Gemüt jedoch für Reizüberflutung. So liebeshungrig sind die internationalen Bauern.

"Da kommen sie – putt, putt, putt", entfleucht es den Lippen von Kaffeefarmer Tom aus Costa Rica. Der einsame Landwirt hatte, wie auch die anderen Bauern, akribisch die Liebesbotschaften studiert, die ihm neugierige Single-Ladys hauptsächlich aus Deutschland zukommen ließen. Drei Damen hat der 59-Jährige auserkoren, eine Schwarzhaarige, eine Blonde und eine Rothaarige. Und natürlich muss man sich nach einer so weiten Reise erstmal gegenseitig beschnuppern.

Das erfolgreiche Spin-off "Bauer sucht Frau International" ist zurück im TV und wie sein nationales Pendant sind die Bauern aus Costa Rica, Namibia, Chile oder Australien nicht weniger spleenig, schüchtern oder aufgeregt. Das Gute: Kein Einziger, so sieht es auf den ersten Blick zumindest aus, wohnt weder auf dem Hof der Eltern noch legt ihm die Mutter frische Unterwäsche raus.

"Wer sich (…) nicht anguckt, hat schlechten Sex"

Kaffeefarmer Tom ist schwer angetan von seinen Damen, eine Österreicherin, eine Deutsche und eine Holländerin. Und dann bringen sie auch noch so liebevolle Gastgeschenke wie Suff, selbstgemachtes Mückenspray oder Herzsteine mit! Darauf einen Toast, aber hey, "Tom aus Costa Rica", "wer sich beim Zuprosten nicht anguckt, hat kein Interesse und außerdem gibt’s dann schlechten Sex", so eine der Auserwählten.

Einsame Bauern gibt es auf der ganzen Welt, viele hoffen durch Inka Bauses Hilfe ihr Deckelchen zu finden, denn "Liebe ist das Wichtigste auf der Welt". Ackerbauer Marco will vor allem eine "powerfule" und "mutige" Dame. Aus seiner persönlichen Liebespost aus good old Germany pickt er sich drei Briefe von "hübschen Blondinen" heraus, die da heißen: Antonia, Sabrina und Vanessa. Die freuen sich ungemein, sind aber nach der langen Reise verständlicherweise ziemlich groggy. Alles klar, "Installiert euch mal'n bisschen!", so Marco verständnisvoll. Marcos Kumpel würde aber schon gern wissen, nach welchen Kriterien Marco die Damen auserwählt hat. Die ehrliche Antwort: "Sie sind alle schön blond."

Marco aus Chile mit seinen "schönen Blondinen" Antonia (2.v.l.), Vanessa, Sabrina (r.). (Quelle: TVNOW)Marco aus Chile mit seinen "schönen Blondinen" Antonia (2.v.l.), Vanessa, Sabrina (r.). (Quelle: TVNOW)

"Ich bin ja für dich hierhergekommen!"

Nicht jede Dame in diesem Format kann sich mit dem Gedanken anfreunden, dem Partner in spe ein Gastgeschenk mitzubringen. "Geschenk?", fragt Blondine Vanessa selbstbewusst, "ich bin ja für dich hierhergekommen! Wieso soll ich einem Mann was schenken, wenn ich da 32 Stunden hinfliege? Ich habe einem Mann noch nie beim ersten Date etwas mitgebracht!" Ob Vanessa damit bei Marco, dem coolen Mützenträger, dessen Hof direkt in einem Naturreservat liegt, punktet, wird sich noch zeigen.

Vorerst darf man (n) sich ruhig über den "dreifachen Damenbesuch" freuen. Bei fast allen Bauern gibt es erste Problemchen bei der Einquartierung der "wunderschönen Frauen". So manche müssen sich ein Zimmer teilen, während die Schnelleren, Forscheren sich im einzigen Einzelzimmer direkt aufs Bett werfen und charmant sagen: "Das ist meins!"

Leute, die dieses Format zum ersten Mal schauen, fragen sich vielleicht, wieso diese Bauern so gut Deutsch sprechen, obschon sie zum Teil bereits "in fünfter Generation in Südafrika leben und auch dort geboren sind."

Wenn die Aufregung den Magen zuschnürt

Biobauer Freddy hat in der Auftaktfolge am meisten zu knabbern. Der gebürtige Schwabe, der schon als Kind mit seinen Eltern nach Kanada auswanderte, ist sehr, sehr schüchtern. Allein das Aussortieren der Briefe macht ihm zu schaffen. "Ja, die Aufregung kann einem schon den Magen zuschnüren." Hilfe kommt von der Stiefmutter! Nicht, dass Freddy eventuell auf die krude Idee kommt, sich mehr als drei Damen aufs Gehöft einzuladen! Deswegen auch ihr guter Rat: "Der Mensch, der darf nur eine lieben, der Gockel sechs bis sieben".

Freddy aus Kanada inmitten seiner Herzdamen Jennika (l), Christin, Francis (r.). (Quelle: TVNOW)Freddy aus Kanada inmitten seiner Herzdamen Jennika (l), Christin, Francis (r.). (Quelle: TVNOW)

Der Mann mit dem Vollbart ist ein bisschen tollpatschig. Mütze abnehmen bei der Begrüßung? Auf dem Sofa lümmeln? Manieren sind ja sowas von überbewertet! Freddy hat ganz andere Probleme. Freddy hat drei Frauen im Haus, die ihm Geschenke mitbringen und den jungen Farmer umwerben. Er ist nervös, er lächelt verlegen, aber dann äußert er trotz aller Widrigkeiten, die mit seiner Schüchternheit einhergehen, einen Herzenswunsch: "Landwirtschaftliche Erfahrung wäre gut!"

Sehr aufgeräumt ist es bei Farbenliebhaber Freddy auch. "Sein Schlafzimmer ist grün", okay, ein bisschen Deko fehle noch, aber die Frauen sind zu dem Mann, der noch nie "eine Sektpulle geöffnet hat", ja auch nicht nur zum Spaß von so weit angereist.


In der kommenden Folge startet die Hofwoche. Können die Damen kräftig anpacken? Wer fliegt, wer darf bleiben? Und vor allem: Wird Rüdiger aus Südafrika, den wir in der Auftaktfolge nur am Rande kennengelernt haben, eine Frau finden, die gut kochen kann?

Verwendete Quellen:
  • "Bauer sucht Frau international"-Folge vom 24. Juni 2019


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