Sie sind hier: Home > Unterhaltung > TV >

"Tatort" aus Münster: Liefers und Prahl knacken TV-Rekord 2020

Trotz Zuschauerkritik  

Münster-"Tatort" bricht Rekord

14.12.2020, 13:17 Uhr | JaH, t-online, dpa

"Tatort" aus Münster: Liefers und Prahl knacken TV-Rekord 2020. "Tatort: Es lebe der König!": Thiel (Alex Prahl) und Boerne (Jan Josef Liefers) ermittelten diesmal auf einer Burg.  (Quelle: dpa/Rolf Vennenbernd/dpa)

"Tatort: Es lebe der König!": Thiel (Alex Prahl) und Boerne (Jan Josef Liefers) ermittelten diesmal auf einer Burg. (Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa/dpa)

Thiel und Boerne haben es mal wieder geschafft: Der "Tatort" aus Münster erzielte am Sonntagabend einen neuen Quotenrekord. Der Krimi "Es lebe der König!" hat die höchste gemessene Zuschauerzahl für einen Film im Jahr 2020 erzielt.  

Der "Tatort" aus Münster gehört zu den beliebtesten Krimis der Reihe. Die Ermittler Thiel (gespielt von Axel Prahl) und Boerne (gespielt von Jan Josef Liefers) bringen regelmäßig ziemlich viel Klamauk in den Sonntagabend. Das scheint auch noch immer gut anzukommen. 

13,60 Millionen schalteten ein 

Im Schnitt schalteten das Erste ab 20.30 Uhr (nach einem ARD-Extra zur Corona-Krise) 13,60 Millionen Menschen ein. Das entsprach einem Marktanteil von 36,5 Prozent. So gut schnitt der "Tatort" seit über drei Jahren nicht mehr ab. Am 2. April 2017 hatten 14,56 Millionen die Folge "Fangschuss" gesehen (39,6 Prozent). Das war die höchste Zuschauerzahl und der höchste Marktanteil einer "Tatort"-Folge seit 1992.

Der Fall vom 8. November 2020 ("Limbus") hatte 12,94 Millionen Zuschauer, der vor einem Jahr ("Väterchen Frost"/22.12.2019) 12,66 Millionen. Zuletzt über 13 Millionen lag die Folge "Spieglein, Spieglein" vom 17. März 2019. Damals sahen bei der linearen Erstausstrahlung 13,58 Millionen zu.

Das Team aus Münster kann sich nun über den jüngsten Erfolg freuen. Allerdings gab es für den Klamauk-Krimi am Sonntag auch viel Kritik. Man merke dem Film die Corona-Auflagen an, hatten einige via Twitter angegeben. "Es lebe der König" war die erste "Tatort"-Produktion vom WDR, die nach der Pause durch die Corona-Pandemie mit den Dreharbeiten wieder starten konnte. Strenge Hygienebestimmungen dürften die Arbeit am Set stark beeinflusst haben. Der "Tatort" sei "gähnend langweilig" und "ohne Sinn und Verstand", meinten andere Zuschauer. Dennoch hatten genügend Menschen eingeschaltet. 

In der Geschichte ging es um eine Familie, die einer alten Burg mit einer Art Freizeitpark wieder neues Leben einhauchen wollte. Bevor sie damit überhaupt loslegen konnten, starb das Familienoberhaupt unter zunächst ungeklärten Umständen.  

Verwendete Quellen:
  • ARD: "Tatort: Es lebe der König!" vom 13. Dezember 2020
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

baurtchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal