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Technik: So gelingen Fotos vom Blutmond

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So gelingen Fotos vom Blutmond

25.07.2018, 14:43 Uhr | dpa

Technik: So gelingen Fotos vom Blutmond. Für starke Fotos von der totalen Mondfinsternis brauchen Fotografen möglichst ein Teleobjektiv und ein Stativ.

Für starke Fotos von der totalen Mondfinsternis brauchen Fotografen möglichst ein Teleobjektiv und ein Stativ. Foto: Sven Hoppe. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/tmn) - Für schöne Fotos von der totalen Mondfinsternis am Freitagabend (27. Juli) brauchen Fotografen drei Dinge: eine System- oder Spiegelreflexkamera mit Teleobjektiv, ein Stativ und den richtigen Standort.

"Man braucht freie Sicht auf den Süd-Ost-Horizont", sagt Ulrich Köhler vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Im Südosten wird nämlich kurz nach 21.00 Uhr der Mond aufgehen, der Beginn der totalen Finsternis ist laut DLR gegen 21.30 Uhr (alle Zeitangaben für die Mitte Deutschlands). Bis um 23.13 Uhr ist dann die beste Zeit, Fotos mit dem Mond während der Phase der Totalität zu machen. Insgesamt dauert das Spektakel bis 00.19 Uhr. Im Gegensatz zu einer Sonnenfinsternis ist also genug Zeit, auch mal mit den Kameraeinstellungen zu experimentieren.

Damit der Mond auch schön groß das Bild bestimmt, braucht es ein Teleobjektiv. "200 Millimeter sind gut, 400 sind besser", sagt Köhler. "Sonst ist man hinterher enttäuscht, wie klein der Mond ist." Damit nichts verwackelt, nimmt man entweder ein Stativ oder sucht sich eine feste Unterlage für die Kamera - etwa eine Mauer. Wichtig ist, die Empfindlichkeit der Kamera nicht zu hoch zu stellen. Bei hohen ISO-Werten verrauschen die Bilder leicht. Köhler rät zu geringerer Empfindlichkeit und lieber etwas längerer Belichtung.

Neben dem Mond wird am Freitag auch der Mars gut sichtbar sein. Er erscheint als orangefarbener Punkt etwas rechts unterhalb des Mondes. Diese Konstellation ist nahezu einmalig, erklärt Köhler. "So schön wie diesen Freitag wird man sie ganz lange nicht mehr sehen."

Sollen neben Fotos von Mond und von Mond und Mars auch größere Aufnahmen vom Nachbarplaneten gemacht werden, braucht es allerdings schon ein Teleskop. Ulrich Köhler empfiehlt, einen Blick in die Programme der Sternwarten in der Umgebung zu werfen. Viele Einrichtungen in Deutschland haben zur Mondfinsternis ein Sonderprogramm aufgelegt. Einen Überblick gibt es zum Beispiel auf der Website der Vereinigung der Sternfreunde unter www.vds-astro.de.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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