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Hacker sabotieren russischen Aufmarsch

Von t-online, sha

25.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Russische MilitĂ€rfahrzeuge auf einem Bahnsteig sind auf dem Weg zu einer gemeinsamen MilitĂ€rĂŒbung in Belarus.
Russische MilitĂ€rfahrzeuge auf einem Bahnsteig sind auf dem Weg zu einer gemeinsamen MilitĂ€rĂŒbung in Belarus. (Quelle: Uncredited/Russian Defense Ministry Press Service/AP/dpa./dpa)
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Um den russischen Aufmarsch an der Grenze zur Ukraine zu stoppen, wollen sich Hacker Zugang zum belarussischen Bahnsystem verschafft haben. Die Freigabe des Systems knĂŒpfen die Aktivisten an politische Forderungen.

Aktivisten in Belarus behaupten, sich Zugang zum Netzwerk der staatlichen Eisenbahngesellschaft ihres Landes verschafft zu haben. Das berichtet unter anderem das IT-Magazin "Ars Technica". Das System wollen die Aktivisten erst dann wieder freigeben, wenn der weißrussische PrĂ€sident Alexander Lukaschenko die UnterstĂŒtzung der russischen Truppen einstelle.

Ein Vertreter der Gruppe habe erklĂ€rt, dass der Hackerangriff auf Einrichtungen und staatliche Unternehmen in Belarus abziele, um die dortige Regierung unter Druck zu setzen. So soll die Freilassung politischer Gefangener erwirkt und russische Truppen daran gehindert werden, in Belarus einzumarschieren und das Land fĂŒr die Angriffe auf die Ukraine zu nutzen, heißt es.

Aktion per Telegram und Twitter veröffentlicht

"Die Regierung unterdrĂŒckt weiterhin den freien Willen der Belarussen, inhaftiert unschuldige Menschen und hĂ€lt weiterhin unrechtmĂ€ĂŸig Tausende von politischen Gefangenen fest", zitiert Ars Technica den Vertreter. Das Hauptziel der Aktivisten sei es, Lukaschenkos Regime zu stĂŒrzen, "die SouverĂ€nitĂ€t zu behalten und einen demokratischen Staat mit Rechtsstaatlichkeit, unabhĂ€ngigen Institutionen und dem Schutz der Menschenrechte aufzubauen."

Die Hacker veröffentlichten Bilder aus dem per Ransomware infizierten Netzwerk der belarussischen Eisenbahn bei Telegram. Auch auf Twitter hatten sie ihre Attacke verkĂŒndet. Laut der Aktivisten seien nicht nur der Fahrkartenverkauf und die FahrplĂ€ne gestört worden, sondern auch der GĂŒterverkehr von dem Cyberangriff betroffen.

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Russland hatte militĂ€rische AusrĂŒstung und Personal per Bahn nach Weißrussland geschickt, das eine gemeinsame Grenze mit der Ukraine hat. Am Freitag hieß es, dass innerhalb einer Woche mehr als 33 russische MilitĂ€rzĂŒge mit AusrĂŒstung und Truppen in Weißrussland eingetroffen seien, um dort gemeinsame strategische Übungen durchzufĂŒhren.

Ransomware zur Erpressung eingesetzt

Ars Technica zitiert einen Sicherheitsforscher der Security-Firma SentinelOne. Demnach könne man den Ransomware-Angriff nicht nachverfolgen, "aber die zur VerfĂŒgung gestellten Bilder schienen zu bestĂ€tigen, dass sich jemand privilegierten Zugang zum Netzwerk der Weißrussischen Eisenbahn verschafft hat".

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Seit Jahren wird befĂŒrchtet, dass sogenannte Ransomware zur Erpressung bei politischen und militĂ€rischen Begebenheiten eingesetzt wird. Die Schadsoftware wird von Hackern auf dem Rechner der Opfer eingeschleust und verschlĂŒsselt dort gespeicherte Daten. Das Passwort zum EntschlĂŒsseln bieten die Angreifer dann meist gegen Zahlung eines Lösegelds an.

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  • Jan Moelleken
Von Jan Mölleken
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