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Deepfakes sind längst im Alltag angekommen

Von t-online, sha

Aktualisiert am 25.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Vergleich zwischen zwei Videos von Mark Zuckerberg: Prominente sind häufig Opfer von Deepfakes.
Vergleich zwischen zwei Videos von Mark Zuckerberg: Prominente sind häufig Opfer von Deepfakes. (Quelle: Elyse Samuels/getty-images-bilder)
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Deepfakes sind eine Gefahr, wie die Videoschalte zwischen Franziska Giffey und dem falschen Vitali Klitschko zeigt. Aber gleichzeitig ist die Technologie auch extrem unterhaltsam.

Was haben Franziska Giffey und Justin Bieber gemeinsam? Beide sind auf Deepfakes hereingefallen – gefälschte Videoaufnahmen. Giffey passierte es gestern bei einer Videoschalte mit einem Betrüger, der sich als Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko ausgab. Und Bieber wurde im vergangenen Jahr Opfer eines Deepfake-Videos, als er sich von einem gefälschten Tom Cruise und seinen Gitarrenkünsten beeindrucken ließ.

Die Beispiele zeigen: Deepfakes sind täuschend echt. Ließen sich vor wenigen Jahren solche Videofälschungen noch leicht an typischen Fehlern wie verschwurbelten Haaren oder komisch geformten Ohren erkennen, wird das immer schwieriger.

Das ist ein Problem. Denn die mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellten Videos können Betrüger nutzen, um zum Beispiel die Köpfe Prominenter auf andere Körper zu setzen und damit falsche Aussagen zu machen – wie bei der Videoschalte zwischen Giffey und dem gefälschten Klitschko.

Pornovideos mit Gesichtern von Prominenten

Woher kommt der Begriff? Der Begriff ist ein Kofferwort aus "Deep Learning" – einer KI-Methode – und Fake. Das Wort stammt von einem Nutzer im Internetforum Reddit. Er nannte sich "deepfake" und behauptete 2017, einen Algorithmus entwickelt zu haben, mit dessen Hilfe er die Gesichter von Prominenten in Pornovideos übertragen könne. Das US-Magazin Vice hatte ein Jahr später über den Fall berichtet.

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Der Versuch, Pornovideos mit Gesichtern von Prominenten oder anderen Personen zu versehen, war zwar nicht neu. Aber wie schnell der Algorithmus die Videos erstellen konnte, verblüffte selbst KI-Entwickler. Damals dauerte es nur wenige Stunden, bis ein Video erstellt wurde, heute können Programme solche Deepfakes in Echtzeit berechnen.

Mit Deepfakes lassen sich Dokumente fälschen

Deshalb warnen auch Strafverfolgungsbehörden wie Europol vor Deepfakes, da die Videos von Kriminellen zur Behinderung der Arbeit von Polizei und Justiz eingesetzt werden können. Unter anderem sei es möglich, gefälschte Filme für Erpressungs- und Betrugsdelikte, Dokumentenfälschungen, Finanzmarktmanipulationen und Einflussnahme auf Firmen zu nutzen.

Auch Desinformationskampagnen und eine Beeinflussung der öffentlichen Meinung könnten über Deepfakes betrieben werden, bis hin zur Anstachelung zu politischen und gesellschaftlichen Unruhen.

Auch für falsche Aussagen werden die Videos verwendet. Vor wenigen Jahren lästerte Kim Kardashian in einem Video über ihre Fans, Donald Trump prahlte mit seiner Beliebtheit und Mark Zuckerberg enthüllte seine düsteren Pläne.

Deepfakes dienen auch der Unterhaltung

Nicht nur Kriminelle können Deepfakes für Betrugsversuche nutzen, auch Unternehmen haben die Videos für sich entdeckt und entwickeln Handy-Apps wie "Reface: face swap videos".

Die Anwendung befindet sich seit Jahren immer wieder auf den vorderen Plätzen der beliebtesten Programme in den App Stores. Nutzer können damit ihr Gesicht mit dem eines Prominenten tauschen und witzige Bilder oder Clips herstellen.

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Selbst in Hollywood sind Deepfakes mittlerweile angekommen. Der Schauspieler Bruce Willis hatte sein Gesicht im vergangenen Jahr für Deepfake-Werbespots in Russland lizenzieren lassen. Mithilfe der Technologie konnte Willis in Werbeclips eines Mobilfunkbetreibers mitspielen, ohne an den Dreharbeiten beteiligt gewesen zu sein.

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