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Der Terminator kommt fr├╝hestens 2045

Von t-online, sha

Aktualisiert am 15.06.2022Lesedauer: 3 Min.
imago images 0150052544
Arnold Schwarzenegger als "Terminator": Seit der Ver├Âffentlichung des Films im Jahr 1984 steht die Figur als Beispiel f├╝r eine menschheitszerst├Ârende K├╝nstliche Intelligenz. (Quelle: Begsteiger via www.imago-images.)
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Ein Google-Entwickler behauptet, eine KI habe ein Bewusstsein entwickelt. Experten zweifeln seine These an. Zu Recht. Denn von einer Superintelligenz sind wir weit entfernt.

Die Nachricht ging um die Welt: Google-Entwickler Blake Lemoine hat der K├╝nstlichen Intelligenz "LaMDA" eine Seele zugesprochen. Abgesehen davon, dass Lemoine sofort von seinem Arbeitgeber beurlaubt wurde, hat die scheinbare Menschwerdung der KI keine weiteren Auswirkungen. Mittlerweile wurde bekannt, dass die Dialoge, die Lemoine als Beweis f├╝r seine These ver├Âffentlicht hatte, bearbeitet worden waren. Dass wir weit weg von einer Superintelligenz sind, dar├╝ber sind sich f├╝hrende KI-Forscher seit Langem einig.

Die virale Reaktion auf den Fall zeigt aber: Das Interesse an einer Geschichte, bei der ein Megakonzern eine Superintelligenz schafft, ist hoch. Denn eine solche Technologie k├Ânnte schlie├člich dabei helfen, endlich die gro├čen Fragen der Wissenschaft zu beantworten. Zum Beispiel, warum unsere K├Ârperzellen altern und wie sich dieser Vorgang stoppen lie├če. Schwere Krankheiten w├Ąren nicht mehr lebensbedrohlich, das Altern und der nat├╝rliche Tod lie├čen sich verz├Âgern.

Gleichzeitig k├Ânnte eine allumfassende KI eine gro├če Bedrohung sein, wie es zum Beispiel der Hollywoodfilm "Terminator" mit Arnold Schwarzenegger skizziert. Dort richtet sich eine K├╝nstliche Intelligenz des fiktiven Skynet-Konzerns mit einem Atomkrieg gegen die Menschheit.

Maschinen werden menschliche Arbeit ├╝bernehmen

Sind solche Szenarien einer bedrohlichen oder helfenden KI realistisch? Und k├Ânnen wir es ├╝berhaupt schaffen, eine selbst denkende und autonom handelnde Superintelligenz zu entwickeln? Diese Fragen sind so alt wie die Technologie selbst.

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Der US-Wissenschaftler Herbert A. Simon, der mit dem hochdotierten Informatikerpreis Turing Award ausgezeichnet wurde, war sich bereits 1965 sicher: "Maschinen werden in 20 Jahren in der Lage sein, jede Arbeit zu machen, die auch ein Mensch erledigen kann."

Eine Superintelligenz ist mehr Fiction als Science

Heute, ├╝ber 50 Jahre sp├Ąter, ist eine allumfassende KI zwar immer noch mehr Fiction als Science, aber Forscher haben mittlerweile definiert, woran wir eine Superintelligenz ├╝berhaupt erkennen k├Ânnen, wenn wir sie entwickelt haben. Per Definition sei das der Moment, wenn eine KI das menschliche Bewusstsein erreiche und ├╝bersteige. Dieser Moment wird als technologische Singularit├Ąt bezeichnet.

Zukunftsforscher wie Murray Shanahan, der als Professor f├╝r Kognitive Robotik am Imperial College in London arbeitet, besch├Ąftigen sich mit dieser Theorie. Shanahan ist der Meinung, dass der Moment erreicht sei, wenn "ein exponentieller Fortschritt in der Technologie derart dramatische Ver├Ąnderungen herbeif├╝hren w├╝rde, dass die menschliche Existenz, wie wir sie heute verstehen, an ein Ende k├Ąme".

"Ich habe das Jahr 2045 als Datum f├╝r die Singularit├Ąt festgelegt"

F├╝r zahlreiche Forscher steht fest: Sobald sich die KI selbst programmieren und verbessern k├Ânnte, w├╝rde sie mit ungeheurer Geschwindigkeit zunehmend intelligenter. Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts zeigte im vergangenen Jahr, dass es dann nicht mehr m├Âglich w├Ąre, eine solche Superintelligenz zu kontrollieren.

Auf ein Datum, wann dieser Fortschritt erreicht werden k├Ânnte, legt sich allerdings kaum ein Wissenschaftler fest. Anders der umstrittene Forscher Ray Kurzweil, der f├╝r Google an Spracherkennung und K├╝nstlicher Intelligenz arbeitet. In einem Interview vor wenigen Jahren sagte er: "Ich habe das Jahr 2045 als Datum f├╝r die Singularit├Ąt festgelegt, an dem wir unsere effektive Intelligenz um das Milliardenfache steigern werden, indem wir mit der von uns geschaffenen Intelligenz verschmelzen." Der Terminator kommt also fr├╝hestens 2045.

Die Entwicklung einer Superintelligenz ist unwahrscheinlich

Dass wir von der technologischen Singularit├Ąt noch viel weiter entfernt sind, behauptete der Schriftsteller und Philosoph Richard David Precht in einem Gastartikel f├╝r "Die Zeit" vor zwei Jahren. "Die Wahrscheinlichkeit, dass in absehbarer Zeit eine Superintelligenz dem menschlichen Gehirn in allen Bereichen ├╝berlegen sein wird", sei verschwindend gering.

Einen Terminator werden wir laut Precht sowieso nie zu Gesicht bekommen. KI werde keinen "b├Âsen Willen entwickeln, um die Menschheit zu knechten oder auszul├Âschen", schreibt Precht. "Eine Superintelligenz, setzte sie eigenst├Ąndig ihre Ziele, h├Ątte wohl niemals biologisch-menschliche Bed├╝rfnisse: keine Ressourcensicherung, keinen Expansionswillen, keinen Machttrieb."

Darum sollten wir grunds├Ątzlich skeptisch sein, wenn Entwickler wie Lemoine behaupten, dass eine KI ein Bewusstsein entwickelt habe. Stattdessen sollten wir uns lieber darauf konzentrieren, wie wir heute mit der Technologie umgehen wollen. Denn auch ohne Superintelligenz k├Ânnte die KI eine Bedrohung f├╝r die Menschheit sein, wie Tech-Milliard├Ąr Elon Musk 2017 bef├╝rchtete. Seiner Meinung nach k├Ânne nicht eine KI einen Krieg anzetteln, vielmehr w├╝rde allein der Kampf darum, wer die Vorherrschaft ├╝ber diese Technologie hat, zu einem Dritten Weltkrieg f├╝hren.

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Von Steve Haak, Jan M├Âlleken
ArbeitgeberArnold SchwarzeneggerGoogle Inc.

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