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Die Gesichter | Y-Kollektiv: Gehasst und gejagt – Rohingya, Myanmars verfolgte Muslime


Die Gesichter
Y-Kollektiv: Gehasst und gejagt – Rohingya, Myanmars verfolgte Muslime

Peter Glaser

24.11.2018Lesedauer: 1 Min.
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Quelle: Hersteller, Y-Kollektiv

Das Militär von Myanmar, dem vormaligen Birma, geht gegen die sunnitische Minderheit der Rohingya in einer Weise vor, die internationale Organisationen von Völkermord sprechen lässt. Rund 600.000 Menschen sind bislang über die Grenze nach Bangladesch geflüchtet, seinerseits eines der ärmsten Länder der Welt. Myanmar und Bangladesch haben sich Ende letzten Jahres auf die Rückkehr der geflüchteten Rohingya verständigt – während weiterhin Tausende in die Flüchtlingscamps strömen.

Die Filmemacher Dennis und Patrick Weinert sind gebürtig aus Rheda-Wiedenbrück und leben in Asien. Sie dokumentieren das Schicksal der Flüchtlinge im Rahmen des Formats „Y-Kollektiv“. Ihre Recherchereisen in die Goldminen Burkina Fasos, in den Kongo, zum Menschenhandel in Osteuropa, dem Mittleren Osten und Südasien haben ihnen bereits gezeigt, was Menschen einander antun können.

Ein 11-jähriges Rohingya-Mädchen erzählt den Brüdern ihre Geschichte. Soldaten hätten ihre Eltern aus dem Haus gezerrt, gefesselt und sie dann vor ihren Augen enthauptet. „Das“, sagt Dennis Weinert sichtlich bewegt, „ist das Schlimmste, was wir beide je gehört haben.“ Wo die Dokumentation manchmal kurz den Schutz verliert, den ihr der professionelle Gleichmut, die sozusagen abgekoppelten Gefühle des Journalisten gewährt, gewinnt sie an erschreckender Authentizität.

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Die beiden Nachwuchsjournalisten sehen ihre Aufgabe darin, die Gesichter der Krise zu zeigen. „Wenn sie uns sehen, bleiben die Menschen in den Camps oft stehen und schauen in die Kamera“, sagt Dennis Weinert. „Sie wissen um die Bedeutung dieser Bilder.“ Sie wollen, dass die Welt ihr Schicksal kennt.

Verwendete Quellen
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