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Branchenexperten: Amazon macht die Hand zur Kreditkarte

Laut Branchenexperten  

Amazon macht die Hand zur Kreditkarte

20.01.2020, 16:51 Uhr | sle, t-online.de

Branchenexperten: Amazon macht die Hand zur Kreditkarte. Eine Hand  legt sich auf einen Sensor: Amazon forscht an biometrischen Bezahlverfahren. (Symbolbild) (Quelle: Reuters/eter Macdiarmid)

Eine Hand legt sich auf einen Sensor: Amazon forscht an biometrischen Bezahlverfahren. (Symbolbild) (Quelle: eter Macdiarmid/Reuters)

Lange wurde in Geschäften ausschließlich mit Bargeld bezahlt. Dann kamen Giro- und Kreditkarten dazu. Mittlerweile lässt sich auch per Smartphone im Supermarkt einkaufen. Amazon will angeblich völlig auf physische Bezahlmittel verzichten – und setzt auf Biometrie.

Amazon will seine Kunden in Zukunft per Handabdruck bezahlen lassen. Das berichtet das "Wall Street Journal" und beruft sich dabei auf Branchenkenner. Demnach plant Amazon Terminals, auf die die Kunden zum Bezahlen ihre Hand legen können. Die Terminals sollen zunächst in den Ladengeschäften von Amazon stehen.

Verknüpfung mit Kartendaten

Wie das System in der Praxis dann aussehen wird, ist allerdings noch unklar. Eine Möglichkeit ist, dass Kunden an dem Terminal einmal ihre Kreditkarte eingeben und anschließend ihre Handdaten scannen. In Zukunft sind die Kreditkartennummer und die biometrischen Daten der Hand dann verknüpft. Laut dem "Wall Street Journal" hat Amazon dafür ein Patent beantragt.

Kartenbetreiber zeigten sich wegen der Pläne eher besorgt. Sie befürchten, dass Kartendiebe ihre biometrischen Daten mit einer gestohlenen Kreditkarte verknüpfen könnten und eine Kartensperrung dadurch schwieriger wird. Ebenso stellt sich die Frage, ob mehr als eine Karte verknüpft werden könnte.

Amazon experimentiert mit Bezahlverfahren

Allerdings sind Kartenbetreiber und klassische Finanzinstitute bei diesem Thema nicht neutral, denn Unternehmen wie Amazon oder auch Google und Apple stellen mit ihren Bezahlsystemen eine Konkurrenz zu ihnen dar.

Amazon soll auch planen, die Terminals an andere Geschäfte wie Fast-Food-Restaurants zu verkaufen. Dadurch würde der Internetkonzern auch an Daten von Nutzern herankommen, die vorwiegend im stationären Handel einkaufen. Amazon wollte die Gerüchte allerdings nicht kommentieren.

Amazon experimentiert bereits seit Längerem mit verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten. In den Amazon-Go-Geschäften werden Einkäufe über Kameras registriert und der Kunde zahlt automatisch beim Verlassen des Geschäfts.

Verwendete Quellen:

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