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Institut stellt deutschen Beh├Ârden Armutszeugnis aus

Von t-online, sha

Aktualisiert am 17.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Notebook-Tastatur
Eine Person tippt auf einer Tastatur: Menschen mit Beeintr├Ąchtigungen ben├Âtigen barrierefreie digitale Dienstleistungen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Wie barrierefrei sind die Webseiten deutscher Beh├Ârden? Gar nicht, zeigen Zahlen des Bundesministeriums f├╝r Arbeit und Soziales. Dabei gibt es klare gesetzliche Vorgaben.

Um die digitale Barrierefreiheit bei Beh├Ârden in Deutschland steht es schlecht, hat das Institut der deutschen Wirtschaft in K├Âln anhand von Zahlen des Bundesministeriums f├╝r Arbeit und Soziales herausgefunden. Keine der rund 1.900 gepr├╝ften Websites hat demnach die gesetzlich festgelegten Vorgaben umgesetzt.

"Die Politik legt sich selbst strenge Regeln auf, aber h├Ąlt diese nicht ein", kritisieren die Urheber der Studie. Seit dem 25. Mai 2019 sind zahlreiche Beh├Ârden gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Internetpr├Ąsenzen barrierefrei zu gestalten.

Probleme oft im Code der Webseiten

Damit soll es Personen mit Beeintr├Ąchtigungen m├Âglich sein, digitale Dienstleistungen in Anspruch nehmen zu k├Ânnen. Dazu geh├Âren unter anderem Menschen mit eingeschr├Ąnktem Seh- oder H├Ârverm├Âgen oder mit kognitiven Einschr├Ąnkungen.

Die meisten Probleme fanden die Wirtschaftsforscher im Programmcode der Webseiten. Dort ist in den sogenannten HTML-Strukturelementen festgelegt, wie eine Webseite ├ťberschriften und Listen von normalem Flie├čtext unterscheidet.

F├╝r Nutzer, die die Seite normal in ihrem Browser lesen k├Ânnen, sind diese Probleme nicht ersichtlich: Sie sehen eine Website, die optisch klar in ├ťberschriften, Flie├čtexte, Bilder, Tabellen und ├Ąhnliche Elemente gegliedert ist.

F├╝r Menschen mit Behinderung, die darauf angewiesen sind, dass ihnen der Inhalt einer Website etwa ├╝ber ein Hilfsprogramm vorgelesen wird, sind diese fehlenden Strukturelemente im Code jedoch ein gro├čes Problem.

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Die visuelle Strukturierung der Website ist f├╝r die Programme n├Ąmlich nicht erkennbar. Im schlimmsten Fall macht das ein solches Webangebot f├╝r Menschen mit einer Sehbehinderung unbenutzbar. Das halten auch die Macher der Studie fest:

"Fehler in diesem Bereich bedeuten ein Problem f├╝r die sogenannte Robustheit, denn assistierende Technologien k├Ânnen so die Inhalte nicht richtig vorlesen", hei├čt es. Auch Suchmaschinen oder Sprachassistenten wie Siri oder Alexa nutzen die HTML-Strukturelemente.

Kaum Bilder mit Alternativtexten

Zudem fanden die Forscher kaum Alternativtexte f├╝r Grafiken und Bedienelemente. Nur 28,5 Prozent der untersuchten Webseiten beschreiben Bilder mit Alternativtexten. Auch hier bedeutet das: Inhalte, die ├╝ber solche Bilder vermittelt werden ÔÇô betroffen sind etwa oft auch Grafiken ÔÇô, k├Ânnen von vielen Menschen nicht verstanden werden.

Nicht einmal jede vierte Website weise Inhalte in leichter Sprache aus.

Neben Beh├Ârden sollten sich auch Unternehmen auf das Thema Barrierefreiheit bei digitalen Diensten einstellen, teilt das Institut der deutschen Wirtschaft mit. Denn ab Mitte 2025 m├╝ssen laut Gesetz zahlreiche Dienstleistungen wie Geldautomaten, Selbstbedienungsterminals und der Online-Handel f├╝r alle Nutzer zug├Ąnglich sein.

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