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Berlinale-Film "Unsane" wurde auf dem iPhone gedreht

iPhone-Thriller "Unsane"  

Steven Soderbergh drehte Berlinale-Film mit dem Handy

22.02.2018, 14:25 Uhr | dpa

Berlinale-Film "Unsane" wurde auf dem iPhone gedreht. Szene aus dem Berlinale-Film "Unsane" (Quelle: dpa/Handout/Fingerprint Releasing/Bleecker Street/Berlinale)

Szene aus dem Berlinale-Film "Unsane": Mit dem Thriller wollte Star-Regisseur Steven Soderbergh mal etwas Neues ausprobieren – und griff zum Smartphone. (Quelle: Handout/Fingerprint Releasing/Bleecker Street/Berlinale/dpa)

Der Berlinale-Film "Unsane" wurde komplett auf einem Smartphone von Apple gedreht. Star-Regisseur Steven Soderbergh schwärmt von der Produktion – berichtet aber auch von den Tücken vom Dreh mit dem iPhone

Hollywood-Star-Regisseur Steven Soderbergh ("Ocean’s Eleven") zeigt im Berlinale-Wettbewerb außerhalb der Konkurrenz seinen Psychothriller "Unsane – Ausgeliefert".

Die britische Schauspielerin Claire Foy, bekannt geworden als junge Elisabeth II. in der TV-Serie "The Crown", spielt eine Frau, die zwangsweise in die Psychiatrie eingeliefert wird und zwischen Wirklichkeit und Wahn unterzugehen droht. Der Film ist technisch besonders: Soderbergh hat ihn mit einem iPhone gedreht.

Zu dem Dreh in nur zwei Wochen sagte er: "Die Technik schreitet voran, und es reizt mich immer, neue Möglichkeiten auszuprobieren. Das Tolle: Mit dem iPhone kann ich in Sekundenbruchteilen das filmen, was ich filmen möchte. Es ist aber schwierig, denn man muss sehr sensibel arbeiten. Aber es wird für mich sicher problematisch, wenn ich zum traditionellen Arbeiten zurückkehren muss."

Was der Film mit der "#MeToo"-Bewegung zu tun hat

Gefragt, ob sein Film um die Entmündigung einer Frau auch als Beitrag zur "#MeToo"-Bewegung gesehen werden kann, sagte Steven Soderbergh: "Wir haben den Film gedreht, bevor die "#MeToo"-Debatte begonnen hat. Doch das Problem, gegen das "#MeToo" angeht, ist ja ein altes. Es geht um Machtmissbrauch. Und ja, wir zeigen ein System der Macht, das den Leuten ihre Identität raubt."

Soderbergh hatte die letzten fünf Jahre mehrfach betont, sich aus dem Filmgeschäft zurückziehen zu wollen. Warum er es nicht tut, erklärte er in Berlin so: "Ich habe kapiert, dass ich meinen Job liebe, auch wenn mich die Regeln des Filmgeschäfts oft frustrieren." 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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