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Cyberattacke in den USA: Hacker greifen größte US-Ölpipeline an


Cyberattacke in den USA
Hacker greifen größte US-Ölpipeline an

Von afp
08.05.2021Lesedauer: 1 Min.
Hände auf einer blau beleuchteten Tastatur: Hinter den vergangenen Cyberangriffen werden Russland und China vermutet (Symbolbild).Vergrößern des BildesHände auf einer blau beleuchteten Tastatur: Hinter den vergangenen Cyberangriffen werden Russland und China vermutet (Symbolbild). (Quelle: MEV ALMV145038/imago-images-bilder)
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Es ist bereits der dritte größere Cyberangriff auf die USA in den vergangenen Monaten: Nun wurde die größte Ölpipeline des Landes gehackt, das gesamte System musste daraufhin offline gehen.

Die größte Ölpipeline in den USA ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Der Betrieb der Colonial-Pipeline sei vorübergehend eingestellt worden, teilte die Betreiberfirma mit. Die Cyberattacke am Freitag betraf demnach einen Teil des IT-Systems. Das gesamte System sei daraufhin in den Offline-Modus geschaltet worden.

Weitere Einzelheiten zu dem Angriff nannte das Unternehmen nicht. Eine Firma für Cybersicherheit sei mit den Ermittlungen beauftragt worden. Zudem seien die Bundesbehörden über den Fall informiert worden.

Die Colonial-Pipeline ist gemessen am transportierten Volumen die größte in den USA. Jeden Tag fließen mehr als 2,5 Millionen Barrel (ein Barrel sind 159 Liter) an Benzin, Diesel, Kerosin und anderen Erdölprodukten durch die Rohrleitungen. Die Pipeline führt über gut 8.800 Kilometer von Houston im Bundesstaat Texas bis nach New York und versorgt etwa 50 Millionen Verbraucher.

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Es ist nicht die erste Cyberattacke

Die USA waren in den vergangenen Monaten von zwei weiteren massiven Cyberangriffen erschüttert worden. Eine im Dezember aufgedeckte Attacke, bei der die Software des US-Unternehmens SolarWinds eingesetzt wurde, betraf tausende Regierungsrechner und private Netzwerke. Die USA machten Russland dafür verantwortlich.

Im März wurde ein Angriff auf Microsofts E-Mail-Dienst Exchange öffentlich, hinter dem chinesische Hacker vermutet wurden. Berichten zufolge waren mindestens 30.000 US-Organisationen davon betroffen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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