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China spioniert Olympiateilnehmer aus

Von t-online, jnm

Aktualisiert am 28.01.2022Lesedauer: 1 Min.
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Die App MY2022 spioniert die Olympiateilnehmer in China offenbar aus. (Quelle: Sergei Bobylev via www.imago-images.de)
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Kommende Woche starten die Olympischen Winterspiele in Peking. Teilnehmer mĂŒssen verpflichtend eine App – MY2022 – auf dem Smartphone installieren. Und die belauscht ihre Nutzer offenbar.

Am kommenden Freitag starten in Peking die Olympischen Winterspiele 2022. Aufgrund der pandemischen Lage gelten bei den Spielen aber besondere Sicherheitsbedingungen. Eine davon ist ein "Health Monitoring System" – Athleten, Begleitteams, Presse und sonstige offizielle Teilnehmer mĂŒssen tĂ€glich ĂŒber ihren Gesundheitszustand berichten – angefangen bereits 14 Tage vor dem Einsatz bei den Spielen, wĂ€hrenddessen und ĂŒber die Dauer der QuarantĂ€ne, die sich an die Spiele anschließt – so steht es im offiziellen "Playbook" fĂŒr Athleten und Teilnehmer.

Die MY2022: Die obligatorische App fĂŒr Olympiateilnehmer in China spioniert ihre Nutzer offenbar aus.
Die MY2022: Die obligatorische App fĂŒr Olympiateilnehmer in China spioniert ihre Nutzer offenbar aus. (Quelle: App Store)

All das soll ĂŒber die App MY2022 abgewickelt werden, die fĂŒr Android und iOS zum Download bereitsteht. Der IT-Sicherheitsforscher Jonathan Scott hat die Apps fĂŒr beide Systeme grĂŒndlich auseinandergenommen und analysiert. Dabei stellte er fest, dass die App ihre Nutzer aktiv belauscht und die aufgezeichneten Audioaufnahmen analysiert und auf chinesischen Servern speichert.

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Dabei muss die App offenbar nicht einmal besondere SicherheitslĂŒcken im Handy ausnutzen, um im Hintergrund Nutzer zu belauschen. Die App zwingt sich laut Scott in den Vordergrund und kann damit dann direkt auf das Mikrofon zugreifen. DafĂŒr rĂ€umt sich die Anwendung bei der Installation den Zugriff auf bestimmte Nutzerinhalte ein.

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Zudem weist der Sicherheitsforscher darauf hin, dass die App KI-Technologien nutzt, die vom chinesischen Unternehmen iFlytek stammen. Das Start-up wurde von der US-Regierung 2019 auf die Blockliste des Handelsministeriums gesetzt, weil es mit der Überwachung der Uiguren-Minderheit in China in Verbindung gebracht wurde.

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