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Ukraine-Krieg | Teilemangel: In Russland gibt es jetzt Neuwagen ohne Airbags


In Russland gibt es jetzt Neuwagen ohne ABS und Airbags

  • Christopher Clausen Porträt
Von Christopher Clausen

Aktualisiert am 20.07.2022Lesedauer: 2 Min.
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Abgespeckt: Lada nennt den Vesta in der "Classic 2022"-Ausstattung das günstigste Auto Russlands – verzichtet aber dabei auf Sicherheit.
Abgespeckt: Lada nennt den Vesta in der "Classic 2022"-Ausstattung das günstigste Auto Russlands – verzichtet aber dabei auf Sicherheit. (Quelle: Lada)
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Nach dem Angriff auf die Ukraine haben sich viele internationale Automarken aus Russland verabschiedet – und auch viele Bauteile für Neuwagen werden knapp.

Ein fabrikneues Auto ohne ABS oder Airbags kaufen – das ist für die meisten unvorstellbar. In Russland wird das jetzt wieder Realität. Durch den Angriff auf die Ukraine und den anschließenden Rückzug vieler Autohersteller – darunter VW, Mercedes, BMW und Renault – wird es für die Menschen in Russland immer schwieriger, einen Neuwagen zu bekommen.

Nach "Spiegel"- Informationen wurden im Mai weniger als 25.000 Neuwagen in Russland verkauft (83,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor), neu gebaut wurden rund 3.000 Stück. Das sind 97 Prozent weniger als im Vorjahr.

Um die Produktion wieder anzukurbeln, hat die Regierung ein neues Konzept. Künftig sollen die sowjetischen Automarken Wolga und Pobeda wieder produziert werden, in einem ehemaligen Renault-Werk bei Moskau sollen neue Fahrzeuge der 2006 eingestellten Marke Moskwitsch vom Band rollen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Neue Basismodelle mit null Sicherheit an Bord

Doch derzeit kämpfen russische Autohersteller wie Lada mit Problemen ganz anderer Art: Weil viele Teile von Zulieferern aus dem Ausland kommen und von Engpässen und Lieferstopps betroffen sind, müssen die Neuwagen darauf verzichten. Beispiel Lada Granta: Nach einem mehrmonatigen Produktionsstopp gibt es die Limousine künftig in einer abgespeckten Version namens "Classic 2022" – ohne ABS oder Airbags. Auch moderne Abgasreinigungssysteme fehlen. Und mehr als 90 PS liegen in dieser Variante auch nicht drin.

Russischer Staat fördert den Kauf von Basismodell

Dafür bietet der russische Staat ein Förderprogramm an, mit dem Familien, Auto-Erstkäufer oder Besitzer von alten Autos 20 Prozent Rabatt beim Kauf dieses neuen "Nackt"-Lada erhalten. Wer jedoch auf die grundlegenden Sicherheitsmerkmale nicht verzichten will, muss zur nächsthöheren Ausstattung greifen. Die "Classic 2022"-Variante ist ab 678.300 Rubel, umgerechnet also rund 11.775 Euro, zu haben. Die "Komfort"-Variante mit Fahrer- und Beifahrerairbag, ABS und weiteren Features kostet rund 14.000 Euro. Wie viele Exemplare mit mehr Ausstattung an Bord tatsächlich produziert und ausgeliefert werden, ist ungewiss.

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Verwendete Quellen
  • Lada-Konfigurator
  • businessinsider.de: "Russland will alte Sowjet-Modelle wiederbeleben – ohne Airbags, Navi oder Abgasreinigung"
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