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Studie: 2025 kommt der Preisdurchbruch bei Elektroautos

  • Ron Schlesinger
Von Ron Schlesinger

Aktualisiert am 20.02.2018Lesedauer: 3 Min.
Strom tanken: Ganz so problemlos wie Autofahrer mit flüssigem oder gasförmigen Treibstoff können E-Autofahrer Energie noch nicht immer nachtanken.
Strom tanken: Ganz so problemlos wie Autofahrer mit flüssigem oder gasförmigen Treibstoff können E-Autofahrer Energie noch nicht immer nachtanken. (Quelle: Ina Fassbender/dpa-tmn-bilder)
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Der Energy-Think-Tank Bloomberg glaubt, dass bis zum Jahr 2040 ein Massenmarkt für Elektroautos entstehen wird – Leidtragender ist die Ölbranche.

Angesichts eines drohenden Fahrverbots für Diesel-Pkw rücken neue Technologien, wie die Elektromobilität, verstärkt in den Vordergrund. Dass die Ära der Elektroautos unmittelbar bevorstehe, ist die Botschaft einer aktuellen Studie von Bloomberg New Energy Finance (BNEF).

Der US-amerikanische Energy-Think-Tank mit Sitz in New York veröffentlicht in regelmäßigen Abständen neue Prognosen für die Energiezukunft. So auch Ende 2017 – exklusiv im Rahmen der neuen Elektromobilitäts-Strategie von Mercedes-Benz unter dem Titel "Die Zukunft ist elektrisch".

Mehr Elektro-Pkw als Verbrennermodelle

Die Analysten von Bloomberg prognostizieren, dass weltweit noch vor dem Jahr 2040 mehr Elektro-Pkw als Verbrennermodelle verkauft werden. Eine ähnliche Entwicklung sieht ebenso die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC): Obgleich die OPEC verständlicherweise auf konventionell angetriebene Fahrzeuge setzt, sieht sie in gut zwanzig Jahren gut 266 Millionen batteriebetriebene Modelle weltweit auf den Straßen fahren.

Vor einigen Jahren hatte die OPEC noch mit fünfmal weniger Elektroautos im Jahr 2040 gerechnet (46 Millionen). Dass diese Entwicklung zugleich mit einer geringeren Nachfrage an fossiler Energie einhergeht, wird die Ölbranche zusätzlich unter Druck setzen.

Wie viele Elektroautos fahren 2040 weltweit?

Neben den erdölexportierenden Ländern stellen sich auch internationale Energieunternehmen, wie die Mineralölkonzerne British Petroleum (BP) und Shell, auf die veränderte Situation ein. BP prognostiziert für das Jahr 2040 etwa 71,4 Millionen Elektromodelle weltweit, Shell etwa 100 Millionen. Das heißt: Es gibt verschiedene Annahmen über die Anzahl der in gut zwanzig Jahren fahrenden Elektroautos. Dabei wird eines deutlich: Niemand weiß genau, wie sich der Boom entwickelt.

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Das wird laut BNEF-Studie auch von den Preisen für elektrische Automodelle abhängen und von den Akkus, mit denen die Batterien betrieben werden. "Das ist ganz einfache Volkswirtschaftslehre. Die Preise für Lithium-Ionen-Akkus werden schneller und früher sinken als die meisten Menschen erwarten", erklärt Bloomberg-Analyst Colin McKerracher. Das wird sich wiederum auf die Preise für Elektroautos auswirken.

Preisverfall bei Lithium-Ionen-Akkus

Seit dem Jahr 2010 sind die Preise für Lithium um 73 Prozent gefallen. Gleichzeitig rechnen die Bloomberg-Analysten mit Innovationen bei den Batterieproduzenten, sodass sich die Preise noch weiter verringern werden:

Jahr Preis in US-Dollar
2010 1.000
2030 73*

*Prognose von Bloomberg New Energy Finance (BNEF)

Als Ergebnis dieser Entwicklung erwarten die Experten, dass Elektroautos bereits in sieben Jahren – im Jahr 2025 – das Preisniveau von Verbrennermodellen erreicht haben werden. Bloomberg rechnet deshalb mit etwa 530 Millionen batteriebetriebener Modelle weltweit – mit einem Energiebedarf von 1.800 Terawattstunden. Das entspricht einem Anteil von fünf Prozent am weltweiten Strombedarf.

Info
Zum Vergleich: Eine Terawattstunde Strom entspricht dem durchschnittlichen jährlichen Verbrauch von 250.000 vierköpfigen Familien.

Laut Studien der Forscher wird sich die Akkuproduktion von derzeit 90 Gigawattstunden auf 270 Gigawattstunden im Jahr 2021 verdreifachen. Die Autoren befürchten für die Zukunft allerdings mögliche Infrastrukturprobleme, die das Wachstum der Elektromobilität bis Mitte der 2030er-Jahre behindern könnten, zum Beispiel fehlende Ladestationen.

"Die nächsten sechs bis acht Jahre sind entscheidend"

Trotz dieser Hemmnisse werden in den kommenden 25 Jahren die derzeit bedeutendsten Märkte China, USA und Europa die Nachfrage nach Elektroautos vorantreiben. Zudem plant Indien – als das bevölkerungsmäßig zweitgrößte Land der Welt – bis zum Jahr 2030 einen Anstieg der Elektrofahrzeuge auf 100 Prozent.

Die Bloomberg-Analysten sehen in ihren Prognosen einen Elektromarktanteil von 67 Prozent in Europa, 58 Prozent in den USA und 51 Prozent in China voraus. Allerdings, so Bloomberg-Experte McKerracher, "werden die nächsten sechs bis acht Jahre entscheidend sein. Wenn der Absatz in diesem Zeitraum nicht den Erwartungen entspricht, werden einige der Kostenreduzierungen nicht zu realisieren sein, was sich wiederum auf die gesamte Entwicklung auswirken wird."

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  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk
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