Sie sind hier: Home > Auto > Neuvorstellungen & Fahrberichte >

Dudenhöffer spricht von "Methusalem-Effekt": So alt sind Neuwagenkäufer

"Methusalem-Effekt" gestoppt  

So alt sind Neuwagenkäufer

03.07.2021, 08:21 Uhr | dpa

Dudenhöffer spricht von "Methusalem-Effekt": So alt sind Neuwagenkäufer. Autokauf: Betrachtet man die auf die Straße gekommenen Gebrauchtwagen, bleibt die Tendenz einer insgesamt größeren Nutzung durch etwas jüngere Menschen bestehen.  (Quelle: imago images/Panthermedia)

Autokauf: Betrachtet man die auf die Straße gekommenen Gebrauchtwagen, bleibt die Tendenz einer Nutzung durch etwas jüngere Menschen bestehen. (Quelle: Panthermedia/imago images)

Ein neues Auto wollen eher ältere Menschen, Jüngere setzen lieber auf Sharing-Angebote und sehen den eigenen Wagen ohnehin nicht mehr als Statussymbol. Diese Tendenz gab es längere Zeit. Einer Untersuchung zufolge könnte ein Wendepunkt erreicht sein – vorerst jedenfalls.

Bekommt die jüngere Zielgruppe wieder mehr Lust aufs eigene Auto? Diese Entwicklung könnten Daten nahelegen, die der Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer ausgewertet hat. Laut einer aktuellen Analyse auf Basis der privaten deutschen Pkw-Neuzulassungen sank das Durchschnittsalter der Käuferinnen und Käufer zuletzt leicht. Mittelfristig scheint es sich zudem auf einem gewissen Niveau stabilisiert zu haben, seit 2015 gab es keinen weiteren Anstieg.

Während sich das Kundenalter im Neuwagengeschäft in den zwei Jahrzehnten davor noch deutlich von 46,1 Jahren auf 52,7 Jahre erhöhte, pendelte es sich anschließend ein. Vom bisherigen Höchstwert von 52,7 Jahren, der auch 2020 noch einmal erreicht wurde, ging es in den ersten fünf Monaten 2021 außerdem auf 52,4 Jahre etwas abwärts.

Der Trend ist vielleicht vorläufig, die absolute Altersverringerung gering. Dudenhöffer schätzt aber: Der "Methusalem-Effekt, die schleichende Veralterung der Autokäufer", könnte gestoppt sein. Und das gelte möglicherweise unabhängig von der Corona-Krise, die viele Menschen wegen der Ansteckungsrisiken Busse und Bahnen meiden ließ.

Jüngere Fahrer setzen auf Gebrauchtwagen

Ins Gesamtbild passt der Erhebung zufolge auch, dass der Anteil der Kundinnen und Kunden in der Gruppe der 30- bis 44-Jährigen zwischen 2015 und 2020 von 19,3 auf 20,8 Prozent geringfügig zulegte. Von Januar bis Mai dieses Jahres folgte ein kleiner Sprung auf 22,1 Prozent. Auch Frauen entschieden sich relativ oft für einen Neuwagen, hieß es. Ihr Durchschnittsalter bei der Zulassung ist geringer als das der Männer – und in jüngeren Gruppen sind sie stärker vertreten.

Betrachtet man die auf die Straße gekommenen Gebrauchtwagen, bleibt die Tendenz einer insgesamt größeren Nutzung durch etwas jüngere Menschen bestehen. Von einer ungetrübten Auto-Freude der ganz Jungen kann aber kaum die Rede sein: Ein gebrauchtes Auto legte man sich in Deutschland zuletzt im Durchschnittsalter von 44,9 Jahren zu. Auch in unteren Altersgruppen gebe es hier jedoch zunehmende Anteile.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deKlingel
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Auto > Neuvorstellungen & Fahrberichte

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: