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Google tÀuscht Kunden beim Sammeln von Standortdaten

Von t-online, arg

Aktualisiert am 25.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Google Maps: Die App navigiert Camper in den Urlaub.
Google Maps: Die App navigiert Camper in den Urlaub. (Quelle: ZweiKameraden/imago-images-bilder)
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Google soll Kunden beim Sammeln von Standortdaten getÀuscht haben. Aus diesem Grund erheben mehrere GeneralstaatsanwÀlte in den Vereinigten Staaten Anklage gegen den Technologiekonzern.

Google steht derzeit in den Vereinigten Staaten unter Druck: Die GeneralstaatsanwÀlte von Washington, D.C., und drei weiteren Staaten haben den Technologiekonzern am gestrigen Montag verklagt. Der Vorwurf: Google tÀusche und drangsaliere Kunden, um an die Standortdaten der Nutzer zu gelangen.

In den Gerichtsverfahren, die außerem auch in den US-Bundesstaaten Texas, Washington und Indiana eröffnet wurden, wirft die Anklage dem Unternehmen vor, falsche Versprechungen hinsichtlich des Datenschutzes gemacht zu haben.

So behauptet Google zwar, die Nutzer hĂ€tten die volle Kontrolle darĂŒber, ob ihre Daten gesammelt und wie diese dann verwendet werden. In der RealitĂ€t sei das aber nicht zutreffend. Mit der Anklage wollen die AnwĂ€lte diese Falschaussage seitens Google unterbinden und das Unternehmen zu Strafzahlungen verpflichten.

Undurchsichtige GeschÀftspraktiken

Ebenso werfen die AnwĂ€lte dem Konzern vor, mit Hilfe undurchsichtiger GeschĂ€ftspraktiken die Kunden so zu tĂ€uschen, dass diese freiwillig ihre Standortdaten mitteilen wĂŒrden.

Dies sei darauf zurĂŒckzufĂŒhren, dass Google die eigenen Produkte, wie beispielsweise Maps, so konzipiert hat, dass sie den Nutzer unaufhörlich zum Zugriff auf die Standortdaten auffordern oder ihre Arbeit ohne den Zugriff darauf nicht oder nur mangelhaft ausfĂŒhren wĂŒrden, obwohl dieser gar nicht notwendig sei.

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So wird Google in der Anklageschrift unter anderem vorgeworfen, auch ohne Aktivierung des Standortverlaufs im Hintergrund ortsbezogene Daten zu sammeln und zu speichern. Dies geschehe vor allem durch den Einsatz von Wi-Fi oder Bluetooth. Zudem wĂŒrden erhobene Daten daraufhin mit Marketingpartnern geteilt.

In den Vereinigten Staaten wĂ€chst der politische Druck auf Internetkonzerne wie Alphabet (Google), Meta (Facebook) oder Amazon. Viele Politiker sehen das Wachstum und die Monopolstellung der Unternehmen sehr kritisch und befĂŒrchten, dass die Internetkonzerne ohne Regulierung außer Kontrolle geraten könnten.

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Google weist die VorwĂŒrfe zurĂŒck. Laut einem Sprecher des Unternehmens basiere die Anklage auf ungenauen und nicht mehr zutreffenden Anschuldigungen. "Google integriere seit jeher Sicherheitsfunktionen in seine Dienste", heißt es von Seiten des Unternehmens.

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