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Genfer Autosalon 2012

Auto-Frühling: Die Stars des Genfer Salon 2012

08.03.2012, 13:51 Uhr | Christian Sauer, wanted.de

Genfer Autosalon 2012. Die letzte Evolutionsstufe des Veyron. (Quelle: Christian Sauer)

Die letzte Evolutionsstufe des Veyron. (Quelle: Christian Sauer)

Der Automobilsalon in Genf zeigte auch dieses Jahr wieder die schönsten, stärksten, schnellsten und teils unbezahlbaren Neuheiten. Begleiten Sie wanted.de Autor Christian Sauer auf Stippvisite in die Schweiz zu den neusten Trends und Weltpremieren der Automobilbranche.

Anders als die großen Automobil-Messen wie die IAA in Frankfurt ist der Genfer Salon eher die Bühne für die kleinen Exoten als für die großen Hersteller. Zwar enthüllen auch Audi, BMW, Mercedes und VW in der Schweiz ihre Neuheiten, aber es sind vor allem futuristische Studien und exklusive Supersportwagen, die jedes Jahr für Furore sorgen. Allerdings fallen die Hüllen immer seltener zum ersten Mal direkt in den Messehallen. Die Hersteller können es oft gar nicht mehr abwarten, ihre Neuheiten der Öffentlichkeit zu präsentieren. So wurde auch die offizielle Vorstellung einer der Stars dieser Messe, des Ferrari F12 Berlinetta fast eine Woche zuvor im heimischen Maranello zelebriert.

Mercedes jagt BMW und Ferrari

Noch schneller war Mercedes-Benz mit seiner Sport-Version des neuen SL-Roadsters: Bereits zwei Wochen vor Messebeginn zeigten die Stuttgarter erste Fotos des SL 63 AMG.

Mit 537 PS oder gar 564 PS mit dem optionalen AMG Performance Package ist er alles andere als untermotorisiert.

Aber gegen den 740 PS starken und über 340 km/h schnellsten Ferrari F12 Berlinetta mit Straßenzulassung hätte er dennoch keine Chance. Macht nichts, denn gegen seine direkten Konkurrenten, wie den ebenfalls neuen BMW M6 ist der SL 63 AMG mit abgeriegeltem Topspeed von 300 km/h gut gewappnet. 

Achtung, die Spanier kommen!

Mindestens eine Liga höher tritt der spanische Supersportwagen GTS Spano gegen ebenso exklusive Exoten à la Koenigsegg Agera R und Pagani Huayra an. Schon die Studie des spektakulären Flügeltürers machte im letzten Jahr an gleicher Stelle in Genf Lust auf mehr. Nun folgt die Serienversion – wobei von Serienproduktion bei einer Auflage von nur 99 geplanten Exemplaren kaum die Rede sein dürfte.

Wer sich den Anschaffungspreis von über 600.000 Euro leisten kann und einen GTA Spano ergattert, bekommt einen Zehnzylinder aus eigener Herstellung mit 820 PS und als Gimmick ein Panoramaglasdach mit einstellbarer Lichtdurchlässigkeit.

"Oben ohne" bei über 300 km/h Steigern lässt sich das Open-Air-Feeling nur noch mit zwei anderen Weltpremieren – dem Lamborghini Aventador J und dem Bugatti Grand Sport Vitesse. Die Chance einen von beiden jemals auf der Straße zu sehen, kommt einem Lotto-Gewinn nahe. Beim Italio-Überflieger aus dem VW-Konzern würde selbst das Abräumen eines Jackpots nicht viel bringen, denn die nur 1,11 Meter hohe Flunder ohne Windschutzscheibe aber mit Straßenzulassung ist und bleibt ein Einzelstück. An wen es für rund 2,1 Millionen Euro verkauft wurde, ist nicht klar. Fest steht aber, dass der radikale Lambo als Technologieträger unbezahlbar war. Die Vorfreude auf den bald zu erwartenden Aventador-Roadster steigt weiter.  Das stärkste und schnellste Cabrio der Welt

Dagegen zeichnet sich bei Konzernschwester Bugatti so langsam das Ende einer Epoche an: Bevor die Über-Limousine Galibier an den Start rollt, wird nochmal der rote Teppich für die wohl letzte Evolutionsstufe des Veyron ausgerollt. Schon der "normale" Veyron hatte mit seinem einzigartigen acht Liter großen 16-Zylinder-Motor samt vier Turboladern und 1001 PS wenige Gegner zu fürchten. Mit 1200 PS und 431 km/h stellte er als Super-Sport-Variante neue Rekorde auf. An die nun der offene Bugatti Grand Sport Vitesse mit gleicher Leistung anknüpfen soll. Zwar ist das Auto selbst mit geschlossenem Dach und 410 km/h Höchstgeschwindigkeit minimal langsamer als das Coupé, aber es reicht immer noch zum Titel des stärksten Roadsters aller Zeiten.

Weniger als drei Sekunden braucht der per Allrad angetriebene Extremsportler, um aus dem Stand auf Tempo 100 zu sprinten. Noch beeindruckender ist die Zeit bis 300 km/h: Der Bugatti-Roadster sprintet in unter sieben Sekunden auf Tempo 300.
So spektakulär die Leistungen, so auch der Preis: Rund zwei Millionen Euro an flüssigen Reserven sollten vorhanden sein. Dann spielt der offiziell angegebene Durchschnittsverbrauch von 23 Liter sicher auch keine Rolle.

Die spektakulärsten Neuheiten des Genfer Autosalons 2012 sehen Sie in der Foto-Show.

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