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"Wer wird Millionär?": Radiomoderatorin treibt Günther Jauch an die Grenze

"Wer wird Millionär?" startet in 2020  

Radiomoderatorin strapaziert Günther Jauchs Nerven

07.01.2020, 19:53 Uhr | vmd, t-online.de

"Wer wird Millionär?": Radiomoderatorin treibt Günther Jauch an die Grenze. Diana Strassburg: Die Radiomoderatorin ist eine Stimmungskanone. (Quelle: TVNOW, Stefan Gregorowius)

Diana Strassburg: Die Radiomoderatorin ist eine Stimmungskanone. (Quelle: TVNOW, Stefan Gregorowius)

Die Pforten von "Wer wird Millionär?" sind wieder geöffnet. Jauch erhält sogar Geschenke. Doch dann kommt eine Radiomoderatorin – und nimmt Moderator und Zuschauer in Beschlag.

"Fernsehen macht die Dummen dümmer und die Klugen klüger", hat Günther Jauch einmal gesagt und darf sich nun, zum Auftakt von "Wer wird Millionär?" im neuen Jahr, an seinem Zitat auf einer Kaffeetasse erfreuen. Doch die erste Show 2020 bietet nicht nur Kandidaten, die flink raten und kluge Antworten geben, sondern auch wieder jene, die die Nerven gehörig überstrapazieren.

Zu dieser Gattung gehört wohl auch die Radiomoderatorin Diana Strassburg, die – getreu ihres Jobs – redet und redet und schon bald Moderator, Publikum sowie Zuschauer lauschermäßig an die Grenzen treibt. Dieses Hibbelige, Laute, Krawallige: Die Kommentare bei Twitter gehen von: "Wieso wirken Radiomoderatoren immer so nervig aufgedreht?" bis "Die Radioshow kann auch anstrengend werden".

Es scheint, die Radiofrau hat mehr Glück als Wissen, doch für 32.000 Euro weiß sie tatsächlich sehr sicher, dass der Mann von Shakira auf den Tag genau zehn Jahre jünger als seine Gattin ist. Ständig greift sie sich ins Haar, reißt die Arme in die Luft, plappert ohne Punkt und Komma. Okay, sie ist aufgeregt. Viele Zuschauer jedoch empfinden ihre überdrehte Art als anstrengend. Als Jauch sich glücklich wähnt, bei der 64.000-Euro-Frage sei dann doch endlich Schluss, präsentiert die Stimmungskanone erst einmal ihre mitgebrachte Hutsammlung! Ein Hut hier, ein Hut da und Hüte sind ja das Tollste! Der "Hut-Typ" will partout nicht gehen, denn: "Ich hab hier noch so viel zu erzählen!" Schon vorher meinte der Gastgeber herrlich kiebig: "Na ja, wenn Sie ab jetzt einfach gar nichts mehr sagen."

Schnurstracks zur 64.000-Euro-Frage

Dann doch lieber eine schön bemalte Tasse von der ersten Kandidatin, Manuela Riegler aus Waldenburg. Die Mutter von Zwillingen wählt die klassische 3-Joker-Variante. Interessant wird es bei der 4.000-Euro-Frage, die da lautet: Zwar nicht giftig, aber dennoch wenig appetitlich ist der Pilz des Jahres 2020. Ist es A) der Kotling, B) die Moderkappe, C) die Stinkmorchel oder D) der Müffeltrüffel? Das Publikum hilft: Richtig ist C), die Stinkmorchel.

Das Sympathische an der Grafikdesignerin, die den "Wer wird Millionär?"-Gewinn für ihre Hochzeitsparty einsetzen möchte: Sie marschiert ratzfatz durch und antwortet schnell, damit "die anderen auch noch drankommen". Bei der 64.000-Euro-Frage hat sie zwar den richtigen Riecher, traut sich aber nicht einzuloggen. Jauch will für das hübsche Sümmchen Folgendes wissen: Rostock hat einen Bürgermeister, der A) die 90 überschritten hat, B) kein Deutscher ist, C) einen Mann geheiratet hat oder D) der Piratenpartei angehört. Ihr Telefonjoker tippt zaghaft auf C – zu unsicher. Sie hört auf und geht mit 32.000 Euro nach Hause. Dabei hätte sie sich ruhig auf ihr Bauchgefühl verlassen können: Rostocks Bürgermeister ist Däne.

Gelb-Rote Karte für Panikschweiß

Der Kandidat Anatoli Teichrib muss schon bei 4.000 Euro auf seinen Telefonjoker zurückgreifen. Fußballfragen sind aber auch nicht jedermanns Sache. Der Gastgeber möchte wissen, wer im September erstmals in der Fußball-Bundesliga die Gelb-Rote Karte kassierte. A) Schiedsrichterassistent, B) Trainer, C) Maskottchen oder D) Zuschauer. Richtig ist B, der Trainer (Sandro Schwarz).

Der junge Start-up-Gründer, der sich für Nachhaltigkeit einsetzt und mit dem Quizmaster über die Vermüllung der Meere spricht, zieht bei der Frage, welcher kochende TV-Star im Mai 2019 für die Grünen ins Europaparlament gewählt wurde, das Publikum zurate: Sarah Wiener lautet die korrekte Antwort. Für 64.000 Euro weiß der 32-jährige Düsseldorfer ziemlich sicher, dass die USA das drittgrößte Land der Erde sind, sowohl nach seiner Einwohnerzahl als auch nach seiner Fläche. Zur Auswahl standen auch Russland, China und Indien. Mit dem Geld möchte der begeisterte Teigtaschen-Fan gern noch ein Restaurant eröffnen.

Weiter geht’s mit "Wer wird Millionär?" und Überhangskandidat Andreas Becker, der dem Zuschauer noch schnell seinen Panikschweiß präsentiert, schon am kommenden Freitag. Der Saarländer steht aktuell bei 500 Euro und kann die Pause nach seiner "Schwitzattacke" gewiss ganz gut gebrauchen. 

Verwendete Quellen:
  • "Wer wird Millionär?" vom 6. Januar 2020

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