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Kabeldefekt legt Internet eines halben Kontinents lahm

Verbindung zu Europa  

Kabeldefekt legt Internet in weiten Teilen Afrikas lahm

21.01.2020, 17:28 Uhr | dpa-AFX, sle

Kabeldefekt legt Internet eines halben Kontinents lahm. Arbeiter verlegen Internetkabel (Symbolbild): Unterwasserkabel verbinden Kontinente. (Quelle: Reuters/Vincent West)

Arbeiter verlegen Internetkabel (Symbolbild): Unterwasserkabel verbinden Kontinente. (Quelle: Vincent West/Reuters)

Unterseekabel verbinden Kontinente miteinander. Über die Kabel läuft der weltweite Internetdatenverkehr. Ein Defekt kann weitreichende Folgen haben, wie sich jetzt in Westafrika zeigt.

Beschädigte Unterseekabel vor der Westküste Afrikas haben in mehreren Ländern auf dem Kontinent zu massiven Internet-Problemen geführt. Für viele Nutzer in Südafrika sei das Internet langsamer als sonst, teilte Openserve am Dienstag mit. Der Anbieter von Telekommunikations-Infrastruktur gehört zur südafrikanischen Telekom.

Kabel verbinden Afrika und Europa

Auch etwa in Botsuana, Kamerun und Ghana erhielten Nutzer Warnungen von Anbietern, dass das Internet teilweise oder komplett beeinträchtig sei. "Diese unglückliche Situation betrifft alle Betreiber und Kunden in der westafrikanischen Region", teilte der Anbieter MTN in der Elfenbeinküste seinen Kunden mit.

Zwei Kabel im Atlantischen Ozean gingen aus noch ungeklärten Gründen am Donnerstag kaputt, wie Openserve mitteilte. Ein Defekt soll vor der Küste Gabuns liegen, während das zweite Defekt in der Nähe Kongos vermutet wird. Die Kabel verbinden demnach etliche Länder Afrikas mit Europa. Neben langsamem Internet seien auch internationale Anrufe sowie mobiles Roaming in Südafrika beeinträchtigt, hieß es.

Ein Schiff soll demnach aus der südafrikanischen Küstenstadt Kapstadt losgeschickt werden, um die Kabel zu reparieren. Die Abfahrt sei aber wegen starker Winde und Orkanböen in den vergangenen Tagen verzögert worden. Es ist unklar, wann die Probleme behoben werden können. Aktuell ist die Abfahrt für Mittwoch geplant.

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