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"Tatort: Geisterfahrt": Lohnt sich der neue Fall mit Maria Furtwängler?


Lohnt sich der neue "Tatort" mit Maria Furtwängler?

Von spot on news
Aktualisiert am 11.02.2024Lesedauer: 3 Min.
Maria Furtwängler: Sie ermittelt am Sonntag noch einmal in Göttingen.Vergrößern des BildesMaria Furtwängler: Sie ermittelt am Sonntag noch einmal in Göttingen. (Quelle: NDR/Christine Schröder)
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Zum letzten Mal geht Kommissarin Lindholm in Göttingen auf Verbrecherjagd. Für diesen Fall haben sich die Drehbuchautoren einen spektakulären Abschied ausgedacht.

Seit 2019 und mittlerweile sechs Filmen ermittelt Charlotte Lindholm alias Maria Furtwängler nun schon in Göttingen. Richtig warm geworden ist sie in der Universitätsstadt nie. Wie der NDR bereits im Dezember 2023 mitteilte, wird der aktuelle "Tatort: Geisterfahrt" die letzte Folge vor ihrer Rückkehr nach Hannover sein, von wo sie 2017 eigentlich strafversetzt wurde. Auch ihre Co-Ermittlerin Anaïs Schmitz (gespielt von Florence Kasumba) lässt sie in Göttingen zurück – so viel sei vorab verraten.

Doch so ganz ist es mit der Rolle der Kommissarin Schmitz im "Tatort"-Universum noch nicht vorbei: In einem Crossover-Krimi wird sie noch einmal an der Seite von Wotan Wilke Möhring auf Verbrecherjagd gehen. Übrigens: Ganz überraschend kommt die Rückkehr nach Hannover für Lindholm eigentlich nicht. Wie der Sender mitteilte, war "die zeitliche Befristung mitgedacht". Die neuen Fälle werden sie beim Landeskriminalamt dann wieder durch ganz Niedersachsen führen – vielleicht auch irgendwann doch mal wieder nach Göttingen?

Darum geht's im "Tatort: Geisterfahrt"

Während der Feierlichkeiten zum 60. Geburtstag von Kriminaldirektor Liebig (Luc Feit) im Göttinger Polizeipräsidium kommt es zu einem dramatischen Zwischenfall: Ein Kleintransporter rast in der Altstadt in eine Menschenmenge. Charlotte Lindholm und Tereza Liebig (Bibiana Beglau), die Ehefrau des Kriminaldirektors und Ärztin, eilen als erste zum Unfallort. Der Fahrer Ilie (Adrian Djokić) wird schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Vorfall löst sofortige Ermittlungen aus, bei denen Charlotte Lindholm und Anaïs Schmitz auch die Möglichkeit einer Amokfahrt in Betracht ziehen.

Sie recherchieren das mögliche Motiv von Ilie, der für einen Paketdienst arbeitet. Das Unternehmen weist jede Verantwortung von sich und verweist gleichzeitig auf den Subunternehmer Mischa (Christoph Letkowski). Mischa und seine Frau Jutta (Lea Willkowsky), eine Krankenschwester, die sich um die Schwerstverletzten kümmert, versuchen, die Ermittlungen zu behindern. Doch warum? Als Lindholm sich von Kriminaldirektor Liebig nicht ausreichend unterstützt fühlt, sucht sie Hilfe beim Rechtsmediziner Nick Schmitz (Daniel Donskoy), dem Ehemann ihrer Kollegin Schmitz. Doch die beiden kommen sich überraschend näher als es für die Ermittlungen von Vorteil wäre ...

Lohnt sich das Einschalten?

Ja, auf jeden Fall. In diesem "Tatort" scheinen sich die allermeisten Beteiligten irgendwie auf einer "Geisterfahrt" zu befinden – und das fesselt beim Zusehen: Der mutmaßliche Täter, sein Chef, dessen Boss, aber auch Lindholm, ihr Vorgesetzter Liebig und zu guter Letzt auch noch der Ehemann von Anaïs scheinen ihren Kompass des Lebens verloren zu haben. Was zunächst etwas kompliziert und mit zu vielen Nebenkriegsschauplätzen gespickt erscheint, entwickelt im Laufe der 90 Minuten eine große Spannungskurve, die bis zur letzten Minute anhält.

Spektakulärer hätte Lindholms Abschied aus Göttingen kaum inszeniert werden können. Dass für sie – auch aus privaten Gründen – kein Platz mehr im Göttinger Team ist, kann am Ende jeder Zuschauer nachvollziehen. Wieder einmal hat sie eine rote Linie überschritten und Privates mit Beruflichem ohne Not vermischt. Trotz einer ausgestreckten Hand am Ende des Films ist das Kapitel Göttingen für sie ein für alle Mal abgeschlossen. Ab der nächsten Folge ermittelt sie wieder in ihrer eigentlichen Heimat Hannover, wo sie bereits 15 Jahre lang ab 2002 tätig war.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur spot on news
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