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Änderungen angekündigt: Youtube zahlt Millionenstrafe wegen Sammelns von Kinderdaten

Änderungen angekündigt  

Youtube zahlt Millionenstrafe wegen Sammelns von Kinderdaten

04.09.2019, 17:10 Uhr | dpa

Änderungen angekündigt: Youtube zahlt Millionenstrafe wegen Sammelns von Kinderdaten. Youtube will künftig nicht mehr ohne Zustimmung von Eltern Daten von jungen Nutzern sammeln.

Youtube will künftig nicht mehr ohne Zustimmung von Eltern Daten von jungen Nutzern sammeln. Foto: Robert Günther. (Quelle: dpa)

Washington (dpa) - Google zahlt 170 Millionen Dollar Strafe nach dem Vorwurf von US-Behörden, die zum Unternehmen gehörende Videoplattform Youtube habe illegal Daten von Kindern zur Anzeige von Werbung gesammelt.

Die Vergleichszahlung beendet Ermittlungen der Verbraucherschutzbehörde FTC und der New Yorker Staatsanwaltschaft. Google und Youtube versicherten zugleich, dass auf Kinder ausgerichtete Videos künftig klar gekennzeichnet werden sollen und man bei ihnen vor der Datensammlung eine nachweisliche Zustimmung der Eltern einholen werde.

Die FTC bezeichnete die 170 Millionen Dollar am Mittwoch als Rekordstrafe - Google verbuchte allerdings allein im vergangenen Quartal einen Gewinn von knapp 9,95 Milliarden Dollar.

In den USA ist es per Gesetz verboten, Daten von Kindern im Alter unter 13 Jahren ohne Erlaubnis der Eltern zu erheben. Die FTC und die New Yorker Staatsanwaltschaft kamen jedoch nach Beschwerden von Verbraucherschutz-Gruppen zu dem Schluss, dass bei Youtube gegen diese Regel verstoßen wurde.

Die Ermittler nahmen speziell Youtube-Kanäle von Spielzeug-Herstellern wie Mattel und Hasbro ins Visier. In ihnen sei personalisierte Werbung geschaltet worden - und die Plattform habe wissentlich in Kauf genommen, dass dafür auch Daten über die Youtube-Nutzung durch Kinder erhoben worden seien, lautet der Vorwurf. Der Vergleich ist - wie in den USA oft üblich - nicht mit einem Schuldeingeständnis verbunden.

Die beiden FTC-Mitglieder aus der Demokratischen Partei stimmten gegen den Vergleich, weil er ihnen nicht weit genug ging. Die Republikaner halten aber drei Sitze in der Behörde.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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