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Der neue Skoda Octavia kommt 2020 – ist er der bessere Golf?

Anfang 2020 kommt er  

Neuer Skoda Octavia – ist er der bessere Golf?

12.11.2019, 16:54 Uhr
 (Quelle: die-autotester)

Kommt Anfang 2020: Das ist der neue Skoda Octavia. (Quelle: die-autotester)

Das ist der neue Skoda Octavia

Der Skoda Octavia gehört zu den absoluten Bestsellern der Marke Skoda. Jetzt feiert der neue Octavia Weltpremier - mit einigen Neuheiten. (Quelle: die-autotester) 

Kommt Anfang 2020: Das ist der neue Skoda Octavia. (Quelle: die-autotester)


Kurz nach dem nächsten Golf bringt Skoda Anfang 2020 seinen neuen Octavia auf den Markt. Er dürfte manchem VW-Kunden die Kaufentscheidung erschwerden – und zwar nicht nur den Fahrern eines Golf.

Das Design erhält viel Applaus, die Technik ist vom Feinsten und die Preise regen zum Nachrechnen an. Wenn im Frühjahr 2020 der neue Octavia auf den Markt kommt, dürften viele Golf-Fahrer ins Grübeln kommen: Sollte man auf den Skoda umsteigen?

Hier und im Video (oben in diesem Text) erfahren Sie, was der Tscheche zu bieten hat.

Wichtigster Unterschied zum Golf: Der Skoda tritt zwar auch in der Kompaktklasse an – aber nur als Limousine und Kombi und nicht mit Schrägheck wie der VW.

Gefälliges Heck: Der Kofferraum der Limousine fasst 600 Liter. Hinter die Heckklappe des Kombis passen 640 Liter Gepäck. (Quelle: Hersteller)Gefälliges Heck: Der Kofferraum der Limousine fasst 600 Liter. Hinter die Heckklappe des Kombis passen 640 Liter Gepäck. (Quelle: Hersteller)

Deshalb ist der 4,70 Meter lange Octavia deutlich länger als der 4,28 Meter kurze Golf. Das wirkt sich auf den Platz für die Passagiere und auch auf den Stauraum aus. Kurz gesagt: Er ist gewaltig. Der Kofferraum der Limousine fasst 600 Liter, in den Kombi passen sogar 640 Liter – das ist schon eher Passat-Format als Golf-Klasse. Kompakt ist dieser Octavia nur noch dem Namen nach.

Die Ausstattung

Das Design ist typisch Skoda: gefällig und unaufgeregt, nun aber ausgefeilter und dynamischer als bisher. Die bisherigen Doppelscheinwerfer waren nicht jedermanns Sache. Sie sind deshalb Geschichte. Die neuen Scheinwerfer stecken unter einer einzigen schlanken Abdeckung. Auf Wunsch gibt es sie erstmals mit Matrix-LED-Technik. Dann werden sie elektrisch angesteuert und leuchten die Fahrbahn deutlich besser aus, ohne entgegenkommende Fahrer zu blenden. Außerdem sind einige neue Sicherheitssysteme wie ein Ausweichassistent oder ein Ausstiegswarner an Bord.

Das Cockpit: Bedient wird der Octavia weitgehend über einen bis zu zehn Zoll großen großen Touchscreen. Sein Lenkrad hat künftig nur zwei Speichen. (Quelle: Hersteller)Das Cockpit: Bedient wird der Octavia weitgehend über einen bis zu zehn Zoll großen großen Touchscreen. Sein Lenkrad hat künftig nur zwei Speichen. (Quelle: Hersteller)

Komplett neu gestaltet ist auch der Innenraum mit Ambientelicht, verbessertem Infotainment-System mit Touchscreen und vollwertigem Head-up-Display. Statt Schaltern und Tasten gibt es nun Sensorfelder – ganz wie im neuen Golf.

Die Motoren

So umfangreich wie die Ausstattung wird auch das Motoren-Angebot:

  • drei Benziner
  • drei Diesel
  • ein Erdgas-Motor
  • zwei Mildhybride
  • erstmals ein Plug-in-Hybrid

Tanken an der Steckdose: Erstmals gibt es den Octavia auch als Plug-in-Hybrid. (Quelle: Hersteller)Tanken an der Steckdose: Erstmals gibt es den Octavia auch als Plug-in-Hybrid. (Quelle: Hersteller)

Die Leistung reicht von 110 PS bis 204 PS, was für Geschwindigkeiten bis 236 km/h ausreicht. Zwar hat Skoda den Verbrauch seiner Motoren noch nicht abschließend ermittelt. Sie sollen aber um bis zu 14 Prozent sparsamer sein als bislang. Eine Elektro-Variante wird es nicht geben – genau wie beim neuen Golf.
 

 
Der Marktstart

Ab Januar können Käufer den neuen Octavia bestellen, ausgeliefert wird er ab dem Frühjahr. Los geht es mit dem Kombi. Ein paar Wochen später folgt die Limousine. Der Basispreis dürfte bei etwa 20.000 Euro liegen. Und dafür kriegen Kunden eine ganze Menge Auto. Aber bekommen sie auch den besseren Golf?

Sagen wir es mal so: Wer den deutlich kompakteren VW schätzt, dürfte auch mit seiner neuen achten Generation zufrieden sein. Aber VW hat ja beispielsweise auch einen Passat im Programm. Und dessen Fahrer dürften ebenfalls an dem neuen Tschechen interessiert sein. Denn damit lässt sich vergleichsweise richtig Geld sparen, ohne auf viel Platz verzichten zu müssen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Skoda
  • Eigene Recherche
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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