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Top-Trends 2022: "Bereiten Sie sich auf das Metaverse vor"


Top-Trends 2022: "Bereiten Sie sich auf das Metaverse vor"

Von t-online, sha

30.12.2021Lesedauer: 3 Min.
imago images 142684369VergrĂ¶ĂŸern des BildesFacebooks Metaverse könnte 2022 den Durchbruch fĂŒr Virtual Reality bringen. (Quelle: Jose Carlos Ichiro via www.imago-images.de)
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Die Pandemie hat den Menschen wieder in den Mittelpunkt technologischer Entwicklungen gestellt. Dieser Trend wird sich auch 2022 fortsetzen, sind sich Tech-Experten einig.

Virtuelle Immobilien und lernfĂ€hige KĂŒnstliche Intelligenz: Im kommenden Jahr könnten sich einige dieser technischen Entwicklungen durchsetzen, schreibt Fastcompany. Das US-Magazin hat 40 bekannte Wissenschaftler, IT-Manager und Startup-GrĂŒnder gebeten, ihre Prognosen fĂŒr 2022 abzugeben.

Viele der Befragten sind sich sicher, dass die anhaltende Pandemie die technologischen Entwicklungen weiter beeinflussen wird. So wie Frederike Kaltheuner. Sie ist Direktorin des European AI Fund. Kaltheuner sagt, dass fĂŒr den Notfall entwickelte Programme wie Apps zur Kontaktverfolgung und fĂŒr Impfstoffzertifikate Teile einer dauerhaft digitalen Infrastruktur werden könnten.

"Das ist gut und schlecht zugleich", sagt Kaltheuner. Gut, weil die Verbesserungen lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig gewesen seien. Und schlecht, "weil die Umsetzung entweder schlampig war oder in einer Art und Weise erfolgte, die die Macht weiter von den Menschen weg und hin zu mĂ€chtigen Unternehmen oder Regierungen verlagert hat".

Da der durch die Pandemie entstandene kurzfristige Ausnahmezustand auch im Arbeitsbereich lĂ€nger anhĂ€lt, werde sich auch dort viel Ă€ndern, sagt Scott Wharton, Vice President und General Manager beim PC-Zubehör-Hersteller Logitech. "Im kommenden Jahr werden Arbeitgeber und Arbeitnehmer weiterhin das traditionelle BĂŒromodell ablehnen", so Wharton.

Darum werden das Zuhause der neue Standard fĂŒr bestehende und potenzielle Arbeitnehmer sein. Und das stelle Softwarehersteller vor neue Herausforderungen zum Beispiel bei Programmen fĂŒr Video-Konferenzen. KI-gesteuerte Programme könnten das Videoerlebnis lebendiger wirken lassen als bei einer echten Konferenz im selben Raum.

Virtuelle Welten ersetzen das GeschÀft

Dem Thema virtuelle Welten rĂ€umen viele der Befragten einen hohen Stellenwert fĂŒr das kommende Jahr ein. Sanjay Mehta, Head of Industry beim kalifornischen E-Commerce-Unternehmen Lucidworks sagt: "Bereiten Sie sich auf das Metaverse vor".

Es sei die Chance fĂŒr Unternehmen, KĂ€ufer besser als bisher zu erreichen. In virtuellen Welten könnten Firmen Gemeinschaften unter den Kunden errichten und Produkte weltweit ohne klassische LĂ€den vermarkten. Auch das VerstĂ€ndnis ĂŒber das KĂ€uferverhalten könne verbessert werden.

HĂ€user kaufen im Metaverse

Das passt auch zur Vorstellung eines Metaverse des Facebook-GrĂŒnders Mark Zuckerberg. Nach der PlĂ€nen Zuckerbergs sollen in dem virtuellen Raum physische und digitale Welten zusammenkommen. Teilweise passiert das schon. Unternehmen geben bereits Unsummen fĂŒr virtuelle GrundstĂŒcke im Metaverse aus.

Aus dem Grund sieht Yahoos General Managerin Joanna Lambert fĂŒr Finanzunternehmen einen Vorteil in den virtuellen Welten. Sie sagt: Der Kauf und Verkauf virtueller Immobilien werde auch im nĂ€chsten Jahr zunehmen. Darum suchten Unternehmen nach Lösungen, wie Verbraucher ihre digitalen und physischen GegenstĂ€nde mit KryptowĂ€hrungen kaufen könnten.

Die KI erkennt sich selbst

Auch im Bereich der KĂŒnstlichen Intelligenz wird sich im kommenden Jahr einiges tun, ist sich Amazon-Entwickler Prem Natarajan sicher. 2022 beginne das "Zeitalter des Selbst" in der KI. Das bedeute Fortschritte im Bereich der KI-Selbsterkenntnis und des autonomen Selbstlernens.

Solche lernfĂ€hige KI wird es Verbrauchern laut Natarajan kĂŒnftig ermöglichen, Anwendungen direkt an ihre speziellen BedĂŒrfnisse und Vorlieben anzupassen und kreative Inhalte mit Hilfe von digitalen Assistenten zu erstellen. Was das genau bedeutet, lĂ€sst Natarajan offen.

Die Quanten kommen

Konkreter wird Rodney Zemmel beim Thema Quantencomputer. Zemmel ist verantwortlich fĂŒr den Bereich Digital beim Unternehmensberater McKinsey. Er sagt: "Im kommenden Jahr werden wir weiterhin ein sich schnell entwickelndes Ökosystem, steigende Investitionen und beschleunigte ForschungsdurchbrĂŒche erleben."

Allein im laufenden Jahr ĂŒberschritten die Investitionen in Quanten-Startups die Marke von 1,7 Milliarden US-Dollar. Er gehe davon aus, dass die private Finanzierung im kommenden Jahr weiter deutlich zunehmen werde, da die Kommerzialisierung des Quantencomputings voranschreite.

FernĂŒberwachung in der Medizin

Einen weiteren Trend fĂŒr 2022 sehen die von Fastcompany befragten Experten im Bereich Medizin. Dort erwarten sie im kommenden Jahr weitere Entwicklungen bei FernĂŒberwachungsgerĂ€ten zum Beispiel zur Blutdruckmessung und GewichtsĂŒberwachung. Auch die Telemedizin könne den Besuch der Arztpraxis kĂŒnftig vermehrt ersetzen.

Verwendete Quellen
  • Fastcompany - The biggest tech trends of 2022
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