Sie sind hier: Home > Digital > Elektronik >

Amazon-Tochter Ring stellt neue Video-Türklingeln vor

Sehen, wer vor der Tür steht  

Amazon-Tochter Ring stellt neue Video-Türklingeln vor

12.03.2020, 12:05 Uhr | str, t-online.de

Amazon-Tochter Ring stellt neue Video-Türklingeln vor. Live-Feed einer Videoklingel von Ring: Die Amazon-Tochter hat neue Modelle vorgestellt. (Quelle: Ring)

Live-Feed einer Videoklingel von Ring: Die Amazon-Tochter hat neue Modelle vorgestellt. (Quelle: Ring)

Die Amazon-Tochter Ring hat zwei neue Türklingel-Systeme mit Überwachungskamera vorgestellt. Damit kann der Nutzer auf seinem Smartphone jederzeit nachsehen, wer vor der Haustüre steht. 

Der Hersteller für vernetzte Heimüberwachungssysteme Ring erweitert sein Sortiment. Wie das Unternehmen mitteilte, soll die Ring Video Doorbell 3 ab dem 28. April für 199 Euro erhältlich sein. Die Ring Video Doorbell 3 Plus kommt etwas später für 229 Euro in den Handel. Beide Produkte sind bei Amazon erhältlich. 

Beide Türklingeln verfügen über ein integriertes Mikrofon und eine Video-Kamera. Innerhalb einer einstellbaren Bewegungszone erkennt das System Bewegungen in einem Bereich von 1,5 bis 4,5 Metern vor der Haustüre. Wird eine Bewegung erkannt, erhält der Nutzer eine Benachrichtigung. Anschließend kann er auf dem Smartphone per Live-Video nachvollziehen, was den Alarm ausgelöst hat. Die Türklingeln werden batteriebetrieben. 

Die Ringe Video Doorbell 3 Plus bietet eine zusätzliche Pre-Roll-Funktion. Das bedeutet, dass die Videoaufzeichnung bereits vier Sekunden vor einem auslösenden Ereignis beginnt.

"Alexa, zeig mir die Haustür"

Die smarten Türklingeln werden mit dem heimischen WLAN vernetzt und lassen sich per Alexa-Sprachsteuerung bedienen. Um einen Live-Feed ihrer Ring-Videoklingel auf einem Amazon Echo Show anzusehen, müssen Nutzer beispielsweise "Alexa, zeig mir die Haustür" sagen. Mit der Alexa-App geht das auch auf dem Smartphone. Mit dem Befehl: "Alexa, antworte auf die Haustür" können die Nutzer direkt mit der Person vor der Kamera sprechen. 

Zum Schutz der Privatsphäre können Nutzer bestimmte Bereiche im Blickwinkel der Kamera von der Videoaufzeichnung ausschließen. Die automatische Bewegungserkennung sowie die Audio- und Videoaufzeichnung lassen sich jederzeit deaktivieren. 

Was gegen eine smarte Türklingel spricht

Die Sicherheitssysteme von Ring sind vor allem in den USA beliebt – allerdings auch umstritten. Außerdem gab es immer wieder Vorwürfe, dass Ring die Live-Videos seiner Nutzer nicht ausreichend vor unbefugten Zugriffen schütze. Ende letzten Jahres berichteten US-Medien zudem von zahlreichen Fällen, in denen sich Hacker Zugriff auf die vernetzten Kameras verschafft hatten und intime Einblicke in das Zuhause der Nutzer gewannen

Datenschützern bereitet außerdem Sorge, dass immer mehr Menschen den Bereich vor ihrem Haus mit günstigen Überwachungssystemen ausspähen. Die Videos werden bereits im Internet geteilt. 

Verwendete Quellen:
  • Pressemitteilung von Ring  

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Elektronik

shopping-portal