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"Polizeiruf 110" – Zuschauer verstört von Folge: "So ein Schwachsinn"

"So ein Schwachsinn"  

So reagieren Zuschauer auf verstörenden "Polizeiruf"

04.05.2020, 07:52 Uhr | sow, t-online

Harte Kost: Polizeiruf 110 "Heilig sollt ihr sein!"

Eine junge Frau stirbt auf dem OP-Tisch. Umgebracht von einem religiösen Fanatiker, der ihr Kind vor der Abtreibung retten wollte. (Quelle: Bitprojects)

Selbstmordversuch, Abtreibung, Religion: Im Polizeiruf 110 "Heilig sollt ihr sein!" wird der Zuschauer emotional gefordert. (Quelle: Bitprojects)


Der vielleicht verrückteste "Polizeiruf 110" wurde gestern Abend gesendet. Exorzismus, eine schwangere Jungfrau und christlicher Fanatismus sorgten für heftige Reaktionen bei den Zuschauern. 

Im "Polizeiruf 110: Heilig sollt ihr sein!" mussten es Olga Lenski (Maria Simon) und Adam Raczek (Lucas Gregorowicz) mit dem fanatischen Jonas Fleischhauer (Tom Gronau) aufnehmen, der sich für den Propheten Elias hält. Er leidet unter Wahnvorstellungen, weil er unter seiner strengreligiösen Mutter gelitten hat. 

Seine Mission: Einer 16-jährigen Jungfrau das Baby aus dem Bauch schneiden. Ergebnis: Das Kind überlebt, doch die Mutter stirbt. Ausschnitt sehen Sie oben im Video oder hier. Und so reagierten die Zuschauer auf diesen verstörenden Sonntagskrimi:

Doch es gibt auch andere Meinungen. So schreibt ein User auf Twitter, der "Polizeiruf" sei beste Fernsehunterhaltung gewesen: 

Diese positive Einschätzung bildet allerdings die Ausnahme im Stimmungsbild auf Twitter. Ein Großteil der Reaktionen: irgendwo zwischen verstört und wütend. Der Drehbuchautor und Regisseur Hendrik Hölzemann war 2018 für den "Tatort: Mord Ex Machina" aus dem Saarland mit Devid Striesow verantwortlich, auch damals hagelte es Kritik. Kürzlich erschien der erste Saarland-Krimi mit dem neuen Ermittlerteam, auch da schrieb Hölzemann das Buch: Der "Tatort: Das fleißige Lieschen" wurde größtenteils positiv aufgenommen.

In einem Interview mit der "RBB" erzählt der Autor zu seinem neuesten Streich: "Ich wollte ein Drehbuch machen, in dem es keinen wirklichen Bösen gibt. Es ist ein Drehbuch über die Kraft des Glaubens." Das sahen einige Zuschauer offenbar anders.

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