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Daimler muss 60.000 Diesel zur├╝ckrufen

Von dpa
Aktualisiert am 24.06.2019Lesedauer: 1 Min.
Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat einen R├╝ckruf des Mercedes-Benz GLK 220 CDI angeordnet.
Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat einen R├╝ckruf des Mercedes-Benz GLK 220 CDI angeordnet. (Quelle: Patrick Seeger./dpa)
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Berlin (dpa) - Der Autobauer Daimler muss rund 60.000 Diesel-Gel├Ąndewagen in Deutschland wegen des Vorwurfs einer illegalen Abgastechnik in die Werkst├Ątten holen.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ordnete einen Pflicht-R├╝ckruf mit Sofortvollzug f├╝r die betroffenen Modelle vom Typ Mercedes-Benz GLK 220 an, wie das Verkehrsministerium mitteilte. Zuerst hatte die "Bild am Sonntag" dar├╝ber berichtet. Daimler weist die Vorw├╝rfe einer Manipulation von Abgaswerten zur├╝ck. Man wolle sich juristisch gegen den Betrugsvorwurf wehren, sagte ein Konzernsprecher.

Das KBA habe im Rahmen seiner Untersuchungen bei verschiedenen Herstellern bei diesen Mercedes-Modellen der Euro-5-Norm eine unzul├Ąssige Abschalteinrichtung der Abgasreinigung festgestellt, erkl├Ąrte das Ministerium. Da von der beanstandeten "Schadstoff- und Abgasstrategie" auch andere Modelle betroffen sein k├Ânnten, habe das Amt die Untersuchungen bereits ausgeweitet. Es handele sich um Fahrzeuge mit den Motoren OM 651 und OM 642. Der Unternehmenssprecher sagte, man sei weiterhin mit der Beh├Ârde ├╝ber das Thema im Gespr├Ąch.

Der Verdacht gegen das fragliche Mercedes-Modell GLK 220 CDI aus den Produktionsjahren 2012 bis 2015 war Mitte April publik geworden. Damals hie├č es, das KBA sei im Herbst 2018 auf eine verd├Ąchtige Software-Funktion bei dem Motor OM 651 gesto├čen. Demzufolge sollen Abgaswerte mithilfe eines Computerprogramms gesenkt worden sein - aber nur auf dem Pr├╝fstand und nicht im t├Ąglichen Verkehr.

Die jetzige amtliche Anordnung ist f├╝r Daimler nicht die erste. Im August 2018 ordnete das KBA einen R├╝ckruf f├╝r europaweit 690.000 Diesel an, darunter f├╝r 280.000 Fahrzeuge in Deutschland. Daimler hatte damals betont, man kooperiere mit den Beh├Ârden. Der Konzern legte aber Widerspruch ein.

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