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Mac mini (2023) im Test: Mehr Computer für 699 Euro geht nicht


Mehr Computer für 699 Euro geht nicht

  • Jan Moelleken
Von Jan Mölleken

Aktualisiert am 23.01.2023Lesedauer: 5 Min.
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Mac mini mit M2: Größer und leistungsfähiger muss ein Computer in den meisten Fällen nicht sein.
Mac mini mit M2: Größer und leistungsfähiger muss ein Computer in den meisten Fällen nicht sein. (Quelle: Jan Mölleken / t-online)
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In Apples Mac mini steckt jetzt der neue M2-Chip – die Leistung steigt damit, der Preis sinkt sogar: Eine spannende Alternative zum heimischen Desktop-PC.

Mit einer Pressemitteilung und einem passenden Produkt-Show-Video hat Apple in der vergangenen Woche sein jüngstes Mac-mini-Upgrade vorgestellt. Äußerlich bleibt Apples kleinster und günstigster Mac unverändert, allerdings steckt nun der neue M2-Chip oder auf Wunsch erstmals auch dessen leistungsfähigere Pro-Variante im Gerät.

Entgegen dem Trend in Apples jüngster Preispolitik wurde der Einstiegspreis mit 699 Euro sogar 100 Euro günstiger. Wir konnten das Gerät in der günstigsten Konfiguration vorab testen – und waren beeindruckt vom Mini-Mac.

Der Mac mini ist der günstigste Weg in die Apple-Silicon-Welt

Der Mac mini hat vom Wechsel auf die Apple-Silicon-Architektur sicher am meisten profitiert. Bis Ende 2020 steckte im Gerät – wie in allen übrigen Mac-Modellen – ein Intel-Prozessor. Damit war der Mac mini reichlich unattraktiv: Für einen kompakten Rechner mit lahmem i3-Prozessor verlangte Apple zuletzt über 900 Euro. Preislich keine Konkurrenz für die Windows-Welt – auch ein iMac wirkte im Vergleich deutlich attraktiver.

Mit dem Umstieg auf den M1-Chip änderte sich das schlagartig: Der Mac mini wurde nicht nur über 100 Euro günstiger, sondern gleichzeitig erheblich leistungsfähiger. Wie eindrucksvoll das beim zeitgleich vorgestellten MacBook Air zu erleben war, haben wir ausführlich in unserem damaligen Testbericht beschrieben.

Gleiches galt damals für den Mac mini, in dem ebenfalls der revolutionäre M1 steckte – sogar in der etwas leistungsfähigeren Ausbaustufe mit acht statt sieben Grafikkernen. Plötzlich konnte es sogar günstiger sein, sich einen Mac statt eines ähnlich leistungsfähigen PCs zu kaufen – für Apple eine äußerst ungewohnte Position.

Tatsächlich ist das auch beim neuen Mini-Modell so: Der Versuch, einen vergleichbar kompakten, im Alltag unhörbaren und zugleich leistungsfähigen PC zum gleichen Preis zu bauen, dürfte kaum ohne Kompromisse gelingen. Noch mehr gilt: So günstig war der Einstieg in die MacOS-Welt nie.

Was kann der neue Mac mini und was kann er besser als andere?

Am Äußeren des Mac mini hat sich kaum etwas geändert: Das Aluminiumgehäuse ist gut 3,5 Zentimeter hoch, hat eine Kantenlänge von knapp 20 Zentimetern und wiegt rund 1,2 Kilogramm. Damit lässt sich dieser Desktop-Rechner auch bequem mal in den Rucksack oder die Tasche stecken.

Alle Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite. Im günstigsten Modell umfasst das zwei Thunderbolt-4-Ports (USB-C), zwei USB-A-Anschlüsse, einen HDMI-Ausgang, einen Gigabit-Netzwerkanschluss und einen Audioausgang, der auch Kopfhörer mit hoher Impedanz unterstützt.

Standardmäßig sind 8 GB Unified RAM verbaut. Da die Apple-Silicon-Architektur Arbeitsspeicher gänzlich anders nutzt als die 886er-Welt der PCs, sollte man sich nicht von dieser Zahl täuschen lassen: Für das Gros der Normalnutzer reicht das völlig aus. Im Test gab es hier nie Probleme. Allerdings lässt sich der Speicher nicht nachträglich aufrüsten – sollte mehr Arbeitsspeicher wichtig sein, muss dies beim Kauf bedacht werden.

Die 256 GB SSD-Speicher sind dagegen nicht üppig – lassen sich über die Thunderbolt-Schnittstelle aber extern mit extrem schnellem Speicher erweitern. Bedenken sollte man, dass die kleinste Speicherausstattung gleichzeitig auch die langsamste ist: In unserer Messung kamen wir auf 1500 MB/s beim Schreib- und Lesetempo. Das ist für sich genommen noch immer vollkommen ausreichend für alle Anwendungen – wer das Upgrade auf 512 GB bestellt, erhält jedoch fast das doppelte Tempo.

Optional lässt sich das Gerät zudem erstmals mit dem leistungsfähigeren M2-Pro bestücken, dann sind im Gerät vier Thunderbolt-4-Anschlüsse eingebaut. Darüber hinaus kann gegen Aufpreis ein 10-Gigabit-LAN-Modul bestellt werden.

Ein weiterer Vorteil gegenüber dem Mac mini mit M1 ist, dass Apple seine Funk-Chips aktualisiert hat: Der neue unterstützt als einer der ersten Macs Wifi 6E und Bluetooth 5.3.

Wie schlägt er sich im Alltag?

Schon in der Basisausstattung ist der Mac mini ein äußerst leistungsfähiges Paket: Egal ob Fotobearbeitung (getestet mit Affinity-Suite), Videoschnitt von 4K-HDR-Videos (DaVinci Resolve), App-Entwicklung (Xcode) oder Musikproduktion (Logic Pro) – in keiner der Disziplinen fühlt sich das Gerät träge oder gar langsam an, ganz im Gegenteil. Auf die Leistung des M2 sind wir ausführlicher bereits im Test des neuen MacBook Pro 13-Zoll mit M2-Chip eingegangen.

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Einen typischen Multimedia-PC in der Preisklasse um 700 Euro hängt der Mac mini hier locker ab – und bleibt dabei absolut unhörbar. Nur wenn man das Ohr wenige Zentimeter dicht an die Gehäuserückseite hält, ist das leise Rauschen des Lüfters überhaupt wahrnehmbar.

Sogar beim Spielen schlägt sich der M2-Mac erstaunlich gut. Allerdings ist das Angebot an kompatiblen Games im Vergleich zum PC erheblich kleiner.

Typische Office-Aufgaben stemmt das Gerät mit Leichtigkeit, selbst riesige Excel-Dateien werden nicht zum Problem.

Günstiger Mac – teures Zubehör?

Auch wenn der Mac mini eine erfreuliche Ausnahme ist – günstig sind Apple-Produkte in der Regel nicht. Für unseren Test haben wir den Mac mini zusammen mit dem Apple Studio Display (ab 1.600 Euro), dem Magic Keyboard mit Touch-ID-Sensor (ab 150 Euro) und dem Magic Trackpad (ab 130 Euro) genutzt. Auf diese Weise bekommt man das volle Apple-Nutzererlebnis, bei dem alles so perfekt ineinandergreift, wie es immer beworben wird.

Insbesondere das Studio Display ist mit 5K-Auflösung, integrierter Kamera, beeindruckenden Lautsprechern und Mikrofonen sowie vier USB-C-Anschlüssen, einer davon als Thunderbolt-3-Anschluss mit Ladefunktion ausgeführt, ein wahrer Luxus-Bildschirm – aber für die meisten Normalanwender auch weit jenseits der preislichen Schmerzgrenze.

Brauchen tut man ihn für den Betrieb des Mac mini jedoch nicht. Tatsächlich sind Alternativen mit 5K-Auflösung selten und ebenfalls sehr teuer. Über den HDMI-Port lassen sich aber auch beliebige andere Bildschirme anschließen – je nach Budget von günstig bis teuer.

Das Gleiche gilt für Maus und Tastatur. Das Apple Magic Keyboard mit Touch ID ist wahrlich eine sehr schicke Tastatur, auf der sich ausgezeichnet lange tippen lässt – dafür allein ist sie allerdings eigentlich zu kostspielig.

Einen Mehrwert erhält sie in der neuen Version durch ihren Touch-ID-Sensor. Wie auch bei den neueren MacBooks oder beim iPhone können so per Fingerabdruck Passwörter abgerufen oder Apple-Pay-Käufe abgewickelt werden. Zudem ist es möglich, den Rechner auf diese Weise zu entsperren.

Wer das nicht braucht, bekommt bereits ab 30 Euro solide Tastaturen von Drittherstellern wie etwa Logitech oder Cherry, die auch die leicht abweichende Tastaturbelegung von Mac-Tastaturen bieten.

Zu guter Letzt lässt sich der Mac mit jeder beliebigen Maus bedienen, selbst mit einem Billigmodell für wenige Euro.

Wer also bereits einen Desktop-PC hatte, kann zum Start einfach das vorhandene Zubehör an den Mac mini anschließen. Sogar Tastaturen mit Windows-Layout funktionieren – hier muss man sich dann allerdings selbst die leicht geänderte Tastenbelegung merken.

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Fazit: Leistungsfähiger Allrounder mit langer Laufzeit

Apples neuer Mini-Rechner ist ein vielseitiges Kraftpaket und zeigt einmal mehr, dass die Windows-Welt hier noch einiges aufzuholen hat. Wer einen leistungsfähigen Rechner sucht, gleichzeitig aber Wert darauf legt, dass dieser möglichst kompakt und leise ist, hat derzeit keine echte Alternative.

Mac-Nutzer, die ihren alten Mac upgraden wollen, ohne dabei zu viel Geld auszugeben, können mit ihm kaum etwas falsch machen. Mehr Mac-Leistung fürs Geld gibt es nirgends.

Auch für PC-Nutzer könnte sich ein Umstieg lohnen. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass MacOS ein gänzlich anderes Betriebssystem als Windows ist und PC-Software auf Macs nicht funktioniert. Zwar gibt es die meisten Programme – natürlich auch Microsoft Office – in einer Mac-Version, diese Programme muss man oft aber separat kaufen. Das ist dann meist allerdings nachhaltig, denn Macs werden in der Regel deutlich länger genutzt als Windows-PCs.

Der Mac mini ist ab Dienstag, den 24. Januar, ab 699 Euro erhältlich.

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Verwendete Quellen
  • Eigener Test
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