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Notruf-App Nora: Missbrauch? Betreiber setzen den Download aus


Notruf-App Nora: Betreiber setzen den Download aus

Von t-online, dpa, sha

24.09.2023Lesedauer: 1 Min.
urn:newsml:dpa.com:20090101:230922-99-294404Vergrößern des BildesNora auf einem Smartphone: Die Notruf-App ist immer wieder missbraucht worden. (Quelle: Julian Stratenschulte)
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Weil sie immer wieder von Kriminellen missbraucht wird, ist der Download der Notruf-App Nora ausgesetzt worden. Was bedeutet das für registrierte Nutzer?

Die Notruf-App Nora steht nach einer Häufung von absichtlich falschen Alarmen vorübergehend nicht mehr zum Download bereit. Auch Neuregistrierungen sind derzeit nicht möglich.

Hintergrund sei eine technische Überarbeitung der App, um künftigen Missbrauch zu verhindern, erklärte Niedersachsens Innenministerium. "Wir begrüßen, dass entsprechende Maßnahmen jetzt ergriffen werden", sagte ein Ministeriumssprecher.

Die seit 2021 angebotene Nora-App soll vor allem Menschen, die nicht telefonieren können, den Notruf erleichtern.

In Niedersachsen waren zuletzt 20 aktuelle und ehemalige Landtagsabgeordnete von SPD, CDU und AfD mit falschen Notrufen gezielt belästigt worden. In fast allen Fällen waren Einsatzkräfte ausgerückt, nachdem die Täter über die App beispielsweise von Gasaustritten oder Bränden berichtet hatten.

Bundesweite Missbrauchsquote liegt bei 10 Prozent

Bundesweit liege die Missbrauchsquote der App ebenfalls bei etwa 10 Prozent, hatte die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens (SPD) gesagt.

Zuständig für die Nora-App ist eine Geschäfts- und Koordinierungsstelle im Innenministerium von Nordrhein-Westfalen. Diese hatte mitgeteilt, "neue organisatorische Anforderungen" seien der Grund für die Überarbeitung der App. Wer die App schon installiert habe, könne sie auch weiterhin nutzen.

Vor zwei Jahren, kurz nach dem Start, mussten die Betreiber den Download schon einmal aussetzen. Durch einen Ausfall der Notrufnummern 110 und 112 hatte sich der Ansturm auf die App damals mehr als verzehnfacht. Als Folge waren die Server an die Auslastungsgrenze gekommen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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