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Tanzshow trotz Ukraine-Krieg: Zuschauer kritisieren "Let's Dance"-Ausstrahlung


Tanzshow trotz Ukraine-Krieg
Zuschauer kritisieren "Let's Dance"-Ausstrahlung – RTL reagiert

Von t-online, jdo

Aktualisiert am 25.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Daniel Hartwich: Der Moderator ging bei "Let's Dance" auf den Ukraine-Krieg ein.Vergrößern des BildesDaniel Hartwich: Der Moderator ging bei "Let's Dance" auf den Ukraine-Krieg ein. (Quelle: RTL / Stefan Gregorowius)
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Während andere TV-Sender ihr Programm änderten, hielt RTL an der Ausstrahlung von "Let's Dance" fest. Bei den Fans sorgte das für geteilte Meinungen. In der Show blieb das Thema nicht unkommentiert.

Eine Unterhaltungsshow auszustrahlen kurz nachdem nicht weit entfernt ein Krieg ausgebrochen ist, in dem Menschen ums Überleben kämpfen? Eine Frage, die sich viele Sender nach Russlands Angriff auf die Ukraine stellen mussten. RTL entschied sich dafür, "Let's Dance" am Freitagabend nach einem Nachrichtenspecial um 20.30 Uhr zu senden.

Das sorgte bei vielen Zuschauerinnen und Zuschauern vor den Bildschirmen für Unverständnis. "Ein Spezial zum Krieg und danach tanzen wir fröhlich? Puh, da fragt man sich auch, was genau man sich bei RTL dabei denkt", "Eine heitere Tanzshow zu senden, ist meiner Meinung nach ebenso unangebracht, wie Karneval zu feiern" oder "Noch nie hat sich 'Let's Dance'-Gucken so falsch angefühlt", lauteten nur einige der kritischen Kommentare bei Twitter.

"Natürlich verschließen auch wir nicht die Augen davor"

Das ließ RTL nicht außen vor. Zu Beginn der Show leuchteten die Studiolichter in Gelb und Blau, den Farben der ukrainischen Flagge.

Daniel Hartwich äußerte sich ebenfalls zu dem Thema. "Natürlich verschließen auch wir nicht die Augen davor, was aktuell in Europa passiert. Schon gar nicht in einer Show, an der traditionell viele Menschen aus Russland und der Ukraine teilnehmen und bei der einige der Teilnehmer des heutigen Abends um ihre Verwandten in der Heimat bangen", erklärte der Moderator und spielte damit unter anderem auf Jurorin Motsi Mabuse und ihren Ehemann, den Profitänzer Evgenij Voznyuk, an, dessen Eltern in der Ukraine leben.

Hartwich betonte: "Unsere Gedanken sind genau da und wir haben uns trotzdem alle zusammen überlegt, dass wir Ihnen Unterhaltung anbieten möchten – wenn Sie das wollen", wandte er sich ans Studiopublikum, das lautstark applaudierte.

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"In diesen Tagen kann man jede Abwechslung gebrauchen"

Das sahen auch viele Zuschauerinnen und Zuschauer vor den Bildschirmen so. "Endlich heute mal für ein paar Stunden von traurigen Nachrichten abschalten", "In diesen Tagen kann man jede Abwechslung gebrauchen, deshalb freue ich mich heute umso mehr auf 'Let's Dance'" oder "Wird mal Zeit, dass ich an was anderes denke", hieß es bei Twitter.

Einige honorierten: "Passendes Statement von Daniel" oder "Starkes Zeichen auf die mehr als beschissene Lage in Osteuropa einzugehen." Andere fanden den Umgang mit diesem sensiblen Thema weiterhin unpassend. Die Show lief dennoch wie gewohnt weiter.

Verwendete Quellen
  • "Let's Dance": Sendung vom 25. Februar 2022
  • Twitter-Reaktionen
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