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Protest gegen Verschwörungs-Podcasts: Apple setzt Alex Jones vor die Tür

Protest gegen "Infowars"-Erfinder  

Apple gibt nach und löscht Verschwörungs-Podcasts

06.08.2018, 17:28 Uhr | dpa, str

Protest gegen Verschwörungs-Podcasts: Apple setzt Alex Jones vor die Tür. Alex Jones: Der Erfinder und Betreiber der Verschwörungs-Show "Infowars" macht Facebook und Spotify Ärger.  (Quelle: AP/dpa/Jay Janner/Austin American-Statesman)

Alex Jones: Der Erfinder und Betreiber der Verschwörungsshow "Infowars" macht Facebook und Spotify Ärger. (Quelle: Jay Janner/Austin American-Statesman/AP/dpa)

Wo er auftaucht, gibt es Protest: Fast alle großen Plattformen gehen auf Abstand zu dem US-Verschwörungstheoretiker Alex Jones oder streichen Teile seiner Radioshow aus ihrem Programm. Am härtesten traf es Jones bei Apple. 

Der umstrittene Podcast-Moderator und Trump-Unterstützer Alex Jones steht zunehmend isoliert da: Keine der großen Social Media-Plattformen will mehr etwas mit den Inhalten des Verschwörungstheoretikers zu tun haben. Aktivisten hatten zum Teil erheblichen Druck auf die Plattformen ausgeübt und Betreiber kritisiert, wenn sie zur Verbreitung von Jones' umstrittenen Aussagen beitrugen. 

Nach heftigen Protesten hat nun auch Apple fünf von sechs Podcast-Sendungen des Verschwörungstheoretikers aus den USA komplett von seinen Plattformen getilgt. Das berichtet das Nachrichtenportal Buzzfeed News. Sämtliche Folgen wurden mit Verweis auf das Hassredeverbot von iTunes und aus der Apple Podcast-App gelöscht. 

Fast zeitgleich gingen am Montagmorgen in den USA außerdem mehrere populäre Facebook-Seiten offline, die von dem rechtsextremen Jones betrieben werden. Die Seiten hätten wiederholt gewaltverherrlichende Beiträge sowie menschenverachtende Äußerungen über Migranten und Muslime veröffentlicht, hieß es in einem Statement von Facebook. Die Vorwürfe, der Verschwörungstheoretiker Jones habe über die Seiten "Fake News" verbreitet, stritt Facebook aber ab. 

Warum ist Jones so unbeliebt?

Alex Jones hatte in der Vergangenheit unter anderem behauptet, dass die US-Regierung an den Anschlägen am 11. September 2001 in New York beteiligt gewesen sei. Auch gab er sich überzeugt, dass der Amoklauf an der Sandy Hook High School von Schauspielern inszeniert worden oder dass der Klimawandel ein Mythos sei. 

Einige seiner umstrittenen Äußerungen hatten ihm erst vor kurzem eine 30-tägige Facebook-Sperre eingebracht. Auch Spotify und YouTube hatten sich dazu entschlossen, einzelne Inhalte des "Infowars"-Erfinders von ihren Seiten zu entfernen. 

Vor zwei Wochen hatte die Videoplattform YouTube vier "Infowars"-Videos wegen Hassrede und der Gefährdung von Kindern gesperrt. Der YouTube-Kanal von Jones hat mehr als 2,4 Millionen Abonnenten. Auch Facebook sperrte den Moderator zeitweise aus und löschte einige seiner Videos.

Zuletzt sah sich Spotify heftigen Protesten ausgesetzt, nachdem der Streaming-Dienst mehrere Folgen der Verschwörungs-Show "Infowars" veröffentlicht hatte. Bestimmte Episoden seien gelöscht worden, da sie die Richtlinien des Streamingdienstes verletzten, hieß es später. "Wir nehmen Beschwerden über Hass-Inhalte ernst und überprüfen jede Podcast-Folge oder jeden Song, der von unserer Community gemeldet wird", erklärte das schwedische Unternehmen Spotify.

Verwendete Quellen:

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