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Nächster Dämpfer für Autofahrer! Adblue-Produktion wird gedrosselt


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Nächster Dämpfer für Dieselfahrer

t-online, SP-X

Aktualisiert am 28.10.2021Lesedauer: 2 Min.
AdBlue: Die Harnstoff-Lösung erhalten Sie unter anderem an der Tankstelle.
AdBlue: Die Harnstoff-Lösung erhalten Sie unter anderem an der Tankstelle. (Quelle: Swen Pförtner/dpa-bilder)
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Erst die Kostenexplosion an der Tanke, und nun die hohen Gaspreise: Auch sie könnten Dieselfahrer hart treffen. Denn aktuell wird weniger Adblue hergestellt – und ohne die Harnstofflösung fährt kein moderner Selbstzünder.

Halbleiter, Fahrradteile, Papier – ungewohnte Güterknappheit gibt es aktuell in vielen Bereichen. Nun könnten die hohen Gaspreise zu Nachschubproblemen beim Abgasreiniger Adblue führen.


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Chemiekonzerne drosseln Produktion

Bereits Ende September hat der Chemie-Riese BASF die Ammoniakproduktion an seinen Standorten Ludwigshafen und Antwerpen zurückgefahren. Mitte Oktober schlug auch Deutschlands größter Produzent, die SKW-Stickstoffwerke in Piesteritz (Sachsen-Anhalt), Alarm. Die Begründung ist in beiden Fällen die gleiche: Hohe Erdgaspreise würden die Herstellung von Ammoniak unwirtschaftlich machen. So könnten sich die hohen Einkaufspreise für Erdgas auf die Verkaufspreise für Adblue auswirken: Die Harnstofflösung könnte nicht nur knapper werden, sondern auch teurer.

Diesel tanken: Neuere Automodelle benötigen AdBlue. Dazu gibt es neben der Diesel-Tanköffnung den blauen Verschluss.
Diesel tanken: Neuere Automodelle benötigen AdBlue. Dazu gibt es neben der Diesel-Tanköffnung den blauen Verschluss. (Quelle: Zeitungsfoto.at/imago-images-bilder)

Das Methan im Erdgas ist einer der Rohstoffe für die Herstellung von Ammoniak (NH3), das in der chemischen Industrie vielfältig eingesetzt wird. Unter anderem ist Ammoniak wichtigster Ausgangstoff für die Herstellung von Harnstoff, der wiederum der Hauptbestandteil des Abgasreinigers Adblue ist.

In Italien hat der Ammoniak-Engpass bereits die nächste Stufe erreicht. Das größte Adblue-Werk des Landes hat gerade eine vierwöchige Produktionspause angekündigt. Gleichzeitig wurden die Preise erhöht. In Deutschland beobachtet unter anderem der Mineralöl-Wirtschaftsverband (MWV) das Geschehen mit "erhöhter Aufmerksamkeit". Derzeit gebe es aber keinen konkreten Grund zur Beunruhigung. Bislang sei an den Tankstellen kein Engpass zu erkennen. Auch mittelfristig dürften die Lager noch gut gefüllt sein.

Ohne Adblue bleiben viele Autos stehen

Die Harnstofflösung Adblue dient in Dieselautos und -Lkw mit sogenanntem SCR-Katalysator zur Abgasreinigung. Die Flüssigkeit wird in den Abgasstrang eingespritzt, um Stickoxide unschädlich zu machen. Auf 1.000 Kilometern verbrauchen die meisten Autos rund ein bis zwei Liter der Lösung. Leert sich der Adblue-Tank, muss an der Tankstelle oder in der Werkstatt zügig nachgefüllt werden. Ansonsten startet das Auto nicht mehr oder der Motor schaltet in den Notlaufbetrieb. So soll verhindert werden, dass die Fahrzeuge im Alltag durch Nachlässigkeit oder Sparsamkeit des Nutzers mehr Stickoxide ausstoßen als erlaubt. Auf die Lebensdauer des Motors hat Adblue aber keinen direkten Einfluss. Die Kosten pro Liter liegen je nach Gebindegröße zwischen rund 70 Cent und knapp vier Euro.

Von einer Adblue-Knappheit wären zahlreiche Fahrer neuerer Diesel-Pkw der Abgasnormen Euro 5 und vor allem 6 betroffen. Bei Lkw der Normen Euro V und VI ist ein SCR-Kat mit Adblue-Einspritzung seit 2008 vorgeschrieben, und auch zahlreiche Baumaschinen und Schiffe benötigen Harnstoff für die Abgasreinigung.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur SP-X
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Von Markus Abrahamczyk
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