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"Polizeiruf 110": Kommissarin Brasch ermittelt erstmals allein – lohnt er sich?

Lohnt sich das Einschalten?  

Kommissarin Brasch ermittelt erstmals allein im "Polizeiruf"

16.02.2020, 17:58 Uhr | spot on news

"Polizeiruf 110": Kommissarin Brasch ermittelt erstmals allein – lohnt er sich? . Claudia Michelsen: Seit 2013 spielt sie die Rolle der Kommissarin Brasch. (Quelle: MDR/Stefan Erhard)

Claudia Michelsen: Seit 2013 spielt sie die Rolle der Kommissarin Brasch. (Quelle: MDR/Stefan Erhard)

Für Hauptkommissarin Doreen Brasch wird ein Albtraum wahr – doch trifft auch das ein, was sie geträumt hat? Zum ersten Mal muss die Kommissarin in einem Fall auch noch allein ermitteln. Lohnt sich der heutige "Polizeiruf 110"? 

Im neuen "Polizeiruf 110" aus Magdeburg wird Kommissarin Brasch (gespielt von Claudia Michelsen) immer wieder an einen Albtraum erinnert. Doch kann der wirklich wahr werden? Ein echter Albtraum sind auch die Geschehnisse, die sie während ihrer Ermittlungen in der Sportwettenszene erlebt.

Worum geht's im Krimi?

Am Elbufer nahe der Galopprennbahn Herrenkrug wird ein junger Mann tot aufgefunden. Hauptkommissarin Doreen Brasch und Kriminalrat Uwe Lemp (Felix Vörtler) erfahren am Fundort, dass der Tote, Milan Siebert (Vincent Krüger), unterschiedliche Verletzungen hat. Die Todesursache ist unklar. Siebert lebte zuletzt wieder bei seinen Eltern, getrennt von seiner Frau Manu (Anke Retzlaff) und seinem Sohn. Als Brasch die Todesnachricht Milans Eltern überbringt, erfährt sie, dass dieser spielsüchtig war und überall Schulden machte.

Zu Braschs Überraschung gibt es eine Verbindung des Toten zum LKA. Doch die LKA-Kollegen blocken ab: Sie wollen getrennte Ermittlungen. Von Hannes Kehr (Michael Maertens) erfährt Brasch dann aber trotzdem, dass Milan als Informant für die Abteilung Wettbetrug gearbeitet hat. Kehr führt Brasch in die Welt der Spielwetten ein. Die Ermittlerin vermutet, dass Milan wusste, wer das nächste große Spiel manipuliert hat. Mit diesem Wissen wollte er seine Familie aus den Schulden befreien. Brasch ahnt allerdings nicht, dass sie das nächste Opfer in einem falschen Spiel werden soll.

Lohnt sich das Einschalten? Ja, denn der Krimi ist unterhaltsam und meistens kurzweilig erzählt. Außerdem demonstriert Schauspielerin Claudia Michelsen, dass Kommissarin Brasch nach den Abgängen der Kollegen Drexler (Sylvester Groth) und Köhler (Matthias Matschke) eigentlich gar keinen Partner braucht.

Den wird die Kommissarin auch erst einmal gar nicht bekommen. Das hat die Schauspielerin nun im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" betont. "Erst einmal ist das so der Plan", verrät sie. Ganz allein sei sie ja schließlich nicht. Felix Vörtler sei schon lange ein "wunderbarer, beständiger Begleiter", und Pablo Grant sei derzeit neu in dem kleinen Team, so Claudia Michelsen. "Die Menschen und die Geschichten sind die Hauptdarsteller, mit denen sich Brasch auseinander- oder ins Verhältnis setzen kann. Das ist ganz wunderbar", schwärmt die Schauspielerin über ihre Rolle.

Verwendete Quellen:

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