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Smartphones: Das leisten Geräte von 200 bis 1.000 Euro

Welche Preisklasse ist die richtige?  

Das bringen Smartphones zwischen 200 und 1.000 Euro

30.08.2019, 10:40 Uhr | str , t-online.de

Smartphones: Das leisten Geräte von 200 bis 1.000 Euro. Ein Kunde vergleicht verschiedene Smartphone-Modelle im Elektronikmarkt: Die Preise der Modelle variieren stark. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Kunde vergleicht verschiedene Smartphone-Modelle im Elektronikmarkt: Die Preise der Modelle variieren stark. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Preisunterschiede bei Smartphones sind gewaltig. Doch was sagt das über die Qualität der Geräte aus? Wir erklären, was Käufer in den verschiedenen Budgetklassen für ihr Geld erwarten können. 

Auf der Suche nach einem neuen Smartphone sind viele Kunden erst einmal überfordert, denn die Auswahl ist gewaltig. Brauchbare Geräte gibt es schon ab 200 Euro. Brandaktuelle Top-Modelle kosten hingegen mehr als 1.000 Euro. Wie lassen sich diese enormen Preisunterschiede erklären?

Hier ein Überblick, was Sie in den unterschiedlichen Budgetklassen erwartet. 

Unter 200 Euro: Die Einsteigerklasse

Von der Einsteigerklasse sollten Nutzer nicht zu viel erwarten. Surfen, Telefonieren, auf WhatsApp schreiben und gelegentlich ein Foto schießen – das geht alles. Doch in puncto Leistung und Speicher schwächeln die Geräte. Das macht sich beispielsweise dann bemerkbar, wenn jemand viele Apps installieren und nutzen möchte. 

Mit einem Slot für eine SD-Speicherkarte – sofern vorhanden – lässt sich immerhin der interne Speicher erweitern. Käufer sollten außerdem darauf achten, dass das Modell den neuen Mobilfunkstandard LTE unterstützt. 

Auch Sicherheit kann bei Billig-Smartphones zum Problem werden, denn die Hersteller bieten selten Updates an. Immer wieder werden zudem Geräte entdeckt, auf denen Malware oder Spionage-Software vorinstalliert ist. 

Am besten halten Sie sich an bekannte Hersteller, die für mindestens zwei Jahre eine Update-Garantie geben können (zum Beispiel von Samsung, Nokia oder Motorola). Welche Modelle akzeptable Leistung liefern, erfahren Sie hier

200 bis 400 Euro: Musterknaben in der Mittelklasse

In der Mittelklasse finden sich bereits Modelle, die vereinzelt mit Oberklasse-Features punkten können. Das kann eine Kamera mit besonderen Nachtsicht-Fähigkeiten sein oder ein Gehäuse, das – in gewissem Maße – vor Staub und Nässe schützt.

Auch in Design und Verarbeitung sehen die Geräte hochwertiger aus. Beim Display setzen die meisten Hersteller auf die alte LCD-Technik. Vereinzelt finden sich aber auch Geräte mit einem kontrast- und farbstarken OLED-Display. Doch Vorsicht: Dieses verbraucht mehr Strom, daher sollte das Gerät idealerweise auch einen leistungsfähigen Akku mitbringen. 

Leistungstechnisch bleiben in der Mittelklasse mittlerweile kaum noch Wünsche offen, zumindest für den Alltagsgebrauch. Eine zuverlässige Update-Versorgung ist aber auch hier nicht garantiert.

Bei Android-Handys können Sie nach dem "Android One"-Programm Ausschau halten, das für die nächsten zwei bis drei Jahre Sicherheit gewährt. Noch besser: Das Pixel 3a bekommt seine Updates direkt von Google und liegt mit seinen 399 Euro gerade noch im Budget. 


400 bis 600 Euro: Streber aus der hinteren Reihe

Mit regelrechten Kampfpreisen erhöhen Newcomer-Marken wie OnePlus, Honor und Xiaomi derzeit den Druck auf die etablierten Hersteller. Die Geräte können viel und kosten vergleichsweise wenig.

Innovative Technologien und Konzepte wie etwa ein In-Display-Fingerabdrucksensor oder ein nahezu rahmenloses Design mit Pop-up-Kamera machen sie interessant. Da die Hersteller oft eine junge Zielgruppe im Blick haben und auch anspruchsvolle Gamer zufrieden stellen wollen, verfügen die Geräte außerdem über die neueste Prozessor- und Displaytechnik.

Tipp: Für Käufer mit einem schmalen Budget lohnt sich ein Blick auf die Top-Modelle aus den Vorjahren. Häufig fallen die Preise nämlich schon wenige Monate nach dem Marktstart. Ein oder zwei Jahre später sind die Geräte technisch immer noch auf der Höhe der Zeit, aber deutlich günstiger. Das Samsung Galaxy S8 ist etwa bereits für um die 400 Euro zu haben. Weitere Beispiele zeigt unsere Fotoshow.

Schnelles Aufladen, Spitzen-Kameras mit diversen Objektiven und mehr: Solche Premium-Features haben sich die Neulinge von den großen Marken abgeguckt und billiger umgesetzt. Ein aktuelles Beispiel: Das Xiaomi 9T Pro, das zum Verkaufsstart im August über Nacht zum Bestseller auf Amazon aufstieg

Trotzdem spielen die Budget-Smartphones der China-Marken auf dem deutschen Markt bislang eine untergeordnete Rolle. Die Neulinge müssen erst noch das Vertrauen der Kundschaft gewinnen. Wer sein Geld lieber in ein Gerät von einem etablierten Hersteller investieren will, findet in der Oberklasse unter anderem interessante Geräte von LG, HTC und Sony. Und für das gute Gewissen gibt es "fair" hergestellte Smartphones von Fairphone oder Shift. 

Über 600 Euro: Spitzengeräte von Top-Marken

In der Premiumklasse geht der Trend zum superhellen OLED-Display. Gefeilt wird vor allem an der Kameratechnik, die beispielsweise bessere Ergebnisse bei schlechtem Licht und mehr künstlerische Möglichkeiten dank einem verbesserten Zusammenspiel aus Weitwinkel- und Teleobjektiven verspricht. Zwei, drei und mehr Linsen sind hier Standard und führen zu erstklassigen Fotos. 

Kabelloses Aufladen, lange Laufzeiten, gute Performance und viel Speicherplatz sollen die hohen Preise rechtfertigen. Nach und nach etabliert sich zudem die eSIM als Alternative zur Chipkarte aus Plastik. Dual-SIM-Modelle sind aber trotz der hohen Preise keine Selbstverständlichkeit. 

Im Luxussegment jenseits der 800 Euro kämpfen vor allem die Topmarken Apple, Samsung und Huawei um Marktanteile und versuchen sich gegenseitig mit neuen Features zu überbieten. Auch die Pixel-Smartphones von Google gewinnen Fans hinzu. Im Herbst werden wieder viele Neuheiten erwartet, unter anderem das Huawei Mate 30, das iPhone 11 und das Pixel 4.  


In dieser Preiskategorie zahlen Käufer für ein Gerät, das sowohl Hardware- als auch Software-technisch auf dem neuesten Stand ist. Wer sich das leisten kann, kann nicht viel falsch machen. Ob sich die Investition allerdings lohnt, muss jeder für sich entscheiden: Schließlich ist der "neueste Stand" ein halbes Jahr später schon wieder veraltet, wenn die nächste Smartphone-Generation vorgestellt wird. 

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