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Hackerangriff auf EA: Unbekannte stehlen Quellcode von Fifa 21


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Unbekannte stehlen Quellcode von Fifa 21

Von dpa, jnm

11.06.2021Lesedauer: 1 Min.
Electronic Arts: Der Videospiele-Hersteller wurde Opfer eines Hackerangriffs
Electronic Arts: Der Videospiele-Hersteller wurde Opfer eines Hackerangriffs (Quelle: Jakub Porzycki/imago-images-bilder)
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Die Spielefirma EA ist offenbar Opfer eines Hackerangriffs geworden. Dabei soll der Quellcode des Fußballspiels Fifa 21 gestohlen worden sein. Die Angreifer könnten dies als Einfallstor auf die Rechner der Spieler nutzen.

Bekannte Videospieleanbieter haben verstärkt mit Hacker-Angriffen zu kämpfen. Nach der polnischen Firma CD Projekt ("The Witcher") ist nun auch der große Publisher Electronic Arts (EA) Opfer einer Cyberattacke geworden. Die Angreifer hätten "in eingeschränktem Maße" Spiele-Quellcode und dazugehörige Software-Werkzeuge entwendet, bestätigte das Unternehmen unter anderem dem Finanzdienst Bloomberg.

Dem Online-Magazin "Motherboard" zufolge behaupten die Hacker, dass sie unter anderem den Quellcode des Fußball-Spiels "Fifa 21" in ihren Besitz gebracht hätten. Insgesamt wollen sie 780 GByte an Daten erbeutet haben. In Hackerforen wurden diese auch bereits schon zum Kauf angeboten.

Sicherheitsexperten glauben, dass Gefahr für Nutzer besteht

Auch die Softwaresicherheits-Experten von Blackberry stießen im Dark Web auf Angebote von EA-Daten. Sie warnten in diesem Zusammenhang davor, dass die Hacker dank der gestohlenen Informationen Zugang zu zahlreichen Computern erlangen könnten.

Speziell könnten sie präparierte Zusatzsoftware wie Cheats entwickeln, die als Einfallstor genutzt werden könnten, betonten die Blackberry-Experten am Freitag.

EA betonte zugleich, dass bei der Attacke keine Daten von Spielern erbeutet worden seien – und man aktuell keine Risiken für ihre Privatsphäre sehe.

CD Projekt war bereits im Februar Ziel eines Hacker-Angriffs geworden – und teilte jetzt mit, dass man nun davon ausgehe, dass Informationen aus der Attacke im Netz zum Kauf angeboten würden. Neben Daten zu Spielen könnten auch Informationen zu Mitarbeitern und Geschäftspartnern darunter sein, hieß es.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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