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"CopyCat": Betrugssoftware infiziert 14 Millionen Android-Geräte

"CopyCat"  

Betrugssoftware infiziert Millionen Android-Geräte

08.07.2017, 20:24 Uhr | Axel Schoen, t-online.de

"CopyCat": Betrugssoftware infiziert 14 Millionen Android-Geräte. Schadsoftware "CopyCat" bedroht Millionen Android-Smartphones (Quelle: Checkpoint)

Schadsoftware "CopyCat" bedroht Millionen Android-Smartphones (Quelle: Checkpoint)

Die Schadsoftware "CopyCat" hat weltweit mehr als 14 Millionen-Smartphones infiziert. Betroffen sind Geräte mit veraltetem Betriebssystem. Ziel der Hacker ist es durch Werbung Geld zu verdienen.

Laut dem Sicherheitsanbieter CheckPoint sind 14 Millionen Android-Smartphones von der Malware infiziert. Dabei wurde bei acht Millionen Geräten die Firmware geändert. Ziel der Hacker ist es, durch Werbung Geld zu verdienen. Die Werbung wird Nutzern ohne deren Wissen angezeigt, selbst in legitimen Apps. Laut den Spezialisten verdienen die Kriminellen so jeden Monat rund 1,5 Millionen Dollar durch zu Unrecht ausgespielte Werbung.

Betroffen sind laut einer Google-Statistik 36,7 Prozent aller Android-Geräte mit einer Software, die älter als Android 5.0 ist. 

Installierte Android-Versionen im Juni 2017 (Quelle: Google, Zdnet)Installierte Android-Versionen im Juni 2017 (Quelle: Google, Zdnet)

Wie verbreitet sich der Virus? Durch nachgemachte Apps!

Die Schadsoftware verbreitet sich nicht über den Google Playstore, sondern über gefälschte Kopien beliebter Apps. Die Kriminellen versuchen Android-Nutzer zum Download von den Apps zu bewegen. "Wird eine solche App installiert, sammelt CopyCat Daten über das infizierte Gerät und lädt ein Rootkit herunter, um Root-Rechte zu erhalten und damit verbunden auch alle Sicherheitsvorkehrungen von Googles Mobilbetriebssystem auszuhebeln", berichtet zdnet.de. Danach übernehmen die Hacker die Kontrolle über das infizierte Gerät.

Über die Hintermänner ist bislang nichts bekannt. "CheckPoint vermutet sie jedoch in China. Darauf weise ein von CopyCat genutzter Server hin, der auch vom chinesischen Anzeigennetzwerk MobiSummer verwendet werde", erläutert zdnet.de. Handys in China werden bislang nicht infiziert, besonders betroffen sind dagegen Asien, Nord- und Süd-Amerika.

Verteilung von "CopyCat" (Quelle: Checkpoint)Verteilung von "CopyCat" (Quelle: Checkpoint)

Tipps: Was kann ich tun wenn mein Handy infiziert ist?

Installieren Sie die neueste Android-Version und aktualisieren Sie die Apps, aber nur bei seriösen Anbietern. Prüfen Sie außerdem Ihr Smartphone mit einer Antiviren-Software. Setzen Sie bei einer Infektion Ihr Gerät zurück und installieren Sie alles neu. Allerdings gehen dabei alle Daten und Einstellungen verloren. Achten Sie daher bitte darauf, die Passwörter auszutauschen.

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