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Facebook sperrt hunderte Fake-Profile aus Russland

Anti-Nato-Stimmung verbreitet  

Facebook sperrt Hunderte Fake-Profile aus Russland

18.01.2019, 08:40 Uhr | dpa, AFP

Facebook sperrt hunderte Fake-Profile aus Russland. Das Facebook-Logo auf einem Smartphone: Das soziale Netzwerk hat mehrere Hundert von Russland aus organisierten Seiten und Accounts gesperrt.  (Quelle: dpa/Dominic Lipinski/PA Wire)

Das Facebook-Logo auf einem Smartphone: Das soziale Netzwerk hat mehrere Hundert von Russland aus organisierten Seiten und Accounts gesperrt. (Quelle: Dominic Lipinski/PA Wire/dpa)

Facebook hat Hunderte Seiten und mehrere Accounts gesperrt, die von der russischen Medienagentur Sputnik betrieben worden sein sollen. Ihnen wird Manipulation vorgeworfen.

Das Onlinenetzwerk Facebook hat nach eigenen Angaben zahlreiche in Russland angelegte Fake-Profile gelöscht. "Viele Seiten, Gruppen und Zugänge" aus Russland seien "fiktiv" und würden deshalb gesperrt, erklärte der Facebook-Chef für Cybersicherheit, Nathaniel Gleicher, am Donnerstag in einem Blog-Beitrag. Auch Profile bei Facebooks Tochterunternehmen Instagram seien gelöscht worden. Es gehe darum, "Manipulationen" zu unterbinden.

Konkret verwies Gleicher auf zwei angeblich von Russland aus gelenkte Vorgänge. In einem Fall seien mehrere Länder betroffen gewesen, in dem anderen Fall habe die Ukraine im Fokus gestanden. In beiden Fällen seien "ähnliche Taktiken verwendet worden, indem Netzwerke aus Konten geschaffen wurden, um die anderen zu ihrer Identität und ihrem Tun in die Irre zu führen".

Medienagentur Sputnik steckte dahinter

Hinter den 289 Facebook-Seiten und 75 Accounts hätten Mitarbeiter der russischen Medienagentur Sputnik gestanden, erklärte Facebook. Sputnik gilt im Westen als Propaganda-Instrument des Kreml. Sputnik nannte den Vorgang eine "ohne Zweifel rein politische Entscheidung" sowie "Zensur".

Die Seiten hätten vorgegeben, zum Beispiel auf Reisen, Sport oder Wirtschaft fokussiert zu sein. Einige davon hätten zu Themen wie Anti-Nato-Stimmungen, Protestbewegungen oder Korruption gepostet. Rund 790.000 Facebook-Nutzer hätten eine oder mehr dieser Seiten abonniert, hieß es. Die Seitenbetreiber hätten seit 2013 Anzeigen im Wert von rund 135.000 Dollar gekauft.

Zudem seien dort – wie in ähnlichen Fällen in den USA – zwischen Sommer 2015 und Anfang 2019 auch rund 190 Veranstaltungen angekündigt worden. Es sei unklar, ob irgendwelche dieser Events tatsächlich stattgefunden hätten, schrieb Facebook. Die Seiten trugen Namen wie zum Beispiel "Georgien und Religion", "Baltikum und Russland: Freunde oder Feinde?" oder "Gute Nacht, Weißrussland".

Bereits zuvor Hunderte Seiten und Accounts gesperrt

Facebook hatte zuvor bereits in anderen Ländern Hunderte Seiten und Accounts gesperrt, die von Russland betrieben worden seien, um die öffentliche Meinung im Westen zu manipulieren. Die Aktivität war zunächst im Zuge des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2016 aufgefallen, ihr Ausmaß wurde erst später deutlich. Die russische Regierung wies die Vorwürfe stets zurück.


Facebook hatte erst am Vortag bekannt gegeben, dass in der Ukraine im Vorlauf zur Präsidentenwahl Ende März keine Anzeigen zu politischer Werbung von außerhalb des Landes mehr zugelassen werden. Russland ist seit Jahren in einen Konflikt mit der Ukraine verwickelt.

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