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Über drei Millionen Downloads: Gefährliche Malware in Android-Apps entdeckt


Gefährliche Schadsoftware in Android-Apps entdeckt

Von t-online, arg

15.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Das Android-Symbol: Handynutzer sollten ihr Android-Betriebssystem regelmäßig updaten. So geht'sVergrößern des BildesDas Android-Symbol: Handynutzer sollten ihr Android-Betriebssystem regelmäßig updaten. (Quelle: Christian Ohde/imago-images-bilder)
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Erneut sind im Google Play Store mit Schadsoftware verseuchte Apps entdeckt worden. Die Anwendungen wurden millionenfach heruntergeladen.

Der französische Sicherheitsanalyst Maxime Ingrao hat in acht Android-Apps gefährliche Schadsoftware entdeckt. Die bei Nutzern beliebten Apps – die insgesamt über drei Millionen Mal aus dem Google Play Store heruntergeladen wurden – haben unterschiedliche Zielgruppen. Neben Kamera-Apps befinden sich darunter auch eine Emoji-Tastatur sowie eine Design-App zum Verschönern der Smartphone-Oberfläche.

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Die in die Apps integrierte Malware versucht, Nutzer über die jeweilige Anwendung bei kostenpflichtigen Premium-Diensten anzumelden, die diese dann teuer bezahlen müssen. Zwischenzeitlich hat Google die gefährlichen Apps aus dem Play Store entfernt. Um welche Apps es sich handelt und was Sie tun sollten, wenn sich eine der Apps auf Ihrem Smartphone befindet, erfahren Sie hier.

Welche Apps sind betroffen?

  • Cool Camera (mehr als 1.000 Downloads)
  • Creative 3D Launcher (mehr als 1 Million Mal heruntergeladen)
  • Freeglow Camera (mehr als 5.000 Downloads)
  • Funny Camera (mehr als 500.000 Downloads)
  • Gif Emoji Keyboard (mehr als 100.000 Downloads)
  • Razer Keyboard & Theme (mehr als 10.000 Downloads)
  • Vlog Star Video Editor (mehr als 1 Million Mal heruntergeladen)
  • Wow Beauty Camera (mehr als 100.000 Downloads)

Was tun, wenn man eine der Apps auf dem Handy hat?

Wer eine der betroffenen Apps auf seinem Smartphone hat, sollte zuerst die entsprechende Anwendung vom Telefon löschen. In einem nächsten Schritt sollte man die Abrechnungsdaten von Kreditkarten oder anderen Zahlungsdienstleistern auf verdächtige Zahlungen hin überprüfen.

Um in Zukunft besser gegen verseuchte Apps gewappnet zu sein, sollte man sich vor dem Herunterladen und Installieren – auch wenn diese aus dem vermeintlich sicheren Play Store oder App Store kommen sollten – die Nutzerkommentare durchlesen.

Möglicherweise ergibt sich dort schon ein klares Bild, dass es sich bei der App um Malware handelt. Zudem sind Bewertungen auch immer ein guter Indikator dafür, ob es sich um eine populäre Anwendung, eine mit Werbung zugemüllte App oder um ein mögliches Schadprogramm handelt.

In einem weiteren Schritt kann man auch die Informationen des Entwicklers betrachten oder die App-Anzeige grundsätzlich auf Ungereimtheiten oder Rechtschreibfehler untersuchen. Gibt es dort Auffälligkeiten, ist dies bereits ein erstes Anzeichen dafür, dass es sich hier um Schadsoftware handeln könnte.

Verwendete Quellen
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