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Ein faltbares Display hat trotzdem seinen Reiz

dpa, Till Simon Nagel

23.04.2019Lesedauer: 3 Min.
Das neue Samsung Galaxy Fold Smartphone: Das Scharnier macht Probleme - der Bildschirm geht an der Knickstelle offenbar schneller kaputt als gedacht.
Das neue Samsung Galaxy Fold Smartphone: Das Scharnier macht Probleme - der Bildschirm geht an der Knickstelle offenbar schneller kaputt als gedacht. (Quelle: Martyn Landi/PA Wire/dpa-bilder)
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Samsungs Galaxy Fold ist eines der ersten Smartphones zum Zusammenfalten. Kurz vor dem Marktstart wird klar: Die Display-Technik ist noch nicht ausgereift. Kann wenigstens das Konzept ĂŒberzeugen?

Samsungs Galaxy Fold ist der Beginn einer ganz neuen Smartphone-Klasse. Es ist kein Smartphone, aber mehr als ein reines Tablet. Und doch vereint es die VorzĂŒge beider GerĂ€teklassen. Zusammenfalten kann man das fĂŒr rund 2.000 Euro angebotene GerĂ€t auch noch. Vielleicht ist das sogar der nĂ€chste Evolutionsschritt des Smartphones. Auch wenn erste Tests daran Zweifel wecken.


So ungewöhnlich sehen GerÀte mit faltbarem Display aus

Hersteller TCL will Smartphones gleich mehrfach falten. Dabei handelt es sich allerdings nur um eine Designstudie.
Zusammengeklappt hat soll es eine GrĂ¶ĂŸe von 6 Zoll haben. Mit drei Bildschirmen dĂŒrfte es so dann aber auch recht dick sein.
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HerzstĂŒck des Fold ist das 7,3 Zoll große, faltbare Innen-Display, genannt Infinity Flex. Es lĂ€sst sich beinahe ganz flach aufeinanderfalten, nur ein kleiner Spalt bleibt am Scharnier zurĂŒck. Dazu gibt es ein kleineres Display an der Außenseite.

Diese Bauweise gibt Nutzern ganz neue Möglichkeiten. So lĂ€sst sich das Fold wie ein normales Smartphone mit einem schmalen und dafĂŒr hohen Bildschirm nutzen. Aufgeklappt ist es ein handliches Tablet mit 7,3 Zoll Displaydiagonale im Format 4,2:3. Beide Nutzungsmodi erlauben ohne große Unterbrechung den Wechsel zum jeweils anderen – und zurĂŒck.

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Mehr Instagram geht nicht

Sucht man auf dem kleinen Display zum Beispiel eine Adresse auf der Karte, wird sofort nach dem Aufklappen ein grĂ¶ĂŸerer Kartenausschnitt mit mehr Details auf dem großen Display angezeigt. Oder der Instagram-Feed erstrahlt in bislang unbekannter Schönheit. Wer mag, kann auch bis zu drei App-Fenster simultan und nebeneinander auf das Display packen. So muss keiner mehr zwischen Apps hin und her wechseln, um Daten zu ĂŒbernehmen. Auch in Videospielen oder beim Fotografieren ist ein nahezu nahtloser Wechsel zwischen dem kleinen und großen Display möglich.

Bis zum Verkaufsstart sollen die meisten Android-Apps dieses App-Continuity genannte Wechseln zwischen den Displaymodi unterstĂŒtzen. Diesen Verkaufsstart hat Samsung nach technischen Problemen bei TestgerĂ€ten allerdings auf unbestimmte Zeit verschoben.

Viele Fragen bleiben offen

Ein Smartphone zum Falten wirft viele Fragen auf. Wie haltbar mag das wohl sein? Im Praxistest beim Vorstellungstermin in London macht das Fold einen stabilen Eindruck. Geschlossen und offen rastet es fest ein, die GerÀteteile bewegen sich nur minimal zueinander. Bis zu 200.000 Mal soll sich das Scharnier ohne Murren knicken lassen.

Auch das Display soll durch das Öffnen und Schließen keinen Schaden nehmen. Die Knickstelle des aus Polyimiden gefertigten Kunststoffdisplays ist im Alltag nahezu unsichtbar. FĂŒhlen kann man sie, bei hellen HintergrĂŒnden manchmal auch ein wenig sehen. Nach Herstellerangaben wĂ€re sogar ein flaches Aufeinanderfalten möglich. Dann wĂ€re die Knickstelle aber deutlich auffĂ€lliger.

Ausstattung wie bei Top-Smartphones

Und was steckt im Inneren? ZunĂ€chst einmal zwei Akkus, einer in jedem GerĂ€teteil. Noch lassen sich Smartphone-Batterien nicht falten. Dazu gibt es einen Chip von Qualcomm mit acht Kernen, 12 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und 512 GB internen Speicher. Per Fingerabdruckscanner an der GerĂ€tekante wird das Fold entsperrt. Eine spĂ€tere Version des Fold soll auch in zukĂŒnftigen 5G-Netzen funken können.

FĂŒr Fotos stehen sechs Kameras zur VerfĂŒgung. Als Hauptkamera dient der Drilling aus Weitwinkel, Normallinse und Zoom, der auch in Samsungs Galaxy S10 steckt. Ins große Display ragt eine Doppelkamera fĂŒr Selfies und Videokonferenzen. Über dem Außendisplay sitzt eine einzelne Kamera.

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Im Test schlĂ€gt sich die Kombi gut. Der Wechsel zwischen den Betriebsmodi gelingt intuitiv, der Multi-App-Modus bietet echten Mehrwert. Dazu ist das Galaxy Fold ĂŒberraschend stabil. Ist das Scharnier einmal eingeschnappt, wackelt es nur bei etwas rabiatem RĂŒtteln. Auch das flexible Display ist von erstaunlich guter BildqualitĂ€t. Farbe und BlickwinkelstabilitĂ€t stimmen.

Eine Unbekannte in der Falt-Gleichung dĂŒrfte die OberflĂ€che des Flex-Displays sein. Sie ist nur aus Kunststoff, und es ist fraglich, wie sehr sie im Vergleich zu Glas-Displays anfĂ€llig fĂŒr Kratzer ist. Gerade auf lange Sicht.

Falt-Smartphones bleiben ein Nischenmarkt

Ob sich die Falt-Phones durchsetzen? Das Marktforschungsinstitut Gartner sieht vor allem den hohen Preis als Hemmschwelle fĂŒr viele KĂ€ufer. Auch Samsung sieht eher Chancen beim Klientel mit dem etwas dickeren Geldbeutel. Technikbegeisterte, die auch 8K-Fernseher kaufen, heißt es.


Bis zu fĂŒnf Prozent des Hochpreissegments rĂ€umen die Analysten den faltbaren Smartphones bis 2023 ein. Und mit dem Huawei Mate X steht auch schon der erste Konkurrent fĂŒr das Galaxy Fold in den Startlöchern. Das ebenfalls fĂŒr dieses Jahr angekĂŒndigte GerĂ€t soll rund 2.300 Euro kosten. Mittelfristig rechnet Gartner mit mehr Modellvielfalt und fallenden Preisen – wie bei allen neuen Technologien bislang.

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