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Porsche fahren wird erschwinglicher


Porsche fahren wird erschwinglicher

  • Christopher Clausen Porträt
Von Christopher Clausen

Aktualisiert am 22.10.2022Lesedauer: 2 Min.
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Boomender Markt: Schon jetzt bietet Porsche E-Bikes an. Künftig will der Sportwagenhersteller sie auch selbst produzieren.
Boomender Markt: Schon jetzt bietet Porsche E-Bikes an. Künftig will der Sportwagenhersteller sie auch selbst produzieren. (Quelle: Porsche)
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Einen echten, neuen Porsche für unter 10.000 Euro fahren: Das soll ab 2025 möglich sein. Der Sportwagenhersteller will dann auch E-Bikes produzieren.

Trotz Chipkrise und Teilemangel: Das Geschäft mit den E-Bikes boomt. 2021 wurden deutschlandweit rund zwei Millionen sogenannte Pedelecs verkauft, rund 50.000 mehr als im Vorjahr, meldete der Zweirad-Industrie-Verband. Und auch wenn die Kaufbereitschaft angesichts steigender Preise und Lebensunterhaltskosten hierzulande etwas nachlässt, ist der weltweite Markt mit den elektrisch angetriebenen Rädern ein Erfolgsbringer.

Viele Autohersteller nutzen den Boom für sich, sind Kooperationen mit namhaften Fahrrad-Fabrikanten eingegangen und haben ihr Logo auf Fahrräder drucken lassen. Gut fürs Image und die Kundenbindung. Was Porsche vorhat, geht aber noch einen Schritt weiter.

Ein Unternehmen für Motoren, eins für die Fahrräder

Im November übernahm der Sportwagenhersteller die Mehrheit an Greyp Bikes, einem kroatischen Hersteller für E-Bikes. Im Sommer dieses Jahres kaufen die wiederum Zuffenhäuser Fazua, einen Hersteller von besonders leichten elektrischen Fahrrad-Antrieben. Der kroatische Sportwagen-Hersteller Rimac ist ebenfalls Porsche-Partner; das Unternehmen stellt Technologie für Fahrräder her. Und nicht zuletzt ist Pon Holding involviert, ältester Importeur von Volkswagen-Automobilen in den Niederlanden. Die Holding ist der größte europäische Fahrradhersteller mit Marken wie Gazelle oder Kalkhoff, wie der "Spiegel" berichtet.

Daraus hat Porsche zwei Joint Ventures gegründet: Die Porsche eBike Performance GmbH mit Sitz in Ottobrunn bei München soll die Antriebe für die Fahrräder entwickeln, die die P2 eBike GmbH mit Sitz in Stuttgart dann ab Mitte des Jahrzehnts auf den Markt bringen soll, so die Zeitplanung. Laut "Spiegel"-Informationen soll es sich gleich um sieben Modelle handeln.

Das heißt: Porsche baut seine E-Bikes künftig selbst und geht noch einen Schritt weiter. Porsche-Motoren könnten dann auch Fahrräder anderer Hersteller antreiben. Damit wird die Marke auch für diejenigen erschwinglicher, die sich keinen Sportwagen leisten können: Das günstigste Modell, der 718 Cayman, kostet ab 59.228 Euro.

Das Porsche eBike Sport kostet 9.990 Euro.
Das Porsche eBike Sport kostet 9.990 Euro. (Quelle: Porsche)

Porsche-Fahrräder: Das ist der Stand heute

Aktuell arbeitet Porsche bei seinen E-Bike-Modellen mit dem Unternehmen Rotwild zusammen. Im März 2021 kamen das Porsche eBike Sport und das Porsche eBike Cross mit Preisen ab 8.000 Euro auf den Markt. Allerdings stammt die Technik komplett von Rotwild, nur das Design wurde bei Porsche entwickelt.

Das sorgt in der Branche für Aufsehen, denn Porsche hat durch die schiere Größe gewaltige Vorteile: Das Design stammt auf dem Studio F.A. Porsche, Porsche Engineering bietet Ingenieursexpertise, der Einkauf läuft ebenfalls über den Konzern – und auch in Sachen Vermarktung und Vertrieb ist Porsche allein durch seine Größe und die vorhandene Erfahrung im Vorteil.

Trotzdem: Ein Erfolgsgarant ist das nicht; auf dem Markt sind große Player wie Bosch (E-Motoren), Shimano oder Zulieferer Brose, die mit langjähriger Erfahrung und gewachsenen Geschäftsbeziehungen punkten können. Wie sich das Geschäft mit den E-Bikes für Porsche entwickeln wird, dürfte sich in spätestens drei Jahren zeigen, wenn die ersten echten Porsches unter den E-Bikes an die Kunden ausgeliefert werden.

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Verwendete Quellen
  • spiegel.de: "Wie Porsche den Fahrradmarkt aufmischen will" (kostenpflichtig)
  • Porsche-Newsroom: "Porsche startet auch auf zwei Rädern durch"
  • Jahresstatistik des Zweirad-Industrie-Verbands
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