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Chevrolet Corvette C7 Stingray

Christian Sauer

12.11.2014Lesedauer: 4 Min.
Chevrolet legt die Corvette Stingray neu auf.
Chevrolet legt die Corvette Stingray neu auf. (Quelle: Mikhail Bievetskiy Photography)
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Wen von amerikanischen Autos die Rede ist, dürfte vielen ein ganz besonderer Wagen vorschweben: Die legendäre Corvette Stingray. Seit den 50ern beeindruckt die "Vette" mit ihrem radikalen Design. Für den Hersteller Grund genug den begehrten Klassiker neu aufzulegen. wanted.de-Tester Christian Sauer hat genauer unter die Lupe genommen.

Bereits 1953 – rund zehn Jahre vor dem Porsche 911 – erblickte die erste Generation der Corvette das Licht der Welt. Der Name "Stingray" tauchte dann erstmals bei einem Rennwagen auf, dessen Styling die zweite Generation ab 1963 maßgeblich beeinflusste. Auch wenn Muscle-Cars derzeit ihr Comeback feiern und immer neue Leistungsrekorde aufstellen, bleibt die Corvette der amerikanische Sportwagen schlechthin. Mit der C7 Stingray will General Motors die legendäre Geschichte jetzt fortschreiben.

Stärker, dynamischer, eleganter

Geblieben ist natürlich die unendlich lang scheinende Motorhaube. Die Optik wirkt mit den schmalen Scheinwerfern, der spitzen Nase und dem hierzulande serienmäßigen Aerodynamikpaket sehr aggressiv. Dazu tragen auch die mächtigen, bis zu 20 Zoll großen Räder mit 285er Michelin-Walzen bei. >>


Chevrolet Corvette C7 Stingray

Der Name "Stingray“ tauchte erstmals bei einem Rennwagen-Prototypen auf, dessen Styling die zweite Corvette-Generation ab 1963 maßgeblich beeinflusste. Die geteilten Heckfenster des C2 Sting Ray Coupés mussten zwar ab 1967 bei der C3 einer konventionellen Heckscheibe weichen, doch die aufregende Formensprache setzte sich bis in die 80er Jahre fort.
Bis auf die erste Generation gab es die Corvette immer mit festem Dach oder Stoffverdeck. Es gibt nur wenige Auto-Modelle, die auf eine über 60-jährige Tradition verweisen können: Die C1 sollte ab 1953 den europäischen Sportwagen mit leichtem Glasfaserwerkstoff und bald darauf auch mit V8-Power das Fürchten lehren.
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Brachial breit präsentiert sich ebenfalls das Heck mit Spoiler, vier Rückleuchten und genauso vielen Endrohren im XXL-Formal. Die mittige Anordnung als Fanfaren-Quartett ist ebenso aufsehenerregend wie ihr Klang – doch dazu später mehr.

Erst mal noch ein Blick in den flachen Kofferraum, der sich bei geöffnetem Verdeck von 243 auf 171 Liter verkleinert. Wer verreisen will, wäre mit dem Coupé samt 425 Liter Stauraum unter der gewölbten Glasscheibe besser beraten.

Frischluft-Vergnügen

Auf ein Windschott verzichtet die C7 ebenso wie auf hintere Seitenscheiben. Stattdessen gibt es viel Fahrtwind und eine elektrische Bedienung für das Stoffdach, das sich binnen 21 Sekunden öffnet und schließt – übrigens auch während der Fahrt bis 50 km/h sowie per Fernbedienung – dann allerdings nur, um die Sonne rein zu lassen. Positiv ist zu erwähnen, dass das dreilagige Stoffverdeck mit Heckscheibe aus Glas bis rund 200 km/h nur wenige Windgeräusche verursacht und in vier Farben bestellbar ist. >>

Der Braun-Ton unseres Testwagens setzt sich im Cockpit mit der umfangreichen Leder-Ausstattung fort. Alternativ stehen weitere Farben und ein Wildleder-Paket zur Wahl.

Bessere Qualität, digitale Anzeigen und Geheimfach

Insgesamt hat sich innen viel verändert, und zwar zum Besseren. Die Qualität liegt nun auf hohem Niveau. Die tief angeordneten Sitze mit Sitzheizung sowie Belüftung sind bequem und bieten ausreichend Seitenhalt. Zusätzliche Ablagen wären ebenfalls sinnvoll gewesen, wobei per Knopfdruck der 8-Zoll-Touchscreen verschwindet, um ein "Geheimfach" zu offenbaren.

Das Infotainment-System lässt sich relativ einfach bedienen und das Bose-Soundsystem wummert aus zehn Lautsprechern. Doch noch beeindruckender finden wir das Head-Up-Display sowie das digitale Zentraldisplay mit konfigurierbaren Anzeigen.

Mehr Sound auf Knopfdruck

Etwas enttäuscht sind wir zuerst vom V8-Sound, der nach dem Start leise vor sich hin blubbert. Wie bei immer mehr Sportwagen setzt die Corvette auf einen Klappenauspuff, der erst ab 3000 Touren frei ausatmen darf. Kräftiger klingt er generell im Sport- und Track-Modus. Daneben stehen noch Fahrprogramme für schlechtes Wetter, zur Optimierung des Spritverbrauchs sowie für komfortable Touren zur Wahl. Dementsprechend passen sich neben den Displays auch die Lenkung, die Dämpfer, das elektronisch geregelte Sperrdifferential, die Traktionskontrolle und die anderen Helferchen an.

Driften und cruisen

Insgesamt überrascht der trotz der riesigen Räder mit dünnen Gummis gute Fahrkomfort. Der lange Radstand beschert der C7 zusammen mit der Verwindungssteifigkeit einen ruhigen Geradeauslauf. >>

Die Lenkung wirkt allerdings zu leichtgängig, selbst in den sportlicheren Fahrstufen wird sie nur etwas fester. Doch wenn man es drauf anlegt, zeigt die "Vette" dennoch ihre wilde Seite, des einfach kontrollierbaren Quertreibers – am besten natürlich auf abgesperrter Strecke. Dort und auf Landstraßen lenkt der trotz leichten Materialien 1,6 Tonnen schwere Koloss überraschend zackig ein. Die Brembo-Bremsen mit Stahl-Scheiben verzögern standesgemäß.

6, 7 oder 8 Gänge, automatisch oder per Hand?

Die knackige Handschaltung besitzt wie beim Porsche 911 sieben Gänge. Über die Schaltpaddel am etwas zu großen Lenkrad wird die automatische Zwischengas-Funktion aktiviert. Die Wahl des richtigen Gangs erleichtert eine digitale Anzeige und die Kupplung ist gut dosierbar. Alternativ gibt es eine 6-Stufen-Automatik, die demnächst von einem neuen 8-Stufen-Getriebe ersetzt wird. Fast so schnell wie ein Doppelkupplungsgetriebe soll es sein und zudem den Durst reduzieren. Zu diesem Zweck schalten jetzt bereits möglichst oft vier Zylinder ab. Dennoch verbraucht die C7 offiziell im Schnitt über zwölf Liter – satte 6,2 Liter Hubraum wollen nun mal gefüllt werden.

Super Preis-Leistungsverhältnis

Von unten heraus hängt der Saugmotor gut am Gas, doch erst mit steigenden Drehzahlen geht er richtig ab. Bei sportlicher Fahrweise stellen 630 Newtonmeter Drehmoment ab 4600 Umdrehungen sowie 466 PS bei 6000 sicherlich keinen Nachteil dar. 4,2 Sekunden für den 100er Sprint und 282 km/h Topspeed sind ebenfalls gute Werte, gerade für ein Cabrio, trotzdem könnte der Wunsch nach mehr aufkommen. Für Abhilfe sorgt Chevrolet im nächsten Jahr mit der Z06 samt 660 PS dank Kompressor-Aufladung. Selbst eine Open-Air-Variante ist für unter 100.000 Euro geplant. Unser Testwagen mit 466 Pferdchen und Stoffkapuze steht mit knapp 80.000 Euro in der Preisliste. Das Coupé ist nochmal 5000 Euro günstiger. Damit bleibt die Corvette auch in der siebten Generation ein Schnäppchen im Vergleich zur europäischen Konkurrenz.


Verschaffen Sie sich mit unserer Fotoshow einen genaueren Eindruck von der Corvette C7 Stingray.

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  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk
ChevroletGeneral Motors
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