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Illegale Abgas-Software: Diesel-Umrüstungen mit neuer Software noch nicht erledigt

Illegale Abgas-Software  

Diesel-Umrüstungen mit neuer Software noch nicht erledigt

27.12.2019, 16:11 Uhr | dpa

Illegale Abgas-Software: Diesel-Umrüstungen mit neuer Software noch nicht erledigt. VW musste aus 2,5 Millionen Wagen illegale Abgas-Software entfernen.

VW musste aus 2,5 Millionen Wagen illegale Abgas-Software entfernen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Umrüstungen älterer Diesel mit einer besseren Abgas-Software kommen weiter voran, sind aber immer noch nicht ganz erledigt. Bis Anfang Dezember erhielten 96 Prozent von 5,3 Millionen Wagen Updates.

Laut Bundesverkehrsministerium sind das also etwa 5,1 Millionen Autos. Beim "Dieselgipfel" von Politik und Branche 2017 hatten die deutschen Autobauer zugesagt, bei 5,3 Millionen Wagen den Schadstoffausstoß durch neue Motor-Software zu senken - allerdings schon bis Ende 2018.

Zuletzt legten die Umrüstungen demnach zu, nachdem es Anfang August noch 4,5 Millionen Autos mit fertigen Updates waren. Die Kosten tragen die Hersteller. Zu den 5,3 Millionen Pkw zählen auch 2,5 Millionen Wagen des VW-Konzerns, aus denen ohnehin illegale Abgas-Software entfernt werden musste.

Darüber hinaus war im Sommer 2018 angekündigt geworden, dass eine Million Diesel zusätzlich neue Software bekommen sollen - also insgesamt 6,3 Millionen. Genaue Zahlen zu diesen Autos nannte das Ministerium nicht. An der Umrüstung werde weiter gearbeitet, hieß es.

Die Software-Updates sind ein wichtiges Element im Kampf gegen zu schmutzige Luft in deutschen Städten. Inzwischen haben Gerichte für einige Kommunen Fahrverbote für ältere Diesel verhängt. Daneben hatte sich die Bundesregierung auch auf Hardware-Nachrüstungen für Pkw verständigt - also Umbauten der Abgasreinigung direkt am Motor. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat dafür mittlerweile mehrere Allgemeine Betriebserlaubnisse erteilt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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