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Katwarn und Nina: Was können Katastrophen-Apps?

Katwarn, Nina und Co.  

Diese Warn-Apps können Leben retten

16.08.2018, 14:27 Uhr | avr, t-online.de

Katwarn und Nina: Was können Katastrophen-Apps?. Brand einer Wohnung in Berlin (Symbolbild): Bei Katastrophen wie Großbränden können Apps ihre Nutzer warnen. (Quelle: imago/snapshot)

Brand einer Wohnung in Berlin (Symbolbild): Bei Katastrophen wie Großbränden können Apps ihre Nutzer warnen. (Quelle: snapshot/imago)

Bei Katastrophen müssen Bürger so schnell wie möglich informiert werden. Smartphone-Nutzer können dafür auf Apps wie Katwarn oder Nina zurückgreifen. Was können die beiden wichtigsten Warn-Dienste?

Plötzlich vibriert das Smartphone. Eine Nachricht leuchtet auf, eine Karte zeigt einen rot markierten Bereich. Zusätzlich ertönt ein blechern klingender Ton: es droht Gefahr.

Die Szene beschreibt eine Testwarnung der App "Katwarn". In Zeiten, wo fast jeder ein Smartphone in der Tasche hat, können Warn-Apps, ihre Nutzer vor Katastrophen wirksam warnen. Sie können die Sirenen von früher ersetzen, sind eine wichtige Ergänzung zu den Nachrichten in TV, Radio und Web und können auch lokal begrenzt warnen. Hier ist eine Übersicht über die drei wichtigen Warn-Apps:

Katwarn

Die Gratis-App Katwarn warnt vor verschiedenen Gefahrensituationen wie Großbränden oder Unwettern. Die App bezieht ihre Informationen von öffentlichen Behörden wie der Polizei oder Feuerwehr. Bei einem Notfall vibriert das Smartphone und ein Warnton ertönt. Zudem gibt Katwarn Tipps zum Verhalten in der jeweiligen Situation.

Nutzer können in Katwarn bis zu sieben Standorte für Warnungen wählen. Alternativ informiert die "Schutzengel-Funktion" über Gefahren an der aktuellen Position des Smartphones. Dafür müssen Nutzer die GPS-Funktion ihres Smartphones aktivieren.

Wer kein Smartphone besitzt, kann sich per SMS oder E-Mail warnen lassen. Dafür schicken Nutzer eine SMS an die Katwarn-Servicenummer 0163 755 88 42. Eine Anleitung zum Vorgang hat Katwarn auf seiner Webseite veröffentlicht. Zusätzlich finden Nutzer auf der Seite sogenannte Themenabos für bestimmte Veranstaltungen. Dafür müssen sie einen QR-Code scannen. Katwarn informiert dann über Verhaltensweisen und mögliche Gefahren für die Veranstaltung.

Unwetterwarnungen von Katwarn nutzen Informationen von Deutschen Wetterdienst und sollen bundesweit verfügbar sein. Bei anderen Meldungen hängt das davon ab, ob die jeweiligen Gemeinden und Städte Katwarn für Meldungen verwenden. Einige Nutzer bemängeln in den Bewertungen der App, dass sie manchmal nicht gewarnt wurden. Nach einem Amoklauf 2016 wurde Katwarn auch dafür kritisiert, dass sie Warnungen zu spät veröffentlichte. Der Betreiber begründete das mit Systemüberlastungen und versprach Besserung.

Die App ist kostenlos im Google Play Store, App Store und für Windows Phone erhältlich.

Nina

Ähnlich wie Katwarn funktioniert Nina, die App des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Nina steht für "Notfall-Informations- und Nachrichten-App". Die App bezieht ihre Informationen aus dem Modularen Warnsystem. Die BBK verteilt über das System bundesweit Warnmeldungen. Wetterinformationen erhält die App wie Katwarn über den Deutschen Wetterdienst. Pegelstände stammen von der Wasser und- und Schifffahrtverwaltung des Bundes.

Nutzer können in Nina ihre Stadt beziehungsweise Landkreis hinzufügen und erhalten aktuelle Meldungen von Bund und Ländern. Zudem bekommen Nutzer auch Tipps zum richtigen Verhalten bei Notfällen. Auch liefert die App ausführliche Informationen mit Notfalltipps zu verschiedenen Situation, die Nutzer im Vorfeld lesen können. Und über die Funktion "Notfallkontakte" können Nutzer ihren aktuellen Standort an ausgewählte Kontakte schicken.

Die App ist kostenlos im Google Play Store und App Store erhältlich.

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Warnungen über soziale Medien und Webseiten

Auch soziale Medien wie Facebook oder Twitter können über aktuelle Notfälle informieren. Achten Sie beispielsweise auf die häufigsten Hashtags auf Twitter. Facebook bietet bei Katastrophen die Option, mit einer Statusänderung Kontakten mitzuteilen, ob man sich in Sicherheit befindet. Besuchen Sie zudem Webseiten ihrer jeweiligen Stadt oder Gemeinde, um aktuelle Informationen zu Warnungen zu erhalten.

Echo 112

Wer selbst in Gefahr gerät, soll mit der App "Echo 112" schnell Hilfe holen können. Dafür müssen Nutzer ihre Telefonnummer eingeben. Bei einem Notfall wählen Nutzer einen Notfalldienst. Die App schickt automatisch die aktuelle Position an echo112.com und wählt den ausgewählten Notruf. Nutzer sollen dem Notfalldienst mitteilen, dass Helfer ihre aktuelle Position auf echo112.com finden.

Die App ist kostenlos im Google Play Store und App Store erhältlich.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherchen

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