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Renault Clio und Kangoo werden zurückgerufen

Von dpa
Aktualisiert am 23.09.2014Lesedauer: 1 Min.
Der Renault Clio muss außerplanmäßig in die Werkstatt
Der Renault Clio muss außerplanmäßig in die Werkstatt (Quelle: Hersteller-bilder)
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Der französische Autohersteller Renault ruft fast eine halbe Million Fahrzeuge zurück in die Werkstätten. Betroffen sind nach Angaben des Konzerns die Modelle Clio IV und Kangoo II. In Deutschland sind über 27.000 Autos betroffen.

Beim Clio könnten wegen eventuell falscher Montage der Radhausverkleidung Bremsschläuche durch Scheuern beschädigt oder Bremskolben herausgedrückt werden, hieß es. Bei betroffenen Fahrzeugen aus den Werken Bursa in der Türkei (bis März 2013) und Flins in Frankreich (bis April 2014) sollten vorbeugend Verkleidungen kontrolliert und Bremsschläuche ausgetauscht werden.

Renault Clio Rückruf: In Deutschland gut 22.000 Autos

Betroffen sind in Deutschland laut Renault 21.618 Fahrzeuge, weltweit möglicherweise gut 400.000. Renault berechnete die Wahrscheinlichkeit von Schäden mit 0,02 und 0,01 Prozent. Zuvor hatte das Fachmagazin "Auto Service Praxis" darüber berichtet.

Bei Kangoo-Modellen aus dem Werk im französischen Mauberge (September 2012 bis Mai 2013) könnte laut Renault bei der Montage die Anschlussreihenfolge am Antiblockiersystem vertauscht worden sein. Bei Bedarf sollten die Bremsleitungen dort ausgetauscht werden. Beim Kangoo könnten in Deutschland 5715 Autos betroffen sein, weltweit fast 64.000 Fahrzeuge.

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